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Dieses Thema hat 60 Antworten
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 Frankfurt Lions
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Hercules Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 3.032

28.05.2010 13:55
#31 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Ich weiß nicht, was wahr ist und wie die Lage der Lions wirklich aussieht, für mich ist die ganze Geschichte in sich ein einziger großer Widerspruch.

1. Nach der Übernahme der Vereinsführung durch die SSD-AG hat Herr Schneider großartig verkündet, "ALLE" Altlasten der Lions wurden getilgt.

DAS STIMMT JA WOHL DOCH NICHT !!!

2. Erst vor kurzer Zeit steht in der Zeitung zu lesen, dass es eine Aussage gab, wonach die Lions aktuell "NICHT" pleite oder zahlungsunfähig seien.

DAS STIMMT JA WOHL AUCH NICHT !!!

Wie die Sache auch immer weitergeht und ausgeht, es bleibt nur noch zu erwähnen, dass es immer noch Menschen gibt, die nur ihren eigenen Profit im Kopf zu haben scheinen und sich um die Belange der Fans, der Mannschaft und der ganzen Region einen Sch...dreck kümmern. Herr Schneider scheint wohl wirklich geglaubt zu haben, er und seine AG könnten mit den Lions und mit dieser Halle wirklich Geld verdienen...
Er hat wohl jetzt gemerkt, dass das nicht der Fall ist und versucht jetzt, seine eigenen Verluste durch den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzantrages in Grenzen zu halten.
Wer weiß, vielleicht bereitet er ja wirklich "SEINEN" geordneten Rückzug aus dem Eishockey vor, bevor er - wie er selber ja sagt - noch mehr eigenes Geld in das Eishockey investiert. Nur dann hätte er sich kurz nach der Übernahme der Vereinsführung nicht als der grosse Messias, total Eishockey verrückt und als der Retter der Lions feiern lassen sollen. Er scheint ja wohl doch nur ein "stinknormaler" Geschäftsmann zu sein, der nur die Habenseite seines eigenen Kontos im Kopf hat.


Trapper Offline

Baby Löwe


Beiträge: 24

28.05.2010 14:11
#32 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat von Bobby Orr
@Trapper

ich kann in deinen Zeilen viel richtiges finde, allerdings erscheint mir einiges auch Unstimmig

[...]

Ich denke nicht das hier eine Insolvenz ein probates Mittel um die Kosten zun reduzieren. Denn solange selbige noch nicht eröffnet ist geht erst mal alles weiter wie bisher und in dem Moment in dem sie eröffnet wird, ist die Spielberechtigung für die DEL dahin und es gäbe keine Möglichkeit hochklassiges Eishockey zu bieten.

Von daher würde ich gerne verstehen wie du diese beiden Punkte unter einen Hut bringen willst.


Lass uns erstmal über den InsolvenzANTRAG sprechen. Mit dem spart man unmittelbar keine Kosten ein, da hast Du recht. Das tut man, indem man weniger Geld ausgibt. Das funktioniert aber z.B. indem man seine Zulieferer-Verträge neu verhandelt. Dazu gehört u.a. auch die Miete. Die Kommunikation: "Wir müssen über die Verträge sprechen, sonst vielleicht Insolvenzantrag" ist strategisch sinnvoll. Schließlich geht es um die Stadt Frankfurt. Eine Stadtverwaltung (das ist nicht nur bei Frankfurt so sondern system-inhärent bei allen anständig geführten Verwaltungen so) gibt schließlich nicht dort Geld aus, wo sie kann, sondern wo sie muss. Schneider nutzt den Insolvenzantrag u.a. dazu, zu zeigen, dass die Stadt nun Geld geben MUSS.

Die Schritte sind also (rein strategisch gesehen):
(1) Insolvenzantrag als Möglichkeit kommunizieren
(2) Mit Insolvenzantrag drohen
(3) Insolvenzantrag stellen
(4) Insolvenzverfahren einleiten
(5) Insolvenzverfahren durchführen.

Während 1-3 kann man noch verhandeln und Probleme lösen. Wir stehen aktuell bei der 3. Ab 4 greift das, was Du oben beschrieben hast.

Zitat von Bobby Orr

Zitat
Zahlungsfähigkeit



du erwähnst hier sehr oft dieses Wort. Woher resultiert diese Zahlungsunfähigkeit gerade jetzt, in einer Phase in der keine Spielergehälter mehr zu zahlen, kein Spielbetrieb, kene Hallenmiete und durch den Umzug auch keine Mietkosten anfallen?



Das weiß ich nicht, aber ich würde mir auch nicht anmaßen, das von aussen zu beurteilen. Ich bin zwar kein Wirtschaftsprüfer o.ä. aber ich arbeite im Umfeld von Bilanzanalysen etc und bekomme recht oft mit, wie innerhalb und ausserhalb von Organisationen (Vereine, Firmen) über Kosten und Einnahmen, Timing und Höhe von Zahlungsströmen spekuliert wird, und wie hoch die Trefferquote ist: Nahe 0.
Das ist so sinnvoll, wie den Nachbarn 2 Wochen zu beobachten und dann vom Timing des Autowaschens, Reifenwechselns und Einkaufstütentragens abzuleiten, wie hoch sein Einkommen und seine Ausgaben sind und wie das Timing jeweils liegt. Garnicht sinnvoll. Vielleicht hat der Nachbar alte Schulden? Vielleicht hat ihm jemand Geld zugesagt, dass er dann doch nicht bekommen hat? Vielleicht zahlt der Nachbar Miete für das Ferienhaus das ganze Jahr lang, obwohl er nur Oktober - März drin ist?
Ich gebe ja zu, Spekulieren macht Spaß. Beim Nachbarn wie bei den Lions. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man mit einer handvoll Zeitungsinformationen die entscheidenden Fakten ableitet und darauf aufbauend eine angemessene Analyse der strategischen Entscheidungen hinbekommt ... sorry ... die ist so hoch wie ein 6er im Lotto.

Zitat von Bobby Orr

Bleibt eigentlich nur noch ein signifikanter Kostenblock die Geschäftsstelle inkl. Manager und Trainer, dem stehen die Einnahmen aus dem Dauerkartenverkauf gegenüber die mit etwa einer halben Million (aus dem Bauch geschätzter Wert) zu Deckung dieser Zahlungen eigentlich aureichen sollten.

Die Zahlungsunfähigkeit müsste von daher eigentlich schon deutlich früher eingetreten sein, nämlich in der Phase in der man eigentlich auf neue Sponsoren gesetzt hat, diese aber nicht gekommen sind. Damals, spätestens aber nach dem Play Off aus, hätte man hier aktiv werden müssen. Warum wurde das erst am 15 Mai getan?


Ich kann dazu nichts sagen, weil es unmöglich ist, von den spärlichen Informationen auf Timing von Entscheidungen, Informationen und Zahlungsmitteln zu schließen. Ich würde aber behaupten, dass wir als Fans nur einen minimalen Teil der Infos haben - und dass die entscheidenden wahrscheinlich nicht dazu gehören. Oder liegt Dir der letzte Geschäftsbericht vor? Ein Verzeichnis der Verträge mit allen Zulieferern? Kontoauszuüge?
Interessieren würds mich schon ... :-)

Zitat von Bobby Orr

Diesen Gedanken weiterspinnend war es eigentlich unverantwortlich Veträge mit Spieleren wie Beechey, Hackert und Petermann abzuschliessen, da zu diesem Zeitpunkt bereits klar gewesen sein muss, dass die damit einhergehenden Forderungen der Spieler nicht beglichenen werden können.


Wie gesagt, mMn ist es für uns unmöglich, zu erkennen, was wann klar gewesen sein muss. In deinem Satz schwingt aber die Unterstellung mit, dass Schneider auf Kosten der Spieler zockt. Das passt nicht zu dem Schneider-Bild von jemandem, der investiert um Veranwortung zu übernehmen. Das Bild ist bei mir noch intakt.

Generell kann man mit einem Unternehmen oder Verein in dieser Situation ganz grob vereinfacht eine von zwei Strategien wählen: Man kann die Kosten zurückdrehen und hoffen, dass man sich erholt. Das ist die konservative Art. Die dauert. Aber kann funktionieren. Und man kann aggressiv an der Einnahmenseite drehen und versuchen, dort zu gewinnen. Mehr Risiko. Aber auch mehr Chance.
Meine persönliche Präferenz ist da zweitrangig. Aber ich habe so eine Idee, was Schneiders Präferenz ist. Und das zählt. Nicht, weil es unbedingt die richtige Strategie ist (wenn es sowas gibt), sondern weil es sein Stil ist.
Und man kann einen Verein nur dann erfolgreich steuern, wenn man dem eigenen Stil treu bleibt. Ich kenn diesen Bruchhagen und seinen Stil nicht. Aber wenn er eine Krämerseele ist, dann muss er krämern. Und wenn er darin gut ist, hat er Erfolg. Schneider macht mir nicht den Eindruck, dass er ein konservativer Kaufmann ist. Dann sollte er auch nicht versuchen, so zu arbeiten.

Zitat von Bobby Orr

Zitat
Dazu fällt mir nichts ein offen gesagt. Schneider hat Unsummen von eigenem Geld und Zeit investiert um einen (finanziell) maroden Verein zu sanieren.



Worauf begründest du diese Aussage? Hätte er diese von dir aufgeführten Unsummen investiert, dann wäre der Verein saniert, da der Verein aber nicht saniert und neben akuten Zahlungschwierigkeiten auch noch erhebliche Altforderungen mit sicher herumschleppt, scheint es mir eher so, dass diese Unsummen eben nicht zur Sanierung ausgegeben wurden, sondern damit relativ sinnfrei langfristige Investitionen getätigt wurden, ohne sich über das kurzfristige Überleben der GmbH Gedanken zu machen.



Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass große Mengen an Altschulden getilgt wurden und dann noch welche gefunden wurden. Zwischen den Zeilen las es sich so, als ob die Bilanzen und Strukturen, die er übernommen hat, sich nicht unbedingt durch große Transparenz ausgezeichnet haben. Ich habe für mich zwischen den Zeilen gelesen, dass da ganz schön gemauschelt wurde in der Vergangenheit und dass Schneider sich zurückhält im Andenken an G. Schröder. Meine persönliche Interpretation. Wenn das so ist, dann zieh ich meinen Hut vor Schneider. Statt den schwarzen Peter bei G. Schröder zu parken, hält er den Puck flach und sucht Lösungen.

Zitat von Bobby Orr

Zitat
Ich glaube er kann rechnen. Es zeichnet ihn (meine ganz persönliche Meinung) sogar als Geschäftsmann aus, dass er konservativ rechnet und als Ziel einen qualitativ hochwertigen Verein hat.



Wenn du die Investitionen in EK und das Palazzo als konservatives Vorgehen bezeichnen willst, bitte. Ich würde das hingegen als waghalsiges Unterfange bezeichnen.

Ich führe immer gerne Heribert Bruchhagen an, der bei der Eintacht seit Jahren konsequent die Linie fährt, dass nur das Geld ausgegeben wird, was vorher auch eingenommen wurde.

Das würde ich als koniservativen Ansatz bezeichnen, aber nicht das was Hr. Schneider macht.




Da hab ich mich unklar ausgedrückt: Seine Strategie ist aggressiv, da hast du recht (siehe EK und Palazzo).
Seine Zahlen aber sind konservativ gerechnet. (was der Hesse i.A. "Woscht-Käs-Szenario" nennt)
Beides finde ich gut und angebracht.


Trapper Offline

Baby Löwe


Beiträge: 24

28.05.2010 14:16
#33 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat von Hercules

... und versucht jetzt, seine eigenen Verluste durch den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzantrages in Grenzen zu halten.



Aus allen möglichen Optionen ist das Insolvenzverfahren die Option, bei der Schneider als Anteilseigner am meisten verliert.

Zitat von Hercules

Er scheint ja wohl doch nur ein "stinknormaler" Geschäftsmann zu sein, der nur die Habenseite seines eigenen Kontos im Kopf hat.



Naja, es gibt ja eigentlich nur 2 Arten, Eishockey zu betreiben, oder?
1) sich selbst-tragendes Geschäftsmodell (ggf. nach Anlaufhilfe)
2) Liebhaberei, die durch einen Mäzenen am Leben erhalten wird

Ich erhebe keinen Anspruch, alle deutschen Clubs hier einzuordnen ... aber vielleicht könnt Ihr das ?
Wäre mal interessant, ob 1 überhaupt geht.


Cologne Kentucky Star Offline

Weight Watchers Witzbold


Beiträge: 1.781

28.05.2010 14:20
#34 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Warum hinterfragt eigentlich kaum jemand bei aller jetzt aufkommenden Kritik, weshalb Erich Kühnhackl einen unbefristeten Vertrag als Sportdirektor im Nachwuchs- und Jugendbereich der Lions bekommen hat und in in diesen Bereich ein sechsstelliger Betrag investiert wurde und wieder bzw. langfristig jedes Jahr investiert werden soll, obwohl die Anzahl der Sponsoren nicht erst seit gestern rückläufig sind?!?


Kölner Haie und Löwen Frankfurt ... hoffentlich bald wieder vereint!


marco1985 Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 4.963

28.05.2010 14:21
#35 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Ich behaupte Iserlohn und Straubing wirtschaften solide.
Bei Iserlohn weiß ich es aus den Bilanzzahlen der letzten 3 Jahre zumindest defintiv.

Variante 2: Frankfurt,Berlin,Mannheim,DEG,Hamburg,Hannover,Krefeld,Nürnberg,Ingolstadt,Köln, Wolfsburg sicherlich auch,

Wie es bei Kassel aussieht wissen wir alle, Augsburg könnte solide wirtschaften.

Meine Einschätzung!


marco1985 Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 4.963

28.05.2010 14:22
#36 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat von Cologne Kentucky Star
Warum hinterfragt eigentlich kaum jemand bei aller jetzt aufkommenden Kritik, weshalb Erich Kühnhackl einen unbefristeten Vertrag als Sportdirektor im Nachwuchs- und Jugendbereich der Lions bekommen hat und in in diesen Bereich ein sechsstelliger Betrag investiert wurde und wieder bzw. langfristig jedes Jahr investiert werden soll, obwohl die Anzahl der Sponsoren nicht erst seit gestern rückläufig sind?!?



Um mit der Personalie und dieser Maßnahme die Hoffnung zu wecken, neue Sponsoren anzulocken??


Trapper Offline

Baby Löwe


Beiträge: 24

28.05.2010 14:26
#37 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat von Highty67

Zitat von Trapper

Leider ist eine 'Sicht' in diesem Falle irrelevant.




Für mich ist meine Sicht der Dinge durchaus relevant, so lange sie von niemandem begründet widerlegt wird.



Ich will Dir Dein Recht auf eine Meinung auch sicher nicht aberkennen. Aber die Aussage "Aus meiner Sicht ist ein Insolvenzverfahren nicht nötig" ist halt so relevant wie die Aussage "Aus meiner Sicht sollte es weniger regnen".

Zitat von Highty67

Zitat von Trapper


Das ist eine emotionale Einschätzung, die ich allerdings so teilen würde. Leider zahlt diese Fan-Basis keine Rechnungen und hat damit nichts mit der Insolvenz zu tun.



Ok, wenn der Fan keine Rechnung zahlt, was wurde dann mit den Einnahmen der knapp 170.000 verkauften Eintrittskarten gemacht???



Rechnungen bezahlt, da hast du Recht. Gereicht hats aber wohl nicht.

Zitat von Highty67

Zitat von Trapper

Und wenn die Summen dieser Einnahmen zu gering sind, dann kann man damit seine Rechnungen nicht bezahlen. Egal, wie voll die Spieler sind.
Mal davon abgesehen, dass es schlicht nicht stimmt, dass alles voll ist.




wenn die Einnahmen zu gering sind, kann man immer noch den Spieler-Etat verringern!



Rückwirkend bzw. bei laufender Saison: Nicht wirklich möglich
für die Zukunft: theoretisch möglich, aber entspricht nicht Schneiders aggressivem Ansatz. Aber wie gesagt: Er hat es selbst ja als Notlösung erwähnt.

Zitat von Highty67

Zitat von Trapper


Offenbar ist die Gesprächsbereitschaft allerdings nicht konkret oder kurzfristig genug, um den Liquiditätsengpass, der entstanden ist, aufzufangen. Wie gesagt: 3 Wochen. Eine Zusage, dass man evtl. man 2012 über Mietkürzungen reden kann oder dass es theoretisch die Möglichkeit gibt, der Halle einen Namen zu verpassen bringen mit Blick auf die Zahlungsfähigkeit nichts. (Nur Beispiele, keine Ahnung, wie der Stand der Verhandlung ist).



Falsch, die Mietkürzung und Stundung der Altbelastung, sowie die Sache mit dem Stadionnamen sind Sofortmaßnahmen. Lediglich der mögliche Umbau wurde auf 2012 vertröstet, wobei wohl schon jetzt ein Architekt beauftragt wurde, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.



Was die Mietkürzungen und Stundungen angeht, weiß ich das nicht mit Gewissheit. Ist denkbar, andererseits ist auch denkbar, dass die Mieteinnahmen aus Sicht der Stadt Teil des Haushalts sind und damit fest.
Der Hallenname hat auf jeden Fall sicherlich noch keine Überweisung auf dem Lionskonto ausgelöst und ist damit nicht kurzfristig.

Zitat von Highty67

Zitat von Trapper

Hat er ja angekündigt. Dass es allerdings erst eine spätere Option ist und man vorher versucht, die Qualität hoch zu halten, finde ich gut. Wie gesagt: Eine Insolvenz ist da ein valides Mittel.



Falsch, Herr Schneider hat angekündigt Einsparungen nicht zu lasten der sportlichen Qualität vorzunehmen.



... und damit erklärt sich, wieso er lieber insolvent geht als die Spieleretats zu streichen.

Zitat von Highty67

Zitat von Trapper

Dazu fällt mir nichts ein offen gesagt. Schneider hat Unsummen von eigenem Geld und Zeit investiert um einen (finanziell) maroden Verein zu sanieren.



Hat er das? Erst hieß es, die Altschulden in Millionen Höhe seine getilgt. Jetzt erscheint das wieder in einem anderen Licht.



Siehe anderes Posting. Es klingt so, als wurde noch ein schwarzes Buch irgendwo gefunden. Aber das ist Spekulation.

Zitat von Highty67

Und nochmal, wieso ist ein Insolvenzantrag nötig, wenn alle Altbelastungen getilgt wurden?


Offenbar dachte man, sie wären getilgt und hat noch etwas gefunden ?


Zitat von Highty67

2. Wenn wie S.S. sagt kein wirtschaftliches Arbeiten mit dem Standort Frankfurt in der DEL möglich ist, dann muss er als Geschäftsmann das doch erkennen. Und dann muss eine Lösung gefunden werden. Die heißt dann alles in die Tonne kloppen, oder von vorne und unten anfangen. Und wenn man dem Beispiel von Kassel folgt und die Insolvenz durchzieht, dann hat man noch nicht mal mehr Schulden!


Wenn man dem Beispiel von Kassel folgt, spielt man Fangen und Verstecken mit Funktionären und Gerichtsvollziehern und Anwälten.


Bobby Orr Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 1.628

28.05.2010 14:27
#38 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat
Warum hinterfragt eigentlich kaum jemand bei aller jetzt aufkommenden Kritik, weshalb Erich Kühnhackl einen unbefristeten Vertrag als Sportdirektor im Nachwuchs- und Jugendbereich der Lions bekommen hat und in in diesen Bereich ein sechsstelliger Betrag investiert wurde und wieder bzw. langfristig jedes Jahr investiert werden soll, obwohl die Anzahl der Sponsoren nicht erst seit gestern rückläufig sind?!?



Wenn ich dir jetzt jedes Post auflisten würde bei dem ich das hinterfragt habe, wäre ich beschäftigt. Unter anderem auch ein paar Postings weiter oben.


Trapper Offline

Baby Löwe


Beiträge: 24

28.05.2010 14:28
#39 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat von marco1985
Ich behaupte Iserlohn und Straubing wirtschaften solide.
Bei Iserlohn weiß ich es aus den Bilanzzahlen der letzten 3 Jahre zumindest defintiv.

Variante 2: Frankfurt,Berlin,Mannheim,DEG,Hamburg,Hannover,Krefeld,Nürnberg,Ingolstadt,Köln, Wolfsburg sicherlich auch,

Wie es bei Kassel aussieht wissen wir alle, Augsburg könnte solide wirtschaften.

Meine Einschätzung!



Danke!
Berlin: Dass Anschutz Hamburg durchfüttert glaub ich auch. Aber meinst du nicht, wenigstens Berlin trägt sich selbst ?
Mannheim: Da gabs immense Starthilfe, klar. Wäre interessant, ob die sich selbst tragen könnten, wenn sie wöllten.

Rest: Zustimmung.


Cologne Kentucky Star Offline

Weight Watchers Witzbold


Beiträge: 1.781

28.05.2010 14:37
#40 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat von Bobby Orr

Zitat
Warum hinterfragt eigentlich kaum jemand bei aller jetzt aufkommenden Kritik, weshalb Erich Kühnhackl einen unbefristeten Vertrag als Sportdirektor im Nachwuchs- und Jugendbereich der Lions bekommen hat und in in diesen Bereich ein sechsstelliger Betrag investiert wurde und wieder bzw. langfristig jedes Jahr investiert werden soll, obwohl die Anzahl der Sponsoren nicht erst seit gestern rückläufig sind?!?


Wenn ich dir jetzt jedes Post auflisten würde bei dem ich das hinterfragt habe, wäre ich beschäftigt. Unter anderem auch ein paar Postings weiter oben.



Stimmt. Du bist einer von Wenigen, die diese Personalie kritisch betrachten und es klar zum Ausdruck bringen!
Ich persönlich bezeichne die Einstellung von Kühnhackl als Rohrkrepierer (... als Rohrkrepierer bezeichnet man auch eine übereilte Maßnahme, die in einem Misserfolg endet. Auch eine Person, die kontraproduktiv handelt und Schaden anrichtet, wird mitunter so bezeichnet.) in einer Zeit, wo offensichtlich die Lions nicht die hierfür finanziellen Mittel hatten, erhält dieses Aushängeschild des deutschen Eishockey einen unbefristeten Vertrag! Und Marco, klar hatte man sich von ihm auch versprochen, bessere bzw. leichter Sponsoren zu gewinnen, aber kam es dazu seit seiner Einstellung?!?


Kölner Haie und Löwen Frankfurt ... hoffentlich bald wieder vereint!


Bobby Orr Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 1.628

28.05.2010 14:42
#41 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat
Ich habe für mich zwischen den Zeilen gelesen, dass da ganz schön gemauschelt wurde in der Vergangenheit und dass Schneider sich zurückhält im Andenken an G. Schröder. Meine persönliche Interpretation. Wenn das so ist, dann zieh ich meinen Hut vor Schneider.



Dieser persönlichen Interpretation stehen diverse Aussagen Schneider entgegen, unter anderem diese aus einem FAZ Interview vom 31.03. (steht auch im Pressethread)

Zitat
Aus dem FAZ Interview mit Siggi Schneider



Zitat
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Als mein mittlerweile verstorbener Vorgänger Gerd Schröder vor über anderthalb Jahren so schwer erkrankte, bot ich auf der Geschäftsstelle meine Hilfe an. Die erste Reaktion war unmissverständlich: „Schön, dass überhaupt mal jemand kommt. Wir sind komplett pleite. Können Sie sofort helfen?“ Und die Summe der Verbindlichkeiten, die da im Raum stand, war wirklich sehr hoch.

--------------------------------------------------------------------------------





Zitat
--------------------------------------------------------------------------------
Die Ausschreibung für den Superdome war in meinen Augen nur dafür da, um Zeit zu gewinnen und nichts tun zu müssen.
--------------------------------------------------------------------------------





Zitat
--------------------------------------------------------------------------------
Wir mussten feststellen, dass in der Vergangenheit nicht immer sauber gearbeitet wurde. Die Lions haben daher nicht den besten Ruf.
--------------------------------------------------------------------------------




unter anderem stehen da auch folgende interessante Zitate von Hr. Schneider (man beachte das ist nicht mal 2 Monate her)

Zitat
Die Altlasten der Lions habe ich mit zwei Freunden, mit denen ich die SSD AG gegründet habe und die nicht in der Öffentlichkeit genannt werden wollen, getilgt. Aus unserem Privatvermögen.

Das heißt, drei Personen haben etwa drei Millionen Euro bezahlt, um die Lions zu retten? Macht eine Million pro Person . . .
. . . wenn die Anteile gleich wären, dann ja. Aber ich wäre nicht Vorstandsvorsitzender, wenn ich nicht der Hauptaktionär wäre.




Thema Hallenumbau/Hallenneubau:

Zitat
Verspüren Sie politischen Rückhalt für Ihre Vorstellungen? Die Pläne sind ja nun, mit Verlaub, nicht ganz neu.

Wir müssen ein dickes Brett bohren. Das ist richtig. Die Lions werden kein Ultimatum stellen.



Zum Thema Vermarktung der Lions

Zitat
Wie schwierig ist es, die Lions hier in der Region zu vermarkten?
Wir mussten feststellen, dass in der Vergangenheit nicht immer sauber gearbeitet wurde. Die Lions haben daher nicht den besten Ruf. Man kann die Schuld jetzt immer bei den anderen suchen. Ich suche sie aber lieber erst bei mir. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und losgehen, Anschreiben verfassen, Kontakte herstellen. Leider ist es so, dass viele denken, sie könnten nur bei der Eintracht werben. Das wollen wir ändern und gründen daher für die Lions eine eigene Marketing-Gesellschaft.



Bobby Orr Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 1.628

28.05.2010 14:44
#42 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

@Marco

Zitat
Variante 2: Frankfurt



Nein eben nicht. Dem widerspricht Schneider ganz eindeutig

Zitat
Sie haben aber ein ziemlich teures Hobby.
Klar bekomme ich aus dem Freundeskreis die Frage gestellt: „Bist du größenwahnsinnig geworden? Wieso bindest du dir so etwas ans Bein?“ Ich sehe jedoch die Chance, dass wir eine schwarze Null schreiben und irgendwann auch mit den Lions Geld verdienen können. Für mich ist das Geld geparkt.


Trapper Offline

Baby Löwe


Beiträge: 24

28.05.2010 14:46
#43 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

super infos, danke.

er ist doch nicht so zurückhaltend wie ich dachte. dennoch: ich finde es gut, wenn sich jemand auf lösungen konzentriert statt auf schwarze-peter-rumschieben.


Trapper Offline

Baby Löwe


Beiträge: 24

28.05.2010 14:47
#44 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat von Bobby Orr
@Marco

Zitat
Variante 2: Frankfurt



Nein eben nicht. Dem widerspricht Schneider ganz eindeutig

Zitat
Sie haben aber ein ziemlich teures Hobby.
Klar bekomme ich aus dem Freundeskreis die Frage gestellt: „Bist du größenwahnsinnig geworden? Wieso bindest du dir so etwas ans Bein?“ Ich sehe jedoch die Chance, dass wir eine schwarze Null schreiben und irgendwann auch mit den Lions Geld verdienen können. Für mich ist das Geld geparkt.



Stellt sich halt die Frage ob Schneiders Anspruch realistisch ist.


Bobby Orr Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 1.628

28.05.2010 14:49
#45 RE: Lions vor dem Aus! Zitat · antworten

Zitat
Aber meinst du nicht, wenigstens Berlin trägt sich selbst



Nein das Thema hatten wir vor ein paar Tagen, die Existenz der Berliner hängt einzig und alleine an einer Patronatserklärung der Anschützgruppe, die GmbH ist massiv überschuldet


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