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Berliner
Beiträge:

22.08.2013 16:24
#16 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Butter bei die Fische ist gefordert - gerne! Einziges Problem: ich soll mich laut Anweisung von Mod. Marco1985 nicht mehr dazu äußern:


@Berliner: Nur weil du im Nauheim Forum gesperrt wurdest möchte ich dich bitten das hier nicht auszuleben und provokant aufzutreten. Wir kennen deine Meinung jetzt, wir wissen was du als Problem siehst, damit belasse es bitte dabei. Lass uns bitte wieder mehr über das aktuelle Eishockey reden.....


Schwede
Beiträge:

22.08.2013 16:49
#17 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Zitat von Berliner im Beitrag #16
Butter bei die Fische ist gefordert - gerne! Einziges Problem: ich soll mich laut Anweisung von Mod. Marco1985 nicht mehr dazu äußern:


@Berliner: Nur weil du im Nauheim Forum gesperrt wurdest möchte ich dich bitten das hier nicht auszuleben und provokant aufzutreten. Wir kennen deine Meinung jetzt, wir wissen was du als Problem siehst, damit belasse es bitte dabei. Lass uns bitte wieder mehr über das aktuelle Eishockey reden.....



Daher habe ich es hier in die Babbelstubb verschoben.
Hier dürfte und sollte sich niemand beschweren, da es nicht um das Nauheimer Eishockey gehen muss...

Nochmals die Frage an dich direkt: WAS genau zeichnet die Leute aus, denen du Hausvberbot geben möchtest?


Aeppler Offline

Doppelstockhalter


Beiträge: 3.454

22.08.2013 16:59
#18 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Mal eine Frage am Rande: Wie haltet Ihr es denn mit den Menschen, die immer noch voller Stolz ihre Hammer- und Zirkelfahnen im Stadion schwenken?
Auch Extreme die es aus dem Stadion verbannt gehört?


Kann der was? Hat der nen Ring?

Founder of the Live Ticker Ultras
Ich freue mich, wenn es regnet.
Freue ich micht nicht, regnet es auch
K.Valentin


Schwede
Beiträge:

22.08.2013 17:09
#19 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Zitat von Aeppler im Beitrag #18
Mal eine Frage am Rande: Wie haltet Ihr es denn mit den Menschen, die immer noch voller Stolz ihre Hammer- und Zirkelfahnen im Stadion schwenken?
Auch Extreme die es aus dem Stadion verbannt gehört?


Guter Punkt!

Es ist genau das, was ich meine.
Und da es keine Willkür geben darf, muss man einige Dinge hinnehmen, sofern sie nicht strafbar sind.

Nun kann man trefflich darüber diskutieren ob Faschismus oder Kommunismus mehr Todesopfer gefordert hat oder dazu ganz andere Fragestellungen aufmachen. Tatsache ist aber, dass es verboten ist, Nationalsozialistische Abzeichen öffentlich zur Schau zur stellen.
Kommunistische Symbole sind es nicht... daher müsste man sie akzeptieren, auch wenn ich alles andere als ein Freund davon bin.

Ein anderer Aspekt ist der, dass Menschen sich durch Fahnen, Sprechshöre etc. schwer beleidigt fühlen könnten. Und da gibt es wieder mehr Handlungsspielraum. Allerdings müssten unter diesem Aspekt vielleicht auch die Doppelstockhalter mit dem großen schwarzen Mittelfinger (in Nauheim gern gezeigt) verboten werden

Um es nochmal klar zu stellen: Ich bin durchaus dafür, dass man gewisse DINGE laut Hallenordnung verbieten kann.
Aber Berliner hat Hausverbot für LEUTE gefordert, die ein gewisses Aussehen haben.
Dazwischen ist ein himmelweiter Unterschied.


Rosebud Offline

Admin


Beiträge: 1.626

22.08.2013 17:26
#20 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Klar, es muss strikte Regularien geben. Stadionverbote müssen ausgesprochen werden gegen solche, die entweder Straftaten begehen (so passiert gegen die idiotischen Steinewerfer in der Saison 2011/12) oder aber wiederholt durch ihr Verhalten auffallen und mit eben jenem andere Besucher massiv beleidigen/einschüchtern/etc. Aber das ist ja so oder so schon Realität in den deutschen Stadien, von daher sehe ich aktuell gerade im Eishockey keinen zwingenden Handlungsbedarf. Sollte es sich jedoch herrausstellen, dass man tatsächlich mit Problemen in Bezug auf Anhänger bestimmter politischer Lager zu kämpfen hat, so denke ich schon, dass man an dieser Stelle einschreiten sollte, eventuell auch etwas sensibilisiert werden für Bands/Marken/etc.
Aber wie gesagt, für Letzteres sollte es schon stichhaltige Hinweise geben. Ein bestimmter Kleidungsstil allein reicht da sicherlich nicht.


alaska Offline

Mitbürger mit agrarkulturellem Hintergrund

Beiträge: 2.164

22.08.2013 17:30
#21 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Der "Berliner" ist doch das ganze Jahr gar nicht in Nauheim im Stadion, der postet doch nur vom hörensagen. Und "Rechtsextremisten" sind für ihn schon die, die mit den Shirts "Good night, left side" rumrennen.

@TwinLion Erneut MIESER VERSUCH, wieder ein bisschen zu zündeln. Einen Eintrag von einem User unseres Forums, der lediglich besagt, dass es in jedem Stadion Leute gibt, die RECHTS denken, so darzustellen, als will er Frankfurt und Kassel "in etwas hineinziehen" (ich frage mich in was?) und das schnell hier rein, Hauptsache gehetzt. Ganz toll! Zumal "Frankfurt" in dem Zusammenhang einzig Thema ist, weil hier im Forum drüber diskutiert wird.

Vom Berliner wüßte ich schon gerne, wer für ihn RechtsEXTREMISTISCH ist, wann und wo genau und am besten von WEM verbotene Sachen getragen wurden, gerufen wurden, wer wann und wo und wen versucht hat, für die "rechte Seite" zu gewinnen, usw.

Ich gehe nun seit über 20 Jahren jede Woche zum EC, hatte diverse Funktionen inne, u.a. Ordnungsdienstleiter, wo man mit solchen Dingen sicher konfrontiert wird, wenn es sie gibt. Deshalb kann ich soviel sagen, dass es sehr wohl Leute im CKS gibt, die rechtes Gedankengut pflegen, dies aber NICHT im Stadion und beim ECN tun, womit auch keinerlei Veranlassung besteht, dort "einzuschreiten"-vor allem kein Recht! Und durch die vielen Absprachen mit anderen Vereinen, bzw. den Ordnungskräften dort, mit Polizei, usw. weiß ich, dass es in nahezu allen Stadien ähnlich ausschaut.


Dieser Beitrag ist aus recycelten Buchstaben ehemaliger Mails und Forenartikel aus ESBG-, Löwen- und Huskiesforum zusammengesetzt und daher zu 100 % digital nur schwer abbaubar. Bei riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Forumsbeilage und tragen Sie Ihren Admin zum Apotheker.


Leben heißt ja rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht liegt es daran, das wir manchmal den Durchblick verlieren.....


St.Mai
Beiträge:

22.08.2013 17:39
#22 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Zitat von Berliner im Beitrag #16
Butter bei die Fische ist gefordert - gerne! Einziges Problem: ich soll mich laut Anweisung von Mod. Marco1985 nicht mehr dazu äußern:


@Berliner: Nur weil du im Nauheim Forum gesperrt wurdest möchte ich dich bitten das hier nicht auszuleben und provokant aufzutreten. Wir kennen deine Meinung jetzt, wir wissen was du als Problem siehst, damit belasse es bitte dabei. Lass uns bitte wieder mehr über das aktuelle Eishockey reden.....



Marco hat dich lediglich aufgefordert nicht provokant aufzutreten. Also einfach eine sachliche Darstellung, wie du auf ein Problem mit Rechtsradikalen im Nauheimer Stadion kommt.. Dagegen spricht garnichts. Halte dich an Fakten und lass die Mutmaßungen einfach raus.


TwinLion Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 2.191

22.08.2013 17:40
#23 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

@alaska, das ist wohl eher umgekehrt, im Nauheimer Forum kam das Thema als erstes auf, wurde dort diskutiert und dann vom Berliner in den Playground getragen. Und ohne erkennbaren Grund wird dann Kassel und Frankfurt im Nauheimer Forum, wo kein Frankfurter oder Kasselaner mit diskutiert hat, rein gezogen. Warum? den Nebensatz "Auch in Kassel, Frankfurt und Bad Nauheim" hätte der Schreiber auch weg lassen können - aber das hat der Schreiber bewusst so geschrieben.

Nachtrag: Und nicht jede Kritik an Nauheim ist eine Verschwörung, Hetze oder Zündeln...


SIEGE BEGINNEN IM HERZEN


St.Mai
Beiträge:

22.08.2013 17:49
#24 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Bewusst oder unbewusst. Ich kann daran nichts schlimmes finden. Auch in unserem Stadion wird es den ein oder anderen geben der NPD oder andere rechte Parteien wählt. Insofern ist an dieser Aussage nichts falsches. Die Frage ist nur, in welchen "Massen" treten diese Leute auf und mit welchem Ziel. Gegen einen stinknormalen NPD-Wähler, der zum Eishockey geht um das Spiel zu sehen und die Mannschaft anzufeuern kann ich nichts haben. Sicherlich werde ich mich mit ihm nicht anfreunden oder mit ihm ein Bierchen trinken gehn, da ich Leute vom rechten Lager schlichtweg nicht leiden kann, aber genausowenig kann ich mit Anhängern von kommunistischen Systemen was anfangen. Auch davon gibt es genug. Die Politik sollte im Stadion aussen vor bleiben. Und gerade beim rechten Rand unserer Gesellschaft ist genau das häufig in Frage zu stellen.


ozhockey Offline

König der Löwen

Beiträge: 7.065

22.08.2013 18:09
#25 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Dass es latent ueberall das Problem gibt, ist denke ich klar. Keiner kann definitiv sagen, das gibt es in Frankfurt und Kassel nicht.
Wenn das Thema aber in Nauheim hochkommt, hilft es IMHO nicht, wenn man dann versucht es mit anderen wieder zu relativieren a la, die anderen sind auch zu schnell gefahren.
Die Diskussion im Nauheimerforum sollte uns sensilibisieren fuer die Frage wie sehr das offensiv betrieben wird und auf der anderen Seite mit welchen Mitteln man dagegen sinnvoll vorgehen kann.
Ansonsten waere ich hier fuer ne sachlichere Diskussion, das Thema ist ernst und ich setze bei den meisten voraus, dass hier Konsensus herrscht jeder Radikale weniger im Stadion ist besser und zwar egal in welchem.


TwinLion Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 2.191

22.08.2013 18:10
#26 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

@St.Mai Ich wehre mich dagegen, dass das Frankfurter Eishockey durch so eine Aussage mit rein gezogen und geschädigt wird. So was kann ganz schnell Sponsoren oder Zuschauer abschrecken. Und das Thema ist offenbar ein Nauheimer Thema, und sollte dann auch in Nauheim gelöst und nicht exportiert werden.


SIEGE BEGINNEN IM HERZEN


calexico55 Offline

Twen Löwe


Beiträge: 292

22.08.2013 18:15
#27 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Wenn ich das so lese, frage ich mich echt in welchem Stadion ich die letzten gut 20 Jahre war (und davon meistens nüchtern). Die einzigen Skins die ich je in einem Eisstadion gesehen habe (mag sein dass sich im CKS temperaturbedingt welche mit Mütze oder Kappe getarnt hatten), war im TV aus Berlin (Eisbären, schon ein paar Jahre her).


"Sugar is energy - let's give 'em plenty"


St.Mai
Beiträge:

22.08.2013 18:20
#28 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Zitat von TwinLion im Beitrag #26
@St.Mai Ich wehre mich dagegen, dass das Frankfurter Eishockey durch so eine Aussage mit rein gezogen und geschädigt wird. So was kann ganz schnell Sponsoren oder Zuschauer abschrecken. Und das Thema ist offenbar ein Nauheimer Thema, und sollte dann auch in Nauheim gelöst und nicht exportiert werden.


Was heißt mit reingezogen wird? Die Diskussion kam sicherlich im Nauheim-Forum auf. Aber sie wird eben auch hier diskutiert und wir als Frankfurter Fans geben unsere Meinung dazu kund. Auch du. Als Nauheimer würde ich genauso reagieren, zumindest wenn mir keine anderen Kenntnisse vorliegen. Sicher gibt es bei uns auch rechte, wie in jedem anderen Stadien (bspw Frankfurt) auch. Wenn du das als Versuch der Relativierung deutest, dann solltest du erstmal belegen können, dass in Nauheim eine größere Vertretung der rechten Brut aktiv ist. Kannst du das? Vermutlich nein, insofern solltest du diese Aussage zunächst mal als richtig ansehen und dich nicht gegen irgendwas wehren. Ich sehe hier noch keine Schädigung oder ein "mit reingezogen werden". Es ist allgemein bekannt, dass 1-9 % der Bevölkerung NPD und rechts davon wählt (je nach Bundesland). Insofern ist es doch keine Neuigkeit, dass in unserem Stadion auch solche Konsorten rumfallen.


Berliner
Beiträge:

22.08.2013 19:40
#29 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Der EC Bad Nauheim als nazifreie Zone im NPD-anfinen Wetteraukreis


Es begann vor einigen Wochen als im Internet-Forum des Eishockeyvereins EC Bad Nauheim, einem etwa 30000 Einwohner großen Ortes nördlich von Frankfurt/M., ein Schreiber das Thema „Ehre und Tradition“ eröffnete. Die Verwendung der Begriffe in dieser Kombination erinnerte durchaus an den Hitlerjugendgruß „Blut und Ehre“ (es gibt Verbindungen des verbotenen Blood and Honour-Netzwerkes in die Wetterau). Dieser mögliche Zusammenhang wurde durch die Teilnehmer mit sehr aggressivem Ton bestritten. Als dann der Kritiker dieses Topics: „Ehre und Tradition“ darauf hinwies, dass im Team des Eishockeyvereins Bad Nauheim 1947 ein Massenmörder und KZ-Arzt namens Aribert Heim spielte und man dann – besonders wenn man von „Ehre und Tradition“ redet – dieses Thema mit ansprechen muss, entlud sich der geballte Hass des Forums gegen den Kritiker.

Nach schweren Beschimpfungen und Beleidigung – die Moderation duldete dies – schrieb dann ein Teilnehmer, dass man nach 70 Jahren wieder schreiben darf, ohne dreimal nachzudenken. Das ergibt das Jahr 1943 als letztem Zeitpunkt, wo man „etwas schreiben durfte, ohne dreimal nachzudenken“. Als der Kritiker dies als rechtslastigen Blödsinn bezeichnete, wurde er unter großem Beifall der Forenteilnehmer gelöscht und ihm sämtliche Möglichkeiten der Diskussion genommen. Dazu der in diesem Forum übliche Stil des Nachtretens – besonders wenn jemand sich nicht mehr wehren kann. Dies ist dort ein übliches Muster.

Die Forenleitung gab dann bekannt, dass die gesamte Diskussion und dessen Verlauf – komplett gelöscht wäre, damit eventuelle Sponsoren nicht abgeschreckt würden. Dies habe man auch schon in der Vergangenheit so gemacht (!!). Praktisch in diesem Zusammenhang, dass damit sämtliche Spuren verwischt wurden.

Zuletzt kommentierte dann noch die Forenleitung, dass man natürlich was gegen Nazis habe – und erntete dafür großen Beifall und ein Naziproblem sei nirgends zu erkennen.

Damit wäre die Wetterau der erste Landkreis, in dem rechte Netzwerke sehr aktiv sind und sich nirgends in den lokalen Sport einmischen würden. Äußert man solche Gedankengänge einem Fußball- oder Eishockeyfan in Sachsen oder Sachsen-Anhalt, der nicht zur Szene gehört – so erntet man dafür nur Lachanfälle oder für soviel Naivität Mitleid. Wenn man einem Sportverein im Osten angehört – mit wenigen Ausnahmen – dann hat dieser Verein IMMER ein Naziproblem. Manche Vereine gehen dies offensiv an und starten eine Diskussion darüber, um auch bei den Fans eine Sensibilität aufzubauen – andere hingegen wagen nicht dies zu tun, da ihnen sonst die Fanbasis wegbricht.

In Bad Nauheim gibt es bis dato keinen Jota Anzeichen dafür, dass man dieses Problem sehen will. Weder bei den meisten Fans des Internetforums noch der Vereinsführung. Letztere ist noch neu im Amt – kennt aber die Verhältnisse bestens. Zum Thema NPD im Wahlkampf kann man über den Wetteraukreis im Netz u. a. finden:

„Gestern war auch wieder ein Eishockeyspiel in Bad Nauheim (Wetteraukreis). Auch hier waren mehrere Neonazis(den freien Kräften zuzuordnen) im Stadion. (..) Gefordert ist hier zuerst auch ein im Stadion beschäftigtes Ehepaar, die rechtsextremen Umtriebe ihres Sohnes dort (und überall anders), nicht mehr zu tolerieren.“

Man mag diese Forderung richtig oder falsch finden – aber so zu tun als gäbe es dies alles nicht – ist unredlich und öffnet gerade Tür und Tor für das (softe) Ausbreiten dieser Leute.

Häufig wurde das Thema auch von Usern abgelehnt, die darin eine vereinsschädigende Äußerung sahen. Dabei ist es genau umgekehrt: Wenn man es erlaubt, dass sich solche Denk- und Verhaltensformen ausbreiten, dann bleiben in Zukunft einige Teile des Publikums lieber zuhause!


Ein Rechter ist man nur dann, wenn man sich selbst als Nazi bezeichnet.

Man könnte dies jetzt alles als Zufall oder Unwichtiges deklarieren, wenn dies nicht in einem Umfeld und Kontext passieren würde, dass solche Tolerierung geradezu verbietet: Im Wetteraukreis wimmelt es von Neonazis, die Frankfurter Rundschau schrieb dazu vor Kurzem:
Sieht man sich z. B. die „Schlitzer-Story“ des "Deutschnationalen" Patrick W. aus Echzell an, so erfährt man Erstaunliches: Dieser Hitler-Fan und Feierer von Gaskammer-Partys verkündet über sich: Er sei kein Ausländerfeind und kein Judenhasser! Seine Truppe, die „Old Brothers“ aus der Wetterau sammeln derweilen Junge Leute die sich Hakenkreuze, Hitler oder KZ-Szenen tätowieren lassen. Sucht man nach den „Old Brothers“ und Fans des ECs wird man durchaus fündig!

Die Wetterauer Zeitung berichtet, dass der NPD-Nachwuchs in Karben Fuß fassen wolle, im Juni gab es eine größere Demo gegen die Rechtsextremen.
Wie groß das Problem ist, kann man schon daran erkennen, dass es eine eigene Facebook Gruppe namens „Wetterau Nazifrei“ gibt.

Laut Verfassungsschutzbericht begingen die Rechtsextremen in Hessen mit Schwerpunkt u. a. in der Wetterau und im Landkreis Gießen, in 2011 über 500 Straf- und Gewalttaten.

Es liesen sich hier noch zahlreiche weitere Belege aufzeigen um deutlich zu machen, dass das Umfeld für rechtes und rechtsradikales Denken in der Wetterau „sehr gut“ ist.
Wenn man dies berücksichtigt, dann wird die Totalverweigerung der Verantwortlichen in Bad Nauheim sich dem Thema zu widmen, umso erschreckender.


Nazis, die es nie gab


Kehren wir wieder zu dem Eishockeyforum des EC Bad Nauheims zurück, also dem Ort, an dem es im Wetteraukreis gar keine Nazis gibt und man selbstverständlich „nur über Sport“ reden will – außer es geht um „Ehre und Tradition“ oder um andere Dinge, die die eigene Agenda bedienen:

In besagtem Forum berichtete User „wusselpompf“ über die Saisoneröffnungsfeier des Vereines:

„Der einzige dicke Minuspunkt waren die 3-4 offen erkennbaren Neonazis, die sich mitten im Publikum rumgetrieben haben. Ekelhaft, ich hoffe, dass die rausgeschmissen wurden“. Diese trugen eindeutigen Shirts ("Nazi Rock'n'Roll", Flammentod-Bandshirt).

Nachdem dieser Hinweis von den Forenteilnehmern nach Kräften ignoriert wurde, platze Teilnehmer syh81 doch der Kragen und sah sich gezwungen die dort übliche Verharmlosung und Abwiegelung von Offensichtlichem loszutreten: „Man kann den Menschen ja auch nicht ihre politische Meinung verbieten (..)Vielleicht waren es ja Fans?“

Der User frifreak antwortete darauf: Im Übrigen ist dies kein neues Problem. In der Fankurve tummeln sich einige (aktive und ehemals aktive) Faschos. Das hat mit abstempeln nix zu tun sondern ist Fakt.

Andere Diskutanten erkennen in sich selbst den Kämpfer gegen rechts, „Ich bin weiß Gott alles andere als Rechts, aber man muss sich diesen Dingen souverän stellen und damit umgehen und ich kann keinem seine Meinung verbieten“. Und weiter besagter Mensch: „Ich kenne einige im CKS, die rechts denken, politisch dort angesiedelt sind, aber ich bin sicher, in JEDEM Stadion findest du einen Querschnitt der Bevölkerung“. „Kämpfen gegen rechts“ - Nauheim-Style.

Wieder andere sind glücklich und zufrieden darüber „Solange bei Martin Williams auch niemand Affenlaute im Stadion macht ist mir das auch egal.“ M. Williams ist ein Amerikaner schwarzer Hautfarbe, der auf der (jetzt stillgelegten) inoffiziellen Fanpage auch noch als „Martin Williams“ aka „Schoko“ bezeichnet wird und es fällt niemand auf. Und die schärfste Kritik und das höchste Problembewusstsein kulminierte in dieser radikalen Aussage: „Klamotten von Thor Steinar sind auch nicht verboten haben aber einen gewissen Touch.“ Schnellmerker!

Was besagter „Verräter“ Wusselpompf dann intern abbekam, der ja von den 3-4 offen erkennbaren Nazis redete, lässt sich an seiner kompletten Unterwerfung unter die Forendebatte und den Gruppendruck erkennen. Plötzlich gab es kein Naziproblem und vor allem keine Nazis mehr, die er vorher noch „ekelhaft“ fand: „Ich wollte auch zu keinem Zeitpunkt den Eindruck erwecken, der EC hätte ein Problem mit rechts“. Mithin ist das Auftauchen von Nazis auf einer Vereinsfeier: „kein Problem“, sonder sie gehören dazu.

Trotzdem war die Forenmeute wohl schon so in Rage, dass andere die „dieses Thema nicht mehr hören konnten“ nachtreten mussten: „Die EC Fans sind großartig und haben das Team letzte Saison mit zum Titel gepuscht, und das kann uns keiner mehr nehmen, auch nicht bemitleidenswerte Stänkerer.“ In Bad Nauheim sind „Stänkerer“ und „Querulanten“ Menschen die eine andere Meinung haben. Wenn man diesen wohl gesinnt ist, dann empfiehlt man ihnen doch woanders hinzugehen, ansonsten „kann man auch anders“.

Allgemein kann man feststellen, dass die Diskussionskultur in Bad Nauheim offensichtlich von Weltoffenheit, Toleranz und dem Respekt gegenüber anders Denkenden geprägt ist.

In Bad Nauheim darf mal also alles sein, was man will, solange man Fan ist. Nazis sein ist ok – aber wehe! man trägt „illegale Klamotten“. Dann muss man sich neue Kleidung anziehen! Das Wegsehen, Mobben von anders Denkenden und Beschönigen hat nachweislich Methode, wie hier gerade exemplarisch an der Diskussion gezeigt wurde. Genau genommen ist dies bereits ein Sumpf, der mit ähnlich verfestigten Strukturen wie in Sachsen oder Sachsen-Anhalt vergleichbar ist.

Die Hegemonie dieses rechten und undemokratischen Weltbilds in vielen Köpfen der Fans ist bereits so etabliert, dass man einfache zivilisatorische Abmachungen bereits für unnormal oder „zu kritisch“ hält.

Dies korrespondiert im Übrigen sehr gut mit der Untersuchung der Friedrich-Ebert-Stifftung zum Thema rechtsextrem: Etwa 8% der Westdeutschen haben ein rechtsextremes geschlossenes Weltbild. Das dieser Prozentsatz sich deutlich erhöht in und um Fußball/Eishockeystadien und noch dazu in einer tendenziell ländlichen und NPD-afinen Gebieten, ist eine Tatsache. Im Kreistag des Wetteraukreises sitzt bekanntlich auch die NPD.

Dabei ist das Muster zur „Befreiung der Gaue“ im Westen wie im Osten stets gleich: Wer etwas öffentlich gegen rechte Tendenzen sagt, wird bedroht, ausgegrenzt und mundtot gemacht. Es wird zuerst die Nichtexistenz behauptet und wenn die Beweise zu offensichtlich werden, dann wird nicht nur gedroht, sondern auch „gehandelt“ (=direkte Gewalt).

Dabei sind die Konsequenzen für Nazis und Menschen mit abgeschlossenem rechten Weltbild seitens der Naziversteher und -leugner: keine! Die sind „fehlgeleitet“, „etwas extrem“ oder man will „kein Bier mit ihnen trinken gehen“. Für Kritiker aber gilt: Rauswurf, Beleidigungen, Denunzierung und Bedrohung als durchaus irgendwie nachvollziehbar Antworten.

Wenn sowas nicht einen bräunlicher Sumpf – oder zumindest eine sehr gute Brutstätte - beschreibt! Die Mehrheit schaut weg – will sich nicht die gute Laune verderben lassen und hat wohl auch Angst – und erlaubt so das schrittweise etablieren dieser rechten Standards. Dabei sei ausdrücklich die Rolle der Moderatoren im Forum gewürdigt – deren Einseitigkeit – und vollkommen unerträglichem Nichteingreifen bei Behauptungen Marke „1943 konnte man noch schreiben was man denkt“ spricht Bände.

Auch der Fotograf im Eisstadion trägt die Nazimarke „Thor Steinar“ - Also lt. Verfassungsschutz „ein Erkennungsmerkmal der rechtsextremen und neonazistischen Szene“. Und niemand stört es.
Der Verein weiß bescheid, aber niemand will es wissen.


Rechte – die unbekannten Wesen


Die vom DFB, der BUNDESLIGA und dem DOSB gesponsorte Webseiten – also mitnichten eine linksradikale Veranstaltung - http://www.netz-gegen-nazis.de - machen klar: „dass bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in Sportvereinen noch Nachholbedarf besteht. Dabei weisen Expert*innen schon seit einigen Jahren darauf hin, dass besonders im Sport rassistische und rechtsextreme Inhalte weitergegeben werden. Doch viele Sportvereine versuchen, die Auseinandersetzung mit der Thematik zu vermeiden und beharren darauf, dass Sport politisch neutral sei. Alltagsrassismus wird oftmals schweigend akzeptiert oder absichtlich übersehen. Wenn er ein Neonazi wäre, so Theo Zwanziger, dann würde er in den Sportverein gehen.“

Interessant in diesem Zusammenhang, geäußert auf diesem Website:

„Allerdings sind nach Meinung Riblers rassistische und rechtsextreme Inhalte und Personen in der Regel kein Resultat einer spezifischen Strategie der rechtsextremen Szene.“

Sollte dies so zutreffen, dann gäbe es sogar ohne das Auftauchen von ein paar Neonazis und „freien Kräften“ im Stadion notwendigen Handlungsbedarf. Wie gesagt – dies alles ist Meinung der großen deutschen Sportverbände!

Nach Auffassung aber diverser Nauheim-Fans im Forum sei „mir da niemand aufgefallen“. „War die letzten Jahre bei allen Heimspielen anwesend und konnte keine verbotenen Klamotten im Stadion sehen“. „Wir haben in Bad Nauheim kein Problem mit Neonazis“.

„Vom eindeutigen "88" für "Heil Hitler" bis zum unaufälligen "Thor Steinar"-Pullover - die rechtsextreme Szene benutzt eine Vielzahl an Symbolen, Codes und Erkennungszeichen. Viele sind für Außenstehende auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen, verfehlen damit aber ihre Wirkung innerhalb der Szene (Zusammengehörigkeit) und gegenüber Opfergruppen (Bedrohung) nicht. Die wenigsten Rechtsextremen kleiden sich heutzutage noch wie Skinheads. Viele Neonazis tragen inzwischen sportliche, unauffällige Kleidung, die oft nur für Szenekenner Rückschlüsse auf ihre politische Gesinnung zulässt.“.

Thema Meinungsfreiheit


Beliebt ist bekanntlich zwecks Verharmlosung der links/rechts Vergleich. Der Auftritt der NPD und anderer wird oft damit verrechnet, dass es ja auch Linke gebe, die auch irgendwie böse seinen oder „radikal“. Damit wird der Versuch gestartet rechtes Gedankengut als „nur eine andere Meinung“ zu etablieren. Ein gängiges Muster der rechten Szene.. Der User Schwede im Forum fordert: „keine subjektiven Maßstäbe von anders Denkenden“ und „möchte nicht, dass Leute aufgrund eines "erkennbaren" Attributs (also legalen Nazisymbolen, Anmerkung Verfasser) mit Stadionverbot belegt werden. Interessant dabei dass ihm offensichtlich die „Hausverbot für Antifa“-Aufnäher seiner so beschützten Menschen „anderer Meinung“ entgangen sind.


Ganz entgeht ihm das Verständnis eines (das muss auch gelobt werden) Posts im Nauheimer Forum, in dem ein User feststellte: „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!. Der Unterschied zu allen anderen politischen „Meinungen“ ist ja eben der: Die rechte Ideologie BASIERT auf Menschenverachtung und – so der DFB – auf der Aberkennung der Gleichheit der Menschen. Das führte bei den Nazis bekanntlich zu 20.000.000 toter Russen und 6.000.000 toter Juden. Noch dazu in industriellen Mordanlagen. Und dies soll nur eine andere Meinung sein? Mit so Leuten will man im Stadion sein? Die linke Ideologie hingegen besteht auf der GLEICHHEIT der Menschen. Keine Frage: Stalin und andere waren Schwerstverbrecher und es wurden unzählige Morde begangen – aber der industrielle Massenmord war und bleibt „deutsch“ und den Nazis angehaftet. Er ist und bleibt (hoffentlich) einzigartig. Wenn Schwede dann auch noch „Wähler von SPD, CDU, FDP und Grüne“ mit den Rechten gleichsetzt, dann ist dies ungeheuerlich. Aber diese Art und Weise der Verharmlosung findet nicht nur durch diesen User statt. Es ist im Bad Nauheimer-Forum durchaus eine übliche Denkfigur – und wird auch hier bisher toleriert!

Wir fassen zusammen:

Im Forum des EC Bad Nauheims wird ein Kritiker herausgeworfen, der etwas gegen die Aussage hat, dass man nach 70 Jahren wieder was schreiben, darf, ohne 3-mal nachdenken zu müssen. Die Modertoren beziehen eindeutig Stellung. Danach wird alles gelöscht. Sodann tauchen auf der Feier des ECs einige Leute mit rechten T-Shirts auf. Im EC-Forum wird dies wieder heruntergespielt, obwohl man dort lesen kann „In der Fankurve tummeln sich einige (aktive und ehemals aktive) Faschos“- und dies schon länger. Und – so scheint es – gibt es erst dann ein Problem, wenn die „Verbotenes“ machen. Nach Mehrheitsauffassung scheint Faschismus „nur eine andere Meinung“ zu sein und kein Verbrechen.

Alleine die ungehinderte Anwesenheit solcher Leute – die natürlich auch Einfluss auf jüngere ausüben – muss öffentlich debattiert werden.
Dazu einen konkreten Beleg konkreter Anwerbung zu verlangen, ist lächerlich. Diese Leute sind politisch und versuchen natürlich ihre Basis zu vergrößern.

Das Problem in Bad Nauheim ist nicht das 40% der Zuschauer Nazis seien – vollkommener Blödsinn! Das Problem ist das Wegsehen, Ignorieren und erst gar nicht zum Thema machen – und dies durchaus von Leuten die eigentlich kein geschlossenes rechtes Weltbild haben. Und wenn man das ungehinderte Auftauchen von solchen Leuten nicht als Problem sieht, dann ist man Teil des Problems. Es gab gute Gründe, warum ich aus der Wetterau weg zog!

http://www.fr-online.de/bad-vilbel/schli...8,21601380.html

http://www.fr-online.de/rhein-main/wette...6,21020386.html

https://de-de.facebook.com/pages/Wettera...134451379966882

http://de.indymedia.org/2009/01/238096.shtml

und andere...einfach mal suchen!


Fatality Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 1.583

22.08.2013 20:09
#30 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Für mich stellt sich nach all dem Text erstmal nur eine Frage, besonders die Zusammenfassung im Blick habend:

Gilt all das für dich auch für Linksextreme mit ihrem ebenfalls schädlichen Gedankengut, entsprechender Gewaltbereitschaft und Glorifizierung von Systemen und teils auch Personen, die für Greueltaten verantwortlich sind, oder sind für dich erstmal nur "die Nazis" ein Problem?

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nur das von dir Geschriebene weiter versuchen zu evaluieren.


Wenn jemand mit mir nicht klarkommt, muss diese Person nicht an sich arbeiten...dann akzeptiere ich dies einfach!

------------------------------------------
Kluge Worte:
"Lächerlich erscheint ein Mensch,
der seinen Charakter und seine Kräfte überschätzt."
Marquis de Vauvenargues


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Ultras und Eishockey
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