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Dieses Thema hat 25 Antworten
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Das Eisurmel Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 3.016

23.10.2013 19:21
#16 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Erstmal Danke Lebeau für den sehr guten Beitrag.

Kommen wir zu St. Mai seinem Beitrag. Ich glaube ich weiß was er sagen wollte, er hat sich dabei nur sehr unglücklich ausgedrückt. Ich versuche es mal besser auszudrücken.

Tatsache ist in unserer strafrechtlichen Gesetzgebung, das durch Straftaten verübte Sach- und Vermögensschäden härter betraft werden, als Körperverletzungen, Mißhandlungen, häusliche Gewalt, Vergewaltigung etc. Das liegt aber nicht an den Richtern, sondern an den Gesetzen. Und an diese sind nun mal die Richter gebunden. Gleichzeitig gibt es das hohe (im Grundgesetz verankerte) rechtliche Gut der persönlichen Freiheit. Die U-Haft ist somit erstmal formaljuristisch ein schwerer Eingriff in die grundgesetzlich veankerte persönliche Freiheit eines Menschen. Somit muss ein Richter abwägen, inwieweit der Verdächtige eine so schwere Straftat begangen hat, dass eine Verurteilung ohne Bewährung hinreichend wahrscheinlich ist, damit der mit der U-Haft verbundene Freiheitsentzug vertretbar ist. Das nennt man Abwägung der Rechtsgüter. Und daraus ergibt sich (leider), das aufgrund der laschen Strafgesetzgebung bei Gewaltverbrechen die Richter viel häufiger einen Verdächtigen/Geständigen auf freien Fuss setzen, als z.B. bei Sach- oder Vermögensdelikten. Die Richter sind aber an die Gesetzgebung gebunden, denn ein Richter kann bei falschem Freiheitsentzug (durch U-Haft) sehr schnell seinen Job (und seine Pensionsansprüche) verlieren. Der Haftrichter wird sich (in unserem diskutierten Fall) seine Entscheidung nicht leicht gemacht haben (dafür ist das Thema viel zu emotional), aber bei der erwähnten Abwägung der Rechtsgüter hatte er wohl keine große Wahl. Zu viele Urteile gibt es hierzu vom Bundesgerichtshof.

Man kann also festhalten. Solange die Strafgesetze bei Vergewaltigern, Schändern usw. nicht dahingehend verschärft werden, das ein Richter die U-Haft wesentlich schneller aussprechen kann, wird sich die Rechtsprechung nicht mit dem Rechtsempfinden der Bürger im Einklangg bringen. Denn darin sind wir uns wohl einig, dass es nur schwer erträglich ist wenn solche Täter direkt wieder auf freien Fuss gesetzt werden.


Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres


MaFia Offline

Oldie Löwe

Beiträge: 2.057

23.10.2013 19:48
#17 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Zitat von St.Mai im Beitrag #5
So schlimm die Tat zweifelsfrei ist, ich denke wir können sicher sein, dass das leben des betroffenen kinds sicherlich nicht auf ewig zerstört sein wird. Und solche Schwachsinnsvergleiche mit Steuerhinterziehung taugen eben auch nicht. Bei einer Selbstanzeige wandert man auch nicht direkt in den Knast. Das Strafmaß im obigen Fall zu bewerten, bevor dieses überhaupt festgelegt ist auch mal wieder typisch deutsch.


Wir würden uns alle wünschen, dass das Kind mit Sicherheit keine Schäden davongetragen hat. Das können wir aber nicht morgen oder übermorgen sagen, sondern wohl erst in vielen Jahren. Es liegt eben auch viel am Umfeld des Kindes. Von daher hoffe ich, das es durch seine Familie die nötige Unterstützung erfährt. Hier aber zu sagen das es mit Sicherheit keine Schäden davontragen wird, halte ich für sehr gewagt und verschließt die Augen vor der Realität. Schau dir nur den ein oder anderen ehemaligen Odenwaldschüler an. Die haben heute noch nicht ihr Leben zurück.

Meine Anspielung mit dem Umgang mit Steuerhinterziehern war mehr ein aufzeigen der gestörten Verhältnismäßigkeiten als ein Vergleich.

@ lebeau Super Beitrag von einem, der Ahnung von der Materie hat.

@ Das Eisurmel Das ist genau das, was die meisten Leute aufregt und einem eigentlich die Worte fehlen. Ich gebe auch nicht den Richtern die Schuld, wobei diese ja später bei der Urteilsverkündung auch einen Spielraum haben und der oft zu niedrig angesetzt wird. Doch die meiste Schuld trägt der Gesetzgeber. Hat jemand das Kind nach seinem Recht der persönlichen Freiheit gefragt?


Das Eisurmel Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 3.016

23.10.2013 20:08
#18 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Soviel zum Thema "Abwägung der Rechtsgüter bei Kinderschändern". Das ist mit dem gesunden Rechtsempfinden schlicht nicht mehr nachvollziehbar. Alleine schon die 5 1/2 Jahre Knast sind da fragwürdig.
http://www.mopo.de/nachrichten/schnelsen...0,24756496.html


Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres


St.Mai
Beiträge:

23.10.2013 20:15
#19 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

So abschließend von mir zu diesem Thema und diesem Forum:

Mein Satz war sicherlich unglücklich formuliert. Ggf sogar falsch. Damit kann ich umgehen und diese Kritik nehme ich auch an. Dieser Satz bezog sich auf das Wissen, welches ich durch Kollegen bekommen habe, die mit dem Fall zu tun haben. Was ich sicherlich nicht sagen wollte und nicht gesagt habe ist, dass sexueller Mißbrauch von Kindern nicht zu gravierenden Störungen (auch dauerhaften) Schäden führen kann. Jeder der mir hier solches unterstellt und mit krankhaften und perversen Assoziationen unterlegt sollte sich auf einen netten Briefwechsel einstellen.

Unabhängig von diesem Satz auf den sich alle stürzen wie die Geier, kotzt mich die Verhaltensweise einiger User an. Beispiele:

User Mafia vergleicht Fälle von Steuerhinterziehung mit sexuellem Mißbrauch von Miderjährigen. Weiß User Mafia, wie denn der sexuelle Mißbrauch aussah (und bevor jetzt wieder alle losstürzen, für mich macht es durchaus einen Unterschied, ob das Kind von einem Fremden am Kopf gestreichelt wurde (was juristisch durchaus schon als "unsittlich berühren" angesehen werden kann und wird, oder ob der Täter bis zum äußersten gegangen ist. Und reicht sein abstraktes Denkvermögen aus, um zu erkennen, dass durch Steuerhinterziehung dem Staat die erforderlichen Mittel fehlen um Projekte in der dritten Welt und soziale Projekte im Inland zu fördern und dadurch ebenfalls Kinder zu schaden, bzw. mittelbar sogar zu Tode kommen? Ohne jegliches Wissen aber beides zu vergleichen ist einfach unzulässig und höchst gefährlich.

User Schwede redet von Opfer- und Täterschutz. Auch nett. Kinder sind das wichtigste unserer Gesellschaft. Bei diesem Satz bin ich noch voll dabei. Der Täter hat sich durch den Fahndungsdruck gestellt. Die zuständige Behörde stellt fest, dass keine Wiederholungsgefahr besteht und auch die Fluchtgefahr wird ausgeschlossen. Wo bitte wird jetzt das Opfer geschützt, wenn man den Täter ohne rechtliche Grundlage inhaftiert? Nur sicherheitshalber, ihr habt schon alle den Bericht zu ende verfolgt und gehört, dass dem Täter noch der Prozess gemacht wird? (Bezieht sich jetzt net auf den Schweden), er wurde also mitnichten freigesprochen (den Eindruck bekommt man bei manchen Statements hier). Also nochmal, was hat das Opfer davon, wenn man den Täter wegsperrt. Garnix. Das Wort Opferschutz ist m.E. von grundauf ein Oxymoron. Man kann präventiv versuchen etwas dafür zu tun, dass jemand überhaupt zum Opfer wurde. Wenn jemand aber Opfer eines solchen Übergriffs wird, dann kann man dem Opfer nur noch helfen. Und da kann man jetzt wieder 3-4 Negativbeispiele aus der Bildzeitung rauskramen, Tatsache ist jedoch, dass man in Deutschland diesbezüglich weltweit zu den führenden Nationen gehört. Therapien, psychologische Hilfe etc. werden von Krankenkassen übernommen und soviele Opferhilfevereine wie bei uns würde sich manch andere Industrienation wünschen. Wo ist die Hilfe für das Kind, wenn man den Täter wegsperrt? Wegen der Wiederholungsgefahr? Ich gehe mal davon aus, dass die zuständige Behörde das besser einschätzen kann, als sämtliche User hier zusammen. Und bevor jetzt "Es gibt 5-10 % Wiederholungstäter"-Gebashe kommt: Jeder Wiederholungstäter ist einer zu viel. Aber nur weil 5-6 % aller Männer schonmal sexuelle Phantasien mit Minderjährigen hatte, fordert man nun auch nicht die Wegsperrung aller Männer? Absolute Sicherheit gibt es leider nie. Wo der Täter in diesem Fall geschützt wird sehe ich übrigens auch nicht, da sein Verfahren noch ansteht und erst da das Strafmaß festgelegt wird.

Und ist das von allen hier (zu recht) als besonders schützenswert betrachtete Kindeswohl nur in einem solchen Fall wichtig? Geht man mit der gleichen Emotionalität vor wenn heimatlose Sinti und Roma-Familien in Not und Elend abgeschoben werden sollen? Oder wenn der 12 jährige Migrant abgeschoben werden soll? Meistens interessiert es die Moralapostel in diesen Fällen nicht, dass diese Kinder zuhause Grün und Blau geschlagen werden, wenn Sie nicht genügend Diebesgut nach Hause bringen. Da sind es dann "die Zigeuner" die hier nix zu suchen haben.

Ich will hier nichts vergleichen, ich will damit nur sagen, dass in einer solchen Diskussion ne Menge Doppelmoral und Heuchlerei am Start ist. Und dies kommt nicht von ungefähr. Ich jedenfalls bin froh, dass wir in einem Land mit einer solchen Justiz leben. Nich umsonst ist Jura einer der längsten und anspruchsvollsten Studiengänge und die Leute, welche zu entscheiden haben sind mir allemal lieber als Stammtischverurteilungen (wie wir Sie in unserem Land auch schon hatten).

Damit habe ich endgültig fertig und wünsche der betroffenen Familie noch alles Gute


Schwede
Beiträge:

23.10.2013 20:48
#20 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Also du findest einen Vergleich von Steuerhinterziehern mit Triebtätern falsch, vergleichst aber in der Opferrolle sexuell missbrauchte Kinder mit abgeschobenen erwachsenen Roma, die nach geltendem Recht ein Land verlassen müssen? (Diese sind ja nach Rechtslage gar keine Opfer, wenn dann überhaupt Täter, sonst würden sie nicht gehen müssen). Und nein, da rege ich mich tatsächlich nicht auf, um direkt auf deine Frage zu antworten. Ich sehe auch keine Notwendigkeit diese Dinge ins Verhältnis zu setzen. Man darf durchaus das eine bemängeln, ohne das andere in einem Atemzug nennen zu müssen. Trotz der unterschiedlichen Ansichten möchte ich nochmals betonen, dass ich dich bei der Ausführung über Kinder und Opferschutz nicht gemeint habe. Das war nur ein allgemeines Statement von mir. Lediglich deine eine Behauptung wollte ich relativieren.


St.Mai
Beiträge:

23.10.2013 20:53
#21 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Meister ich vergleiche garnix. ICh habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich hier garnichts vergleichen will, sondern lediglich auf eine Doppelmoral hinweisen möchte. War aber klar, dass so etwas in der Art kommt wenn Leute sich angesprochen fühlen. Dieser "Ausflug" bezog sich absolut nicht auf die Opfer, sondern auf die Moralapostel, die das Kindeswohl hier gefährdet sehn und dort die ersten sind, die eben dieses ausblenden.


Schwede
Beiträge:

23.10.2013 21:53
#22 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Zitat von St.Mai im Beitrag #21
Meister ich vergleiche garnix.


(...) geht man mit der gleichen Emotionalität vor wenn Sinti und Roma abgeschoben werden sollen?"

Für mich ein eindeutiger Vergleich.

Und davon abgesehen, warum dürfen sich Menschen nicht über fehlendes Kindeswohl echauffieren ohne zeitgleich gegen eine Abschiebung von aus Rumänien stammenden Roma auf die Straße zu gehen? Wer legt solche moralischen Messlatten fest?


St.Mai
Beiträge:

23.10.2013 22:05
#23 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Geh halt auf die Straße für die Abschiebung von Kindern in Armut und Verfolgung und fasel an anderer (zur Verdeutlichung für dich: nicht vergleichbarer) Stelle weiter über das Kindeswohl als höchstes gesellschaftliches Gut. Wenn du das für dich zusammenbekommst ist das halt so.

War nun mein letzter Erklärungsversuch und nun führt die Diskussion ohne mich weiter...

Tschüss an euch und viel Spaß (auch wenn an dieser STelle das unpassende Wort) im Forum


Schwede
Beiträge:

23.10.2013 22:22
#24 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

1. Kinder in Deutschland zu schützen vor Misshandlung o.ä. sehe ich als eindeutige Aufgabe des Staats und der Gesellschaft an. Die lebenslange Alimentierung von sich unrechtmäßig in Deutschland aufhaltenden Armutsflüchtlingen hingegen nicht. Den Umstand mag man bedauernswert finden, etwas anderes lässt unser Sozialsystem jedoch nicht zu.
2. Tschüss


Rosebud Offline

Admin


Beiträge: 1.629

26.10.2013 11:15
#25 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Zitat von Das Eisurmel im Beitrag #18
Soviel zum Thema "Abwägung der Rechtsgüter bei Kinderschändern". Das ist mit dem gesunden Rechtsempfinden schlicht nicht mehr nachvollziehbar. Alleine schon die 5 1/2 Jahre Knast sind da fragwürdig.
http://www.mopo.de/nachrichten/schnelsen...0,24756496.html




Wobei man da auch sagen muss, dass, nur weil er das "darf", das noch keineswegs heißt, dass ihn irgendjemand jemals noch einmal einstellen wird mit seiner Vergangenheit!


Koppsi
Beiträge:

26.10.2013 19:53
#26 RE: Mann missbraucht Kind Zitat · antworten

Anruf: "... schau mal ausnahmsweis ins Forum .. Mißbrauch-Thread ... da juckts dir doch garantiert in den Fingerspitzen ..."

Forum angeklickt
Mißbrauch-Thread aufgerufen, durchgelesen, ... es juckte relativ schnell in Finger- und Zehenspitzen,
Registrierung
...

1.
vorweg: Beleidigungen und plumpe Anmache unter den Foristen wird der Ernsthaftigkeit dieses Thema in keinster Weis gerecht und verbietet sich

2.
- Ich hab mal die übliche ehrenamtliche "Laufbahn" innerhalb der kath. Kirch durchlaufen: Ministrant, Oberministrant, Pfarrjugendleiter, Dekanatsjugendleiter, Diözesanausschuß, Diözesanrat (Erzbistum Freiburg)
- irgendwann bekamen wir in unsrer Pfarrei (Hl. Dreifaltigkeit, Offenburg) nen neuen Kaplan aus Bayern
- meine Gruppe bestand zu dieser Zeit aus 13-15jährigen Jungs (damals, 1977, gabs bei uns noch keine Ministrantinnen, geschweige denn gemischte Gruppen)
- irgendwann kam mir die massive Verhaltensänderung zweier Gruppenmitglieder ungeheuer vor
- nach längerer Zeit offenbarten sich T. und K.
- wurden vom Kaplan sex. mißbraucht
- Gespräch mit unsrem Pfarrer - keine Reaktion
- ich hab die beiden geschnappt und bin mit unsrem damaligen Pfarrjugendleiter zum Personalreferent nach Freiburg gfahrn
- 3 Tage später wurde der Kaplan versetzt, und zwar als Dekanatsjugendseelsorger ins Dekanat Mannheim; gleichzeitig wurde er zum Pfarrer befördert

- T. hat sich 1 Jahr später vor einen Zug geworfen
- K. landete in der Frankfurter Drogenszene

- und der damalige Personalreferent ist der heutige Erzbischof von Freiburg !!!

3.
Das Bekanntwerden unzähliger Mißbrauchsfälle innerhalb der KK hat m.E. nur für kurze Zeit die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisiert.

4.
Die mediale Aufarbeitung betreffs der Odenwaldschule ist mittlerweile bei den meisten in Vergessenheit geraten.

5.
Die Pädophilie-Debatte im Hinblick auf FDP und Grüne war lediglich dem Wahlkampf geschuldet.

6.
Dümmlich-populistische Äußerungen der deutschen Stammtische ("Schwanz ab") oder lupenreiner Demokraten wie unser Altkanzler ("wegsperren - für immer") sind eigtl. nur dazu geeignet, mich in den Zustand von Fassungslosigkeit zu versetzen.

7.
Erinnere ich mich an den Beginn meiner pfleg. Laufbahn und an die heutige Situation, stell ich enorme Verbesserungen fest.

Vor 20 Jahren kam der Papa mit der Tochter, und erzählte in der Ambulanz daß sie unglücklich vom Tisch gefallen sei, und zufällig sich dabei an den Genitalien verletzt hat - das Kind wurde med. versorgt und der Fall war erledigt.
Zum Glück sind unsre Mediziner heute genügend sensibilisiert um beim geringsten Verdacht Eltern keinen Zugang zum Kind mehr zu gewähren; das Kind medikamentös ruhigzustellen; die Verletzungen photographisch zu dokumentieren und unverzüglich die Polizei zu informieren.

8.
Verbesserungen in Politik, Justiz, Kirche find ich aber keine.
Im Gegenteil - ich betracht sie als eine unselige, nicht zu tolerierende Allianz

Fazit:

Was ist von der Kirche zu erwarten?
NICHTS
Da gibts zwar nen Mißbrauchsbeauftragten der DBKf (Ackermann, Bischof von Trier); aber dessen verharmlosende und beschwichtigende Äußerungen sind nur für die Mülltonne geeignet.

Was ist von der Justiz zu erwarten?
NICHTS
Die Richter haben genügend Sanktionsmöglichkeiten - aber Straftäter aller Genres brauchen nur etwas von "schwerer Kindheit" und "Drogenmißbrauch" zu erzählen; das ganze gepaart mit weinerlichen Worten, und schon ist eine Bewährungsstrafe so gut wie gesichert

Zitat von Das Eisurmel im Beitrag #16
... Die Richter sind aber an die Gesetzgebung gebunden, denn ein Richter kann bei falschem Freiheitsentzug (durch U-Haft) sehr schnell seinen Job (und seine Pensionsansprüche) verlieren. ...


Sorry Eisurmel - ein Richter genießt aufgrund seiner richterlichen Unabhängigkeit Welpenschutz, verbunden mit (diplomatischer) juristische Immunität.
Sofern man ihm keine Rechtsbeugung vorhalten kann ist er mehr oder weniger unantastbar.

Was ist von der Politik zu erwarten?
NICHTS

Was erwarte ich von einer Justiz (hier: StA Regensburg), welche im Falle eines, durch 10 Polizeikugeln in den Rücken, getöteten Studenten ein Ermittlungsverfahren gg die Polizei einstellt, da diese erwiesenermaßen in Notwehr gehandelt hätten?
Was erwarte ich von einer Politik, welche Personen mit einem Eintrag ins Führungszeugnis eine Anstellung im öfftl. Dienst verwehrt. Aber ein Minister (hier: Bayern, Wiesheu) fährt besoffen 2 Leut tot, und Jahre später ist er wieder Minister.

Und zu guter Letzt noch was für den Kreislauf:

SPIEGEL - Kindesmißbrauch in HH; kein Berufsverbot für Erzieher)

Ich werd mich auch zukünftig weiterhin mehr oder weniger still aufregen; manchmal mail ich auch nem Richter ne paar passende Worte (hat mich zwar schon einige € gekostet; aber mir gings nach der Mail bedeutend besser).
Allgemein wird sich leider in absehbarer Zeit nichts ändern.
Die unselige Allianz wird auch weiterhin zum Nachteil der Opfer und zum Vorteil der Täter agieren.
Der Täter erhält eine Therapie und dem Opfer wird sie in den meisten Fällen aus Kostengründen verweigert.

Ich wünsch euch allen alles Gute
vlG
Koppsi

P.S.
ein letzter Vorschlag noch:
macht's doch in der Babbelstubb nen "Beleidigungs-Thread". Damit der Forist A dem Forist B nach Herzenslust ein "Arschloch" an den Kopf knallen (in diesem Fall schreiben) kann. Und das Ganze sanktionsfrei.


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