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21.08.13 Diez mitten in der Woche
von MKK_Löwe (gelöscht) In der Kategorie Allgemein am 21.08.2013 um 00:15 Uhr(zuletzt bearbeitet: 21.08.2013 20:15)

So nun ist die Woche auch schon wieder halb rum.
Die Jungs stehen nun seit 5 Tagen auf den Kufen auf dem gefrorenen Nass.
So langsam kommen die Automatismen wieder.

Was gab es heute zu sehen?

Im Morgen Programm ging es Coast to Coast für die Spieler, was durchaus auch als versteckte Konditionseinheit hätte gelten dürfen. Die Golies taten ihr möglichstes den Einschlag hinter ihnen zu verhindern, was unserem Kanadier besser gelang. Später kam dann Linda auch auf Betriebstemperatur.

Irgendwie wurde hier die Stimmung auf der Bank nach einem der Coast to Coast Angriffe etwas ruppiger, schien sich dann aber nach ein paar Minuten auch wieder zu beruhigen und es ging normal weiter. Mag sein das da der ein oder andere zu lustig und nicht konzentriert genug war, oder eine Zweikampfnachbesprechung durchgeführt werden musste.

Danach gab es ein munteres Spielchen die roten gegen die blauen. Das Spiel ging über 15 min und erst nach 11 min kam der einzige Torerfolg für Rot, durch die Kanada Reihe. Anschließend musste Rot aber die Ehrenrunde ums Rund 5 mal machen und Blau machte lustige Fotos in Siegerpose. Aber vielleicht haben wir einfach den Auftrag nicht verstanden, unser neuer Trainier ist leider auf den Rängen nicht so klar zu verstehen wie etwa letztjährige Trainer die man auch schon vor der Halle noch klar verstanden hat.

Nun denn das war es dann auch schon vom Vormittagstraining, was wie üblich von Liegestützen und Klappmessern beendet wurde. Sonst fand ich das nicht so erwähnenswert, aber dazu mehr später.

Der Nachmittag begann mit einem "Rumble in Diez", denn es waren alle Feldspieler unterwegs einen der beiden Pucks vor das Wunschtor der entsprechenden Leibchenfarbe zu transportieren. Und ganz ehrlich Eishockey wird unübersichtlich nicht nur für die Golies auch für uns. Hochachtung daher für etliche Sehenswerte Saves aus der Kanadaecke.

Danach gab es noch mal 1 gegen 1 aufs Tor bei dem dann schon sehenswerte Checks und Kracher in die Bande dabei waren.
Der ein oder andere Mitspieler wird das wohl mit dem Physio weiter nachverarbeiten dürfen, aber es macht Mut als Fan, wenn man sieht wie die Jungs im Training hin gehen bei "Freunden"....

Anschließend gab es Spielszenen Training, bei dem die Verteidiger Überstunden schoben. Erst kam der Center mit seinen 2 Verteidigern auf die beiden Verteidiger des Golies zu. Danach kamen die Flügel und die Verteidiger im Angriff auf die Verteidiger zu, zum Schluß der komplette Block. Sehenswerte Tore dabei, genauso wie Saves die schon einen Applaus wert waren.

Nach dem das ganze nach Korrekturen unseres Coaches soweit für ihn passte, wurde mal wieder eine Konditionseinheit eingebaut. Dabei wurde die Breite des Spielfeldes im Pendelmodus angelaufen. Erst 2 dann 4 dann 6 mal und wieder zurück bis 2. Alles in allem waren die Jungs danach etwas durch, aber das Abschlußdehnen musste ja auch noch absolviert werden.

Nun denn und nun kam es auch hier beim Dehnen dazu, dass wieder Liegestützen anstanden. Und da hat der Captain of the Gym oder wie auch immer der Vorturner in der Mitte dann heißt etwas übermütig. Es wurden die Liegestütze auf dem Drei Punkt Stand durchgeführt (beide Arme ein Fuß) und danach wurden dann echte Klappmesser auf dem Eis gemacht. Die Jungs haben es aber alle tapfer durchgestanden. Vielleicht hat ja den Gymman die Anwesenheit seiner Tochter zu diesen Mätzchen verleitet. Wer weiß

Denke die werden heute Abend den Schlaf der gequälten früh antreten.
In diesem Sinne, bis morgen MKK Löwe


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20.08.13 ein neuer Tag in Diez
von MKK_Löwe (gelöscht) In der Kategorie Allgemein am 20.08.2013 um 22:55 Uhr

Nachdem ich den Lionsburger Blog gelesen habe, gibt es zum heutigen Tag recht wenig, von dem man berichten sollte.

Im morgen Training ging es um die Eroberung des Pucks in diversen Übungen.
Ob vorne, hinten in der Mitte, an der Bande... überall ging es Rund.
Manch überraschend verbitterter Fight um den Puck wurde da geführt.
Alles in allem macht es einem Mut, dass wir diese Session mehr "Akustik" an der Bande haben werden.

Die Schwierigkeiten unsere Neuzugänge zu unterscheiden sind leider nicht besser geworden.
Trainingsgäste rätseln meist, welcher Spieler das gerade war.
Wir hoffen hier auf Besserung.

Unsere Torhüter Leistung war heute wohl mehr Kanadisch geprägt.

Tryout und Golies und einige weitere machten Abends dann noch ein Zusatztraining.

Alles weitere wird sich dann wohl im Laufe der Woche zeigen, was Blockverdichtung und Rollenverteilungen angeht.

Bis dahin

MKK Löwe


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Zusammenfassung der bisherigen Trainings in Diez
von MKK_Löwe (gelöscht) In der Kategorie Allgemein am 19.08.2013 um 21:36 Uhr

So nun ist es wieder soweit, das Eis knirscht, die Kufen gleiten, der geneigte Fan ist begeistert. Die Halle in Diez ist kühl. Mancher sagt sie wäre Kalt oder schlimmeres, aber sie ist noch bei weitem nicht auf dem kälte Level von Hamm oder Königsborn. Aber auch wir Fans müssen erst wieder Trainieren mit der Kälte in den Einklang zu kommen. Am Samstag und Sonntag waren ja einige Fans anwesend. Heute wurde ob des Arbeitsalltags die Zahl der Zuschauer weniger. Trotzdem war und ist die Stimmung bei den Fans gut. Nun zu den neuen und alten Löwen auf dem Eis. Wir wurden alle überrascht von unseren alten Löwen, die durch die Bank weg deutlich fitter aus der Sommerpause gekommen sind. Sei es Liesegang, der im 2 stelligen Bereich abgenommen und zusätzlich Muskelmasse aufgebaut hat, oder Roland der ähnliches vollführt hat. Absolute Überraschung ist unser so spritziger und auch aggresiver Normen Martens. Noch schwebt zwar noch der Zweifel, ob das dauerhaft ist, aber getreu dem Motto "Jetzt erst recht" sind wir erst Mal positiv Überrascht und freuen uns, wenn er weiterhin seine neue Leistung zeigt. Die Golies machen einen guten Eindruck auch wenn sie, wie alle anderen auch, sich erst Mal wieder einfinden müssen auf dem Eis. Was gibt es sonst noch neues? Die beiden Junioren machen einen sehr guten Eindruck, sowohl Frederik Gradl als auch Tryout Spieler Nouredinne Bettahar zeigen sich spritzig und Zielsicher. Das Tempo und die Aggressivität zeigt den wohl gewünschten Stil der neuen Löwenmannschaft. Auch gibt es neue Übungen die hoffentlich auch ins Standardtraining übernommen werden. Denn die haben durchaus bei uns im Publikum zu erhöhtem Spaßfaktor geführt und auch die Eiskracks schienen ihren Spaß daran gehabt zu haben. Alles in allem bis jetzt vieles Neues für uns Fans und wahrscheinlich auch für die alten Löwen. Also dann noch einen schönen Abend und bis bald MKK Löwe


2 Kommentare

Frohe Ostern
von Löwenpower In der Kategorie Allgemein am 31.03.2013 um 17:36 Uhr

Ich wünsche allen hier im Forum schöne Ostern


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One Night In Black(y).....oder der Versuch, eine Sportgala in Worte zu fassen....
von Lionsburger (gelöscht) In der Kategorie Allgemein am 27.11.2012 um 00:20 Uhr(zuletzt bearbeitet: 16.04.2012 13:06)

Freitagabend, kurz nach 22.30 Uhr, Tatort „Ballsporthalle Höchst“. Gut zwei Dutzend vorwiegend schwarz gekleideter junger Männer in Begleitung attraktiver Ladies trippeln ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Das Glas Kaltschale Gerste in den Händen, schauen sie auf die Bühne, auf der soeben kein Geringerer als die Basketball-Ikone Pascal Roller für sein Lebenswerk geehrt wird.

Die HR3-Moderatorin und Wetterfee Laura di Salvo ergreift nach der emotionalen Verabschiedung von Frankfurts Mr. Basketball das Wort, holt sich eine DER Fußballerinnen des FFC Frankfurt als Verstärkung auf die Bühne, die mit ihr und Co-Moderator Markus Philipp die Laudatio auf das „Team des Jahres“ halten soll. Luise Hansen, die 3-malige UEFA-Cup-Siegerin betritt strahlend die Bühne, stellt die nominierten Teams der Stadt Frankfurt vor. Dann endlich, endlich kurz vor 23.00 Uhr der Satz auf den alle gewartet haben:
„The winner is…….LÖWEN Frankfurt!!!!“

Unbeschreiblicher Jubel an Tisch No. 29, vom Betreuer-Ehepaar Fiedler über Aufstiegstrainer Andrej Jaufmann bis zu unseren Kufenhelden, die heute endgültig zu Legenden wurden. Die Jungs stürzen übermütig - wie eine Schulklasse auf Ausflugsfahrt in die Eifel - hinauf auf die Bretter, die für sie eigentlich nicht die Welt bedeuten, nur strahlende Gesichter sind zu sehen. Sportchef Bresagk bedankt sich für das Team für die Auszeichnung, lobt Fans und Helfer und überreicht dem Sportdezernenten der Stadt, Markus Frank ein Löwen-Trikot, obwohl der eigentlich zu alt für einen der avisierten Neuzugänge im Dezember sein sollte. Unser Captain Blacky ist genau wie das Team etwas enttäuscht, denn allen wurde ein nett gemachter Trailer über die Erfolgsstory der Löwen avisiert, der die Stationen bis zum Aufstieg im März nachzeichnen sollte. Der Alternativ-Beitrag über die grünlichen Straßenbahnen des RMV war halt doch nicht so lebhaft wie die Tage 2010-2011 der Cracks aus der Mainmetropole.

Unsere „16“ hatte tagelang im Keller des Hauses eine Dankesrede für die Sieger eingeübt, die ebenso der allgemeinen Hektik zur vorgerückten Stunde zum Opfer fiel. Freundin Anni hatte noch aus der gut sortierten väterlichen Garderobe den schönsten Seiden-Schlips ihres Dads entführt, der dann aber – allein und vergessen - den Rest des Abends in Lionsburgers Auto verbrachte. Dem musste unser Zigeuner aber versprechen, beim nächsten Ballbesuch auf die weißen Socken zum schicken Anzug zu verzichten oder künftig auf die Stilberatung der Freundin zu hören.

Moderatorin da Silva tröstete die Jungs mit dem Hinweis, dass bei der späteren After-Show-Party es ein Tänzchen mit ihr als Ersatz für den entgangenen Kinogenuss geben würde, was die Boys vom Eis mit einem lauten „Illlljaaa taannnnzen…“ an ihren Goalie weitergaben.

Nicht nur der war extra aus Darmstadt angereist, um der Ehrung beizuwohnen. Bis auf die beiden Knihs-Brüder, Anwalt Ingo Schwarz und Kultholländer Jay-Jay, der zeitgleich für Den Haag aufs Eis musste, waren alle Jungs nochmals zusammen, was besonders deren Coach Jaufmann erfreute, der den ganzen Abend sein Strahlen nicht ablegen wollte.

Den weitesten Weg hatte Tom Kocurek, der sogar extra aus der „Goldenen Stadt“ angereist war, wo er derzeit sein Studium fortsetzt. Der Neu-Prager hat sogar einen Zweitligisten gefunden, der ihn als back-up-Goalie unter Vertrag nahm (www.hcbenesov.cz) und ihm eine Chance geben will. Einziges Handicap: Tom benötigt eine Transferkarte, die aber sage und schreibe 2.000,-- € kostet, die ein normaler Student wie der gute Tom gar nicht aufbringen kann. Wenn sich also hier mitlesende potentielle Sponsoren und Gönner befinden, ich gebe ihm gerne die Kontaktdaten für Prag auf!!!! (der Aufruf ist durchaus ernst gemeint…..)

Schickster Mann des Abends war unser Doc Andy Kalbe, der Arzt den die Frauen lieben….oder war es umgekehrt?…..der im Smoking eine glänzende Figur abgab und viele (Damen-) Blicke auf sich zog. Er, der im Krankenhaus Höchst seinen stressigen Tag verbringt, wäre gerne in der Oberliga mit Freund McKiste nochmals auf Eis, aber der Schichtdienst erlaubt ihm keine kontinuierlichen Trainingseinheiten.

„Most sexiest woman“ dieses Abends war jedoch keine der hübschen Spielerladies, sondern eindeutig Ana-Karina Bresagk, deren atemberaubendes Outfit die anwesende Herrenwelt zum Luftanhalten brachte und die mit Charme und Anmut ihre Rolle als „First Lady“ der Löwen spielte, was Männe Michael zu vorgerückter Stunde mit einem „Salsa for Two“ honorierte.
Obwohl, ehrlich: Hier gefielen mir Michaels Moves auf den eisigen Parkett früher besser…..

Etwas stiller genossen Adi und Frau den feierlichen Abend, denen ihr privates Glück aus allen Poren blitzte: Ein Töchterchen wird in gut 6 Wochen das Hause Ostendorff verstärken, den Namen der Kleinen wollen sich die Beiden für den Tag X noch reservieren….

Während Doc Kalbes Smoking immer mehr seiner Verwendung entfremdet wurde, Simon Barg sich mit dessen Fliege zum eifrigen Tänzer entpuppte, wurde der eher ruhige Enrico Poßner von seiner Disco-Queen auf die Tanzfläche entführt, wo schon Steffen Schnürer and Friends mit Einlagen glänzten. So gab es zu vorgerückter Stunde eine exklusive Darbietung von „Victoria´s Secrets“, die sich aber leider, leider auf die aktuelle Shorts-Hitparade des männliches Teils des Teams beschränkte, die Bornio knapp vor Blacky für sich entscheiden konnte.

Auch Wetterfee di Salvo musste nun – da versprochen - durch, als Bornio sie auf die Tanzfläche zu einigen akrobatischen und nicht jugenfreien Verrenkungen unter den kritischen Blicken von Freundin Svenja entführte.

Als dann um 1.15 Uhr Blacky mit Bresl!!! die Fläche stürmt, kommt Mrs. Bresagk schnell zur Hilfe, und nimmt ihren Micha zu den Klängen von Shakira unter ihre Fittiche, wo sich der Sportchef doch sichtlich wohler fühlt als im Männerduett. Auch der Tango von Doro und Phil Heise hat Charme, wie auch Ilja´s nette Frau sofort lachend kommentiert. Die Doroschenkos erzähle noch lange von ihrer Hochzeitreise im Frühjahr, der Lionsburger lernt, dass Lobster in Maine (nicht im Main!!) doch nicht das Maß aller Dinge sind und dass unser früherer Fänger und Neu-Duke eher Muscheln bevorzugt.

Um 1.35 Uhr rocken nur doch die Löwen die Party, die anderen Gäste haben denen schon längst das Feld überlassen, dass es „BISS zum Morgengrauen“ zu beackern galt…….


(Unzensierte Version!)


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Hopperblog - Sind wir nicht alle ein bisschen Pula?
von Summer of 69 In der Kategorie Allgemein am 04.10.2012 um 00:35 Uhr(zuletzt bearbeitet: 05.10.2012 10:24)

Auf mehrfachen Wunsch von verschiedenen Seiten, etwas über den außergewöhnlichen Event in Pula
zu berichten, hab ich mich entschlossen - entgegen meiner Gewohnheit im Hopperthread - dies mal
hier als Blog zu versuchen.

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Nun, was verleitet einen eingefleischten Löwenfan, der seit 20 Jahren zum Eishockey geht, bloß dazu nicht zur Saisoneröffnungsfeier zu erscheinen? Krankheit? Hochzeit, Geburtstag oder gar Todesfall in der Familie? Nun, das wären sicher alles triftige Gründe, doch ist es vorstellbar, dass ein anderes sportliches Ereignis einen alten Hasen von „seinem Verein“ fernhält und fremdgeht?! Ja, zugegeben, nur schwer vorstellbar. Also muss es schon etwas ganz besonderes sein. Und definitiv, das war es! Als die Pressemitteilung über diesen Event im Netz auftauchte, verschlug es mir schon etwas die Sprache. Ein Eishockeyspiel in einer knapp 2000 Jahre alten römischen Arena? Noch dazu im (Spät,-) Sommer in Kroatien? Ein Joke? Nein. Einfach nur eine Hammeridee der Verantwortlichen in Zagreb, die bekanntlich in der ersten Österreichischen Liga spielen. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung klingelte das Telefon und Jup fragte mich ob ich mitkommen wolle. Reflexartig sagte ich zu. Ich wusste weder wie wir hinkommen noch mit wem oder was es kosten sollte. Egal! Vergesst die WM Eröffnung auf Schalke oder das geplante Winter-Classic-Game in Nürnberg. Ein Spiel in einer Arena á la Colosseum kann man definitiv als die abgedrehteste Idee im Eishockey ever bezeichnen. Und klar war auch, wenn ich da nicht dabei bin kann ich mit meinem Hopperhobby eigentlich aufhören. Kurzum: Ich war angemeldet. Nach und nach erfuhr ich dann auch, dass es per Bus, welcher von dem Fanbeauftragten der Hannover Indians organisiert wurde, für 4 Tage bzw. 3 Nächte nach Pula ging. Dort übernachteten wir in einem Resort und waren in kleinen Gruppen von jeweils 2-4 Personen in Apartments untergebracht. Neben Jup und mir gesellten sich noch Catdog, Ahua und Atze aus Frankfurt hinzu. Ferner waren neben der naturgemäß großen Gruppe aus Hannover noch Fans aus Krefeld, Oberhausen, Dresden, Selb, Straubing und München bzw. Königsborn von der Partie. Also eine richtig bunte Mischung. Das Apartment durfte ich mir mit Catdog teilen.

Der Bus fuhr Donnerstag Mittag in Hannover ab und sollte uns gegen 17:30Uhr am Autohof Gramschatzer Wald bei Würzburg aufgabeln. Die Frankfurter Fraktion entschied sich die Fahrt mit einem kleinen Essen in Form von grillen auf dem Autohof einzuläuten. Punkt 15:00Uhr trafen wir fast zeitgleich ein. Grill aufgebaut und Fässchen angestochen, zogen wir die Blicke der eintrudelnden Trucker auf uns. So verging die Wartezeit im Fluge. Gegen 18:00Uhr fuhr der Luxusliner auf den Autohof und man begrüßte sich warmherzig, kennt man sich doch mittlerweile durch diverse gemeinsame Aktivitäten, sei es durch Hoppertouren und/oder Begegnungen im Rahmen der Nationalmannschaft. Jup, der kurzfristig aus persönlichen Gründen einen Schlenker über NRW nach Hannover machte, stellte uns den Rest des Busses vor, der bereits feucht-fröhlichen Vorsprung besaß. Meine nun einsetzende Befürchtung, die Sanitäre Einrichtung des Busses könnte nicht ausreichen, wurde zum Glück nicht bestätigt. Ich platzierte mich neben einem Dresdner und lernte wieder einmal etwas über Ost,-/Westverhältnisse. Im Laufe des Abends rotierte die Sitzordnung bevor es gegen 1:00Uhr stiller wurde im Bus. Die Stille wurde durch die gelegentlichen Busfahrerzeiten-Stopps unterbrochen, was wiederum interessant war, da man so noch den ein oder anderen Blick auf Gegenden erhaschen konnte die ich noch nicht kannte (wie z.B. Teile Österreichs und Sloweniens). Gegen 8:00Uhr erreichten wir nun Pula. Einziger organisatorischer Flop war, dass die Unterkünfte nach durchzechter Nacht (verständlicher Weise) noch nicht bezugsfertig waren. Eine um 3-4 Stunden nach hinten verzögerte Abfahrt wäre hier m.M.n. durchaus sinnvoll gewesen. Obwohl die Apartments üblicher Weise erst ab 15Uhr zu beziehen sind, bemühte man sich sehr um uns und stellte bereits ab 11:00 bzw. 13:00Uhr die Räumlichkeiten zur Verfügung. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an die Leitung des Arenaturist-Resort Horizont.

Die Zwischenzeit bis zur Übergabe der Apartments nutzen wir zu einer ersten Erkundung der Umgebung und Währungsorganisation. Ein Blick auf den 10 Kuna Schein zauberte uns ein Lächeln auf die Backen, ziert doch die Arena von Pula den besagten Schein der Kroatischen Währung. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen zog man nun endlich Richtung Innenstadt. Direkt vor dem Resort befindet sich eine Bushaltestelle deren Linie uns direkt ohne Umstieg in 20 Minuten vor die Tore der Arena brachte. Was uns hier erwartete verschlug uns schon ein wenig den Atem. Die historische Arena befindet sich in einem Zustand, den manches Jugendstilhaus alt aussehen lässt. Knapp 20.000 Zuschauern soll die Arena seinerzeit Platz geboten haben und ist auch heute mit 7.000 Plätzen eine noch recht zeitgemäße, aber vor allem stilvolle Veranstaltungsstätte. Gegenüber der Arena bauten die Macher ein recht ordentliches Fandorf auf. Von einer Bühne mit DJ und Live-Gig angefangen über diverse Versorgungsstände bis hin zu einem Merchandisingstand war nahezu alles vorhanden was das Fanherz benötigt um glücklich zu sein. Als I-Tüpfelchen sei noch erwähnt, dass man überall Werbung für den Event entdecken konnte. Mit anderen Worten: Die Schweden hätten hier mal vorbei kommen sollen, damit sie für den Mai Bescheid wissen wie man einen Event organisiert, was ja bekanntlich bei der vergangenen WM dieses Jahr gründlich in die Hose ging. (Sorry, der Seitenhieb musste sein).

Das Fandorf war gut in Deutscher Hand. Mit locker 150 Personen stellte man ein sehr stolzes Besucherkontingent. Schnell fand man Kontakt zu den Fans von Zagreb und testete gegenseitig das Schlachtenbummler-Repertoire aus. Die eher klägliche Truppe von gefühlt 30 Fans von Olimpija Ljubljana ging da direkt unter. Zu deren Ehrenrettung sei jedoch erwähnt, dass es in der Arena später deutlich mehr waren. Nach Einbruch der Dunkelheit ging es dann rüber zur Spielstätte. Nach anfänglichen Stauungen an den Aufgängen und Verwirrung um den Zugang (unser Block war nur durch den oberen Eingang über eine andere Straße erreichbar), war der Einlass recht unproblematisch und ging verhältnismäßig zügig von statten. Im Inneren staunten wir erneut nicht schlecht. Die Symbiose zwischen alt (Arena) und neu (Eisfläche) überwältigte! Ich muss zugeben, ich bin verliebt. Sollte mir einer sagen, der geplante Bembeldome soll so aussehen, bin ich ab sofort ein Befürworter der Arena!


Leider verzögerte sich der Spielbeginn um ca. 1,5 Stunden. Ein Unwetter am Vortag hatte einen Generator zerstört und die Eismeister kämpften mit den Elementen. Doch auch hier wieder ein Kompliment an alle Seiten. Die Spieler und Offiziellen zeigten ein Einsehen und Geduld, wollten doch alle Beteiligten nicht nur die Punkte sondern auch das Spiel erleben. Die Verantwortlichen zögerten zudem nicht lange und offerierten kurzerhand offene Zapfhähne – Für fast 1 Stunde! Spiel und Trank für's Volk, Sie hatten verstanden. Als es nun endlich losging stand das Sportliche naturgemäß etwas im Hintergrund. Man genoss einfach nur das Ambiente. Alles andere hatte auch nicht viel Sinn. Das Eis war gerade so spielfähig und beide Mannschaften lieferten eher Magerkost, selbst für österreichische Verhältnisse. Zagreb verschlief die ersten 40Minuten und lag mit 0:3 hinten, kämpfte sich jedoch zurück. Zu mehr als einem 2:3 reichte es allerdings am Ende nicht. Nach einem Absacker Bier ging es heimwärts und wir waren froh nun endlich im Bett zu liegen.

Nach ausgiebigem ausschlafen und einem Frühstück auf dem Balkon war für den Samstag zunächst Sightseeing eingeplant. Dieser sollte mit einem erneuten Rundgang im Resort starten. Doch bereits in der ersten Bucht war Schluss. Schon von einiger Entfernung hörte man die gutgelaunten Stimmen unserer Mitfahrer sowie derer die sich ebenfalls aus Deutschland kommend im selben Resort eingebucht hatten, welche sich im Meer tummelten. Als wir näher kamen trauten wir unseren Augen nicht. Einer der Mitfahrer hatte eine aufblasbare Bar mit schwimmenden Getränkekühlern und Schwimmsesseln organisiert. Schnell war die Stadttour abgehakt. Das letzte Fässchen wurde aus dem Apartment geholt und man gesellte sich zu den Anderen. Den Funfaktor kann sich sicher jeder der Leser vorstellen... Ein kroatisches Abendessen mit anschließendem Sit-In in einer der dortigen Strandbars rundeten den sehr kurzweiligen Tag ab.

Für Sonntag war dann aber klar, dass die Stadt zu erkunden ist. Neben der Arena hat Pula noch einige andere historische Ecken zu bieten. Neben einem weiteren kleinen römischen Theater hat Pula zudem eine sehr schnuckelige Altstadt. Hier stieß dann ein weiteres alt-bekanntes Frankfurter Gesicht in Form von trevor forever samt Freundin zu uns. Die beiden verbrachten ihren Urlaub in Kroatien und so bot sich ein Schlenker auf der Rückfahrt über Pula natürlich an. Nach dem Spätnachmittagabendessen ging es erneut ins Fandorf und danach zum zweiten Spiel in die Arena. Die Eisprobleme vom Freitag hatte man mittlerweile ausmerzen können und so stieg auch das spielerische Niveau. Zagreb machte an diesem Abend schnell klar, dass man nicht beide Spiele den Gästen her schenken wollte und machte es genau umgekehrt wie am Freitag indem man bis zur 30.Minute bereits 3:0 gegen die Vienna Capitals führte. Man machte sozusagen dem Schlachtruf „Zig Zak MEDVEŠČAK“ alle Ehre. Ergänzt wurden die Gesänge von den Deutschen in Richtung Österreich, wie es sich für den „geliebten“ Nachbarn gehört... (mehr sei hier nicht erwähnt, da es politisch wohl nicht ganz einwandfrei ist...) . Das Spiel endete schlussendlich auch verdient 4:1. Hiernach klang der Event im Fandorf gutgelaunt aus. Nach einer erneut eher kurzen Nacht ging es am Montagmorgen nach dem Frühstück wieder heimwärts. Als Fazit kann man nur sagen: Endgeil! Klar habe ich mit dem Spiel in Kaufbeuren gegen Landsberg, mit diversen Sonderzügen und der Meisterschaft bei den Löwen und international mit Olympia in Kanada oder dem Spiel auf Schalke und dem Viertelfinalsieg über die Schweiz 2010 schon einiges erlebt. Aber abseits der Löwen und der Nationalmannschaft dürfte dies das einzigartigste jenseits des Tellerrandes gewesen sein und ich bin heilfroh dabei gewesen zu sein. [fs]

Bilder hierzu gibt's dann auch noch in der Galerie


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Verletztenliste 2012/2013
von Iceman88 In der Kategorie Allgemein am 17.09.2012 um 19:58 Uhr

Damit wir auch eine Übersicht haben über die Verletzten.

Lance Monych (Gehirnerschütterung, Bänderdehnung im Knie)
Danny Albrecht (Muskelriss im linken Oberschenkel)

Hoffen wir das die Liste nicht länger wird.


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tickets für das erste Saison - Heimspiel gegen EHC Neuwied
von matthew In der Kategorie Allgemein am 11.09.2012 um 00:44 Uhr(zuletzt bearbeitet: 11.09.2012 21:46)

http://www.groupon.de/deals/frankfurt/Eissporthalle-Frankfurt/10175651


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"Warm-up-Camp" Unna.......................der Tag danach!
von Lionsburger (gelöscht) In der Kategorie Trainingsberichte (Lionsburger) am 18.08.2012 um 00:47 Uhr(zuletzt bearbeitet: 18.08.2012 19:36)

Eine Bilanz der Tage von Unna zu ziehen macht sichtlich Spaß, fällt aber auch unheimlich schwer. Ungerecht wäre es sogar, einzelne Spieler detailliert zu beurteilen, ihnen nach den 9 Tagen von Königsborn gar schon Schilder von „Super-Verpflichtung“ bis „Fehleinkauf“ umzuhängen. Die Phasen 1 + 2 dienten lediglich dem Wiederfinden der Automatismen, der Basics-Schulung, der Neu-Gewöhnung an Eis, Ausrüstung und Schlittschuhe und nicht zuletzt der körperlichen Fitness des gesamten Teams.

Deshalb der Reihe nach eine Art Zusammenfassung meiner total subjektiven Beobachtungen der Auftritte der Gentges-Truppe:

Fangen wir deshalb ganz einfach mit dem Umfeld an….und arbeiten uns dann durch…

Hotel/Trainingsstätte:
Alles 1 a, eine perfekte Organisation, nette und aufmerksame Gastgeber, sowohl im Kamener Hotel als auch bei den Bulldogs-Verantwortlichen, echte „Heim-fühl-Atmosphäre“
Super-Job von Ralf, Florian und Eddy, die rund-um-die-Uhr zum Wohle des Teams im Einsatz waren.

Der Coach:
Er präsentierte sich genauso wie man ihn erwartet hatte. Frank Gentges überlässt nichts dem Zufall, alles ist minutiös geplant, alle Abläufe durchdacht, ein harter Arbeiter, der hohe Ansprüche an sein Team vom Sportdirektor, über Betreuer bis zum Kader stellt, dies aber von sich selbst auch erwartet, es ständig vorlebt. Seine Anforderungen auch außerhalb des Trainingsbetriebs, seine Liebe für z.B. optische Details wie einheitliche Kleidung, komplettes Erscheinen sind augenscheinlich und dienen primär dem „Team-Building“.

Das Training:
Gentges´ Training ist abwechslungsreich, intensiv und knallhart, da braucht es keinen Vergleich zu den Übungen in Lions-Zeiten zu scheuen. Vom Schwimmbadbesuch, Treppensteigen bis zum Endloslauf auf dem nahen Parkplatz lässt er nichts unversucht, um die Spieler mental und körperlich zu fordern; „Routine“ lässt er nie zu, hohe Konzentration aller Akteure ist permanent eingefordert, die Übungen sind anspruchsvoll und deren viele, dafür eher kurz (5-6 Units max.) und verlangen höchste Konzentration.
Und wehe „einer“ der Herren schläft mal durch……“the lion sleeps tonight“ werden wir Fans in dieser Saison NIE hören!!

Das Team:
19 Neuzugänge müssen sich natürlich „finden“. Dazu waren die Tage von Unna ideal, das ist eine echte - wenn auch kostenintensive – Verbesserung zur letzten Saison mit dem späten Trainingsstart in Frankfurt. Der Coach hatte selbst die Zimmerbelegung so geplant, dass die späteren Blöcke schon erkennbar waren, als ein Liesegang auf Monych traf, Pohanka mit Schmerda zurechtkommen musste. Die Jungs waren ALLE immer und voll bei der Sache, 100 % jeden Tag motiviert und wenn es einen Durchhänger gab (der Tag 7 war z.B. ein solch „gebrauchter Tag“), rissen die Einen die Anderen mit, was mir für das Teamgefüge sehr wichtig erschien. Apropos „Teamgefüge“: Im Vorfeld galten ja einige der neuen Spieler als „schwierig“, „launisch“ bis „divenhaft“. Im Camp war davon bei KEINEM etwas zu bemerken, jeder versuchte mit dem Anderen „klarzukommen“, ihn so zu nehmen, wie er sich präsentierte. Das mag sich im Laufe einer Saison mit Erfolg oder Misserfolg phasenweise ändern, aber da ist mit Frank Gentges der Mann, der solche Strömungen nie dulden wird,
und dies sicher mit aller Konsequenz!!!
Die jungen Akteure der Löwen zogen prächtig mit, obwohl natürlich „Defizite“ erkennbar sind, oft der Athletik und der mangelnden Routine geschuldet. Aber sie „wollen“ alle offensichtlich lernen und die Chance sollte man jeden – der lernen will – geben.
Das gesamte Team ist läuferisch wesentlich besser, sogar eleganter als das letztjährige, zu der Behauptung würde ich mich hier und heute festlegen, die gingen teilweise schon ein Höllentempo, dass aber auch – wichtig - der mitlaufende Nebenmann halten kann. Auch der „scoring-touch“ der Truppe ist wesentlich effizienter als 2011-2012. Die Statistik bei den Schüssen (…die JUS67 für Clayton ja immer aufbereitete und oftmals eine mehr als große Streuung anzeigte) wird sich verbessern, die Präzision augenscheinlich sein, uns gerade in „engen Spielen“ sicher helfen.
Die Verteidiger beherrschen den ersten Pass, der in der Gentges´schen-Philosophie schnell und präzise dem Kollegen des Sturms serviert werden muss, um deren höhere Geschwindigkeit auch positiv zu nutzen. Die Defender wie Neumann, Schoofs und nicht zuletzt Baumgartner haben alle Torjäger-Potential, so dass die „zweite Welle“, die es vergangene Saison in meinen Augen überhaupt nicht gab, so manchen Rivalen ziemlich erschrecken dürfte.

Jetzt freue ich mich auf Eure Beobachtungen des heimischen Trainings….erstmalig ab Montag um 19.15 Uhr….und kontroverse Diskussionen auf dieser Plattform!

Willkommen in Frankfurt:

Ich erwarte daher viele, viele Fans am 20.8. in unserer Halle, die dem Coach und seinem Team lautstark zeigen, wie sehr wir uns auf sie und die neue Saison schon freuen.


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"Warm-up-Camp" Unna...Tag 9....Grande finale
von Lionsburger (gelöscht) In der Kategorie Trainingsberichte (Lionsburger) am 16.08.2012 um 13:20 Uhr

Tag 9 und schon brechen die letzten Stunden im Eishockey-Exil von Unna an.
Beim Frühstück heute eher geordnete Verhältnisse, da die „Anti-Weight-Watchers-Fraktion“ aus dem Osten Europas weitergereist ist und somit jeder Löwen wieder seine Wunschnahrung erhält, ohne eine Einzelkämpferausbildung der nahen Bundeswehr-Einheit genossen zu haben.

Der Coach hat nochmals 2 Eiseinheiten angesetzt, bevor es dann zurück zu einem verlängerten Wochenende an den Main geht. Gerade hatten sich die Cracks an die gute Hausmannkost der Bulldogs-Chefin gewöhnt und schon steht man wieder am eigenen Herd und erfreut sich an den aufgewärmten Resten des Vortags.

Um dies und anderen Trübsal zu verdrängen, beginnt der Trainer mit einem „bunten Vormittag“…Ich weiß, Ihr habt alle nur darauf gewartet…..die Blöcke sind festgelegt:

Team „Gelb“: Kirschbauer – Neumann
Monych – Liesegang – Schmid

Team „Blau“: Baumgartner – Bär
Schmerda – Pohanka – Bauscher

Team „Rot“: Dörner – Schoofs – Stokowski
Fiedler – Ziolkowski – Mayr

Team „Weiß“: Schenkel – Krämmer
Domogalla – Albrecht – Martens


Die probieren es auch gleich mit Schussübungen „en bloc“, ein fulminantes Tempo gen Tor Ost und West entsteht, die Angriffs-Wellen rollen unaufhaltsam auf Boris, Jan und Kai zu.

Es gibt ein Spielchen in je einer Hälfte, Rot gegen Weiß, Blau versus Gelb….und am Ende reißen die vermeintlichen Sieger jubelnd die Arme hoch, Siegerposen an die wir uns hoffentlich schnell gewöhnen und die lange anhalten.

Die Arme gehen schnell wieder nach unten…die Reifen wurden gesichtet. Denen wird wieder die komplette Halle gezeigt, jeden Winkel Unnas´ lernen die schwarzen Wheels kennen.

Nach 90 Minuten geht es zu „Kuchnia´s Schnitzeltag“, bevor nach der Mittagspause das nahe Schwimmbad auf die Löwen wartet, die dort zu Wasser gelassen werden.

Heute Abend wartet die finale Einheit auf das Gentges-Team, bevor es nach Duschen, Föhnen, Eau der Parfum „D´Iltis“ und Deo gen Heimat geht, wo bis Montag die „Oase der Ruhe“ auf die müden Krieger wartet.

Ich bin auf Eure Block-Diskussion im Blog gespant, melde mich morgen wieder LIVE aus Frankfurt-Bronx und versuche mich mit einem ersten kleinen Resumee der kühlen Tage von Unna, auch wenn ich dem selbst noch nicht allzu viel Aussagekraft zutraue!

Ein „Bye-bye“ aus Königsborn….schön, dass Ihr uns immer auf allen Schritten gefolgt seid, hoffe Ihr hattet genauso den Spaß, den wir hier täglich am Kamener Kreuz hatten.

Der Coach, die Jungs und auch der Lionsburger sagen Unna „Tschüss bis bald……“


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Warm-up-Camp" Unna......Tag 8
von Lionsburger (gelöscht) In der Kategorie Trainingsberichte (Lionsburger) am 15.08.2012 um 20:25 Uhr

Zwei Stunden früher als sonst gab es heute krachende Checks und Kontaktspiel zu bewundern. Leider nicht auf dem Eis, sondern am Buffet des schönen Mannschafts-Hotels
in Kamen. Eine Reisegruppe – wohl aus der Ukraine – hatte sich dort eingefunden, zeigte mit einer heißen Schlacht an den Fleischtöpfen das oftmals geprobte Überlebenstraining um gutes Essen. Die für „Victoria-Travel“ startenden „hungry-like-a-wolf“ Sympathisanten ließen so manchen mainischen Crack schlecht aussehen, der mit leerem Teller den vorzeitigen Rückzug antrat, um das spätere Training verletzungsfrei zu erreichen. Auch hätten den Gentges-Boys anstelle von „Victoria-Travel“ eher die Sweeties von „Victoria´s Secret“ gutgetan, denn da wäre man(n) wenigstens mit einem optischen Leckerbissen in den Tag gegangen. Thomas Schenkel startete sogar deren vier Versuche zum Buffet, gab aber irgendwann entnervt und kopfschüttelnd auf, denn ohne angezeigte Spieldauerdisziplinarstrafe war ein Durchkommen einfach nicht möglich. Weichei!!!

Apropos Weichei: Der Coach hatte sogar gentges…äh…..gänzlich gelitten, denn als er etwas später als gewohnt zur Truppe stieß, meldete die Radisson-Küche schon „Flüssig-Eier-out“ und da die heimischen Hühner wohl noch im Sommerurlaub sind, gab es auch nicht mehr den gewünschten und angeforderten Nachschub für den dann hadernden Kopf der Löwentruppe.

Beim Training wurde der Körperkontakt dann auch bewusst gesucht und es ist offensichtlich: Mit leerem Magen checkt es sich besser und aggressiver!

One-touch-Übungen, ein Schlagschusstraining mit hohem Tempo munterten die hungrigen Löwen dann auch auf und als auch Boris von einem dieser schwarzen Dinger aus allernächster Nähe am Helm getroffen wurde, hätte unser No.1-Goalie den Schützen am Liebsten mit Haut und Haaren verspeist.

Im Spiel 3 : 3 gab es einige spektakuläre Tore zu bewundern, Tom Fiedler gelang eines der Rubrik „Sehenswert“ und als Florian Kirschbauer seinen Stock verlor, rannte Kirsche seinen armen und heute untergewichtigen Kollegen unter dem Applaus des Teams einfach über den Haufen, um die Situation zu klären. Abschluss der Einheit 1 war „Rock-round-the-clock“, sprich die Reifenschieber im Uhrzeigersinn standen wieder im Mittelpunkt, und als dieses mörderische Konditionstraining beendet war, riss Boris die Hände zum lauten Jubel nach oben, wie er es in der Saison wohl nur nach einem „Shut-out“ tun würde.

Zum Nachtisch bei Mutter Kuchnia gab es Pudding mit den Löwen-Initialen („kit“ hat Fotos auf seiner facebook-Seite eingestellt!!) und die Erklärung des Lionsburgers an den Coach, dass „LF“ eben NICHT „Lieber Frank“ bedeutet. „Radio-Bob“ nutzte für einige Interviews die Mittagspause der Jungs, um deren für den 24.8. angedachte PR-Aktion…die hier und heute noch nicht verraten werden darf…… rechtzeitig vorzubereiten, für die es sich aber lohnt, diesen Freitag im Löwen-Kalender zu reservieren!!

Nach 70 Minuten verlässt der Coach das Abendtraining! Nein, nicht weil er unzufrieden war, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall. Er lässt seine Boys ein Spielchen in Eigenregie machen, ohne dies zu kontrolliere oder gar zu kommentieren.

Zuvor gab es tolle Schlagschüsse zu bewundern, die bei kit und dem Lionsburger Diskussion zum Thema „Blueliner“ entfachte. Nostalgische Namen von Thornbury und Snell tauchten wieder auf, der One-timer wurde seinerzeit salonfähig. Heute heißen die Herren Baumgartner, Schoofs und Neumann und versprechen viele harte Schüsse und Torerfolge.
Beim Spielchen 2:2 fallen tolle Tore, die Schussqualität zum Vorjahr hat sich zumindest im Training positiv gesteigert, die Torhüter müssen Schwerstarbeit leisten. Um 19.45 Uhr ist Schluss, die Randsportart „Fußball“ mit argentinischem Touch wartet auf müde Zuschauer.


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"Warm-up-Camp" Unna.......Tag 6
von Lionsburger (gelöscht) In der Kategorie Trainingsberichte (Lionsburger) am 14.08.2012 um 13:10 Uhr

„The Boys are back in town“ ist ein oft genannter Spruch nach der eishockeylosen Zeit.
Hier und heute nur die Halbwahrheit, denn die Spieler der Löwen sind nur zurück in Unna, ihrer Kurzzeit-Heimat für 10 Tage, was auch die vielen Smarts mit dem Löwen-Kopf vorm Hoteleingang verdeutlichen.

Alle – fast alle – sind wieder wohlbehalten eingetroffen, denn Tim Ansink und Fabian Erk müssen ab heute wieder die Schulbank drücken, was sicher eine Erholung und auch Kontrast zum Gentges` Training der letzten Wochen darstellt.

Aber dafür hat der Lionsburger Verstärkung bekommen, denn er musste den guten „kit“ nicht lange überreden, ihm für die zweite Woche des Camps kompetente Gesellschaft zu leisten. So wird dieser auf der Fahrt gen Kamen das Opfer des „Gebabbel uff Hessisch“, was letzte Woche noch für Lance Monych galt.

Auch der ist wieder dabei, hat das Weekend zu vielen Schlafeinheiten und Regenerationsübungen verwandt, so wie es auf dem Plan des Coaches vorgegeben war. Trotzdem begab er sich auf einen ersten Trip nach Dowtown und was er sah, wusste ihm gut zu gefallen.

Um 19.45 Uhr gehen 24 Jungs auf Eis, nehmen beim lockeren Warmlaufen ihre unterbrochene Tätigkeit vom Freitag wieder auf. Die Torschussübungen mit vorheriger Drehung verursacht wohl nur beim Betrachter Schwindelanfälle, die Cracks treffen dennoch das Tor, das wieder von Boris, Jan und Kai gehütet wird. Überhaupt Boris: Er wirkt wieder wie „der Alte“, ihm gelingen jetzt die Bewegungen, die im März des Jahres noch nicht abrufbar waren, einige Paraden bei sogenannten „Unhaltbaren“ rufen den Applaus der Kollegen hervor, die zu früh zum Torjubel ansetzten.

Um 21.00 Uhr ist auch die kontaktlose Zeit vorbei, bei den 1:1 Übungen gibt es harten aber herzlichen Körperkontakt, den auch mit der Bande, die Checks mancher Jungs sind schon sehenswert. Frank Gentges blüht regelrecht auf, seine Kommentare sind deutlich und rufen die Lacher seines Teams hervor. Dann werden 6 Spieler zur Gruppentherapie auf dem Eis gebeten, und dort wo normal der Schiri mit 2-Minuten regulierend eingreift, verlangt der blondgelockte Therapeut der Löwen noch mehr konsequente Abschlussqualitäten.

Sauer wird er, als das Eis ihm heute zu stumpf vorkommt, er den Zamboni zur Aufbereitung bittet, was den Löwen-Boys fast 10 Minuten mehr Pausenzeit einbringt, die quittieren dies auch dankbar und Elektrolyte trinkend.

Um 21.30 Uhr ist alles vorbei, nun wartet am Abendbuffet deftige Hausmannskost auf die hungrigen Akteure, die sich in einem atemberaubenden Tempo über die Erzeugnisse aus „Mutter Kuchnias´ Küche“ hermachen.

Morgen früh geht es schon um 11 Uhr auf Eis, das Ende der „Eishockey-Schule für Kids“ lässt eine andere Wunschtrainingszeit zu.


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Versuch einer vorläufigen Saisonanalyse
von 6707 In der Kategorie Allgemein am 23.01.2012 um 00:53 Uhr(zuletzt bearbeitet: 24.01.2012 19:40)

Hallo,

ich bin normalerweise eher passiver Leser hier im Forum und versuche mal meine Gedanken zu den vielen -vor allem in letzter Zeit- geäußerten Meinungen zusammenzufassen.

Ich bin weder der Meinung, dass man die Mannschaft immer verteidigen sollte, noch das man mehr oder weniger die komplette Mannschaft zur nächsten Saison auswechseln muss. Wir erwarten von der Mannschaft, dass sie sich bis zum Schluss reinhängt und nicht schon vor der Schlusssirene aufgibt. Handhaben wir Fans das mit unserem Support genauso? Es wird ohne Frage schwer, unter die ersten vier zu kommen, aber das haben wir als realistische Beobachter doch vorher gewusst, oder? Auch ich bin enttäuscht über das verlorene Spiel letzten Freitag und wäre masslos enttäuscht, wenn es am Ende an diesen drei Punkten scheitert und die Löwen deshalb maximal fünfter werden. ABER: noch ist es nicht soweit.

Ganz ehrlich: Das, was die Jungs da auf dem Eis im Prinzip seit Saisonbeginn zeigen, ist das, was diese Saison "drin" ist. Michael Bresagk hat -wie ich finde- mit einer klasse Philosophie den Spagat versucht, es uns Fans recht zu machen, die so stolz auf die "echten Frankfurter Jungs" waren, die "ehrliches Eishockey" gespielt und uns als Amateure mit profihaftem, vorbildlichem Einsatz begeistert haben. Leider konnten die meisten den Weg in die Oberliga nicht mitgehen, aber dafür sollten wenigstens Jungs her, die einen Bezug zu Frankfurt haben. Auf der anderen Seite sollte natürlich auch eine Perspektive geschaffen werden, dass heißt, die Löwen in der Oberliga zu etablieren.

Das alles -und das ist für mich persönlich das wichtigste Saisonziel- auf einer wirtschaftlich gesunden Basis, ohne Peter Zwegat.

Wir sind trotz all dem Frust der letzten Tage in der Oberliga angekommen! Mit einer im Prinzip komplett neuen Mannschaft und einem neuen Trainer, zusammengestellt von einem sportlichen Leiter, für den dieser Job ebenfalls mehr oder weniger Neuland bedeutet/e.

Zur personellen Situation:
Es hat das Projekt Oberliga sicher nicht einfacher gemacht, dass von Beginn an Boris Ackers gefehlt hat. Dennis Schulz und Christian Wendler haben ihre Sache so gut es ihnen möglich war gemacht, aber wer weiß, welche Wirkung Boris von Beginn an auf die Mannschaft und deren Spielweise gehabt hätte? Boris spielt (noch?) nicht fehlerfrei, aber haben hier einige ernsthaft erwartet, er steigt nach einem halben Jahr wieder ein und feiert einen Shutout nach dem anderen? Ihm muß man die Zeit gewähren, die er braucht, um wieder voll da zu sein. Dass wir diese Zeit zum jetzigen Saisonzeitpunkt nicht haben, können wir ihm nicht vorwerfen.

In der Abwehr fehlen Raphael Wagner und Marco Müller, zwei wie ich finde gute bzw. starke Verteidiger. Wir wären in der Meisterrunde mit den beiden vermutlich auch nicht ohne Gegentore geblieben, aber es sind definitiv zwei Männer, die der Abwehr fehlen und vermutlich für mehr Stabilität gesorgt hätten. Daniel Kunce hat bei mir Seniorenbonus, er spielt das was er (noch) kann, gar nicht mal schlecht, alles andere kann man dem Mann nicht vorwerfen. Schliesslich ist er aus der Not geholt worden und hat sich nicht von sich aus als Verteidigungsallzweckwaffe bei den Löwen beworben. Er hat nie behauptet, ein Fitnessjunkie zu sein und offen eingestanden, dass es ihm nicht leicht fällt, auf Oberliganiveau wieder einzusteigen. Dafür, dass er trotzdem versucht, den Löwen zu helfen, zolle ich ihm großen Respekt. Trotzdem bin ich auch der Meinung, dass man z.B. Tim Ansink mehr spielen lassen sollte, mit allen Risiken, die das möglicherweise mit sich bringt.

Der Ausfall von Simon Barg ist zweifelsohne ein Riesenproblem, dass man nicht einfach so wegsteckt.

Vom "Liebling" einiger Fans, Ryan Fairbarn werden scheinbar aufgrund seines Status als Ausländer Wunderdinge erwartet. Zumindest laut Statistik hat er bisher ganz ordentlich gespielt, am Status eines "Monsterpenaltykiller" sollte er vielleicht noch feilen...

Von einem Roland Mayr aus der DEL hätte ich mir in den bisherigen Spielen mehr Durchschlagskraft erwartet...er sollte mittlerweile in Frankfurt "angekommen" sein...ob er der Typ dazu ist oder nicht, von einem Mann seiner Klasse müsste mehr Zugkraft ausgehen. Man sollte nicht erwarten, dass er die Karre ggf. allein aus dem Dreck zieht, aber mit seinen spielerischen Fähigkeiten (?) sollte er die anderen mitziehen können...

Unterm Strich bleibt aber ebenso die Tatsache, dass andere Vereine auch mit diversen Verletzten zu kämpfen haben und das leider zum Alltag im Eishockey gehört. Mit einer entsprechenden Tiefe im Kader und dem passenden Drumrum (Teamgeist, Fitness, etc.) lässt sich so mancher Ausfall kompensieren, andernfalls gehört auch ein bisschen "Nichtverletzungsglück" dazu, um eine Saison sportlich erfolgreich zu bestreiten. Von daher taugt das Argument "Verletzungspech" in meinen Augen nur bedingt als Erklärung/Entschuldigung.

Die eingefleischten Fans erinnern sich sicher noch an die Äußerung von Michael Bresagk, als er im Sommer in der Vorbereitung sagte, dass er bei den Leistungstests überrascht war über einige schlechte Fitnesswerte von Spielern. Was nichts anderes bedeutete, als dass einige im Sommertraining offensichtlich geschlampt haben! "Wer im Sommer schludert,..." hiess es, "...fällt spätestens um Weihnachten in ein Loch." Dort war zwar hauptsächlich von zwei Spielern die Rede, aber mir kommt es so vor, als könnten es ein paar mehr gewesen sein...

Meines Erachtens sehen wir das Ergebnis mal mehr, mal weniger auf dem Eis. Auswärts mehr, daheim weniger... Zuhause und vor so einer Kulisse von Fans fällt es leichter, sich an die Leistungsgrenze zu zwingen und noch ein paar "Körner" rauszuholen. Vor allem für die, die im Sommer nicht so viel trainiert haben wie erwünscht bzw. notwendig. Ich kann mir vorstellen -und ich glaube, das hat Clayton Beddoes auch mal so gesagt-, dass die von ihm gewünschte Spielweise sehr kraftraubend ist und eine ausgezeichnete körperliche Kondition/Konstitution erfordert. (Man bedenke in diesem Zusammenhang folgendes: Freitag ging es gegen Kassel, Sonntag gegen Duisburg, Dienstag gegen die Hannover Indians, dann Sonntag gegen Bad Nauheim, alles schwere Partien und dazwischen der "Wellnesstag" Königsborn...)

Deswegen ist das erste Drittel in der Regel stark von den Löwen, klar das Spiel geht ja grad erst los...gegen Spielende wird es auch oft wieder besser, die Aussicht auf das baldige Spielende setzt Kräfte frei, von wegen: "...jetzt geb ich nochmal Gas!"

Was ich sagen will: Ich spreche den Löwen nicht ab zu kämpfen, aber einige im Team sind scheinbar gar nicht in der Lage, über 60 Minuten an die Leistungsgrenze zu gehen, weil sie nicht über die Voraussetzungen dazu verfügen. Sie geben jetzt während der Saison zwar alles, das ist bei einigen aber nicht soviel, wie es sein könnte/müßte, wenn sie im Sommer die Grundlagen geschaffen hätten! So erklären sich für mich die schwankenden Leistungen im Spiel: einige müssen sich ihre Kräfte anders einteilen, damit sie das ganze Spiel durchhalten...Außerdem wollte der Trainer ursprünglich mit vier Reihen viel Druck auf den Gegner ausüben. Letztendlich spielen meistens nur 2-3 Reihen, weil das Leistungsgefälle wohl doch stärker ist, als erwartet. Da gehen erst recht die auf dem Zahnfleisch, die vielleicht vor der Saison dachten: "Ich pack das auch mit weniger Sommertraining."

Das wirkt sich logischerweise auch auf die vorgegebene Taktik aus: Powerhockey ist schwer über die komplette Spieldauer, wenn man nicht austrainiert ist oder für andere mitlaufen muß, Konzentrationsmängel mit Blackouts und haarsträubenden Fehlern sind die Folge. Gerade gegen starke Gegner fehlt mir auch die notwendige körperliche Präsenz, wenn man nicht mit technischen, spielerischen Mitteln das Spiel des Gegners stören, geschweige denn den Gegner unter Druck setzen kann. Im ersten Drittel gegen Bad Nauheim hat meines Erachtens Daniel Sevo wesentlich körperlicher gespielt, als ich das bisher von ihm oder vielen anderen gesehen habe. Roland Mayr kann es auch, hat es aber nur in seinem ersten Spiel ganz am Anfang einmal gezeigt. Sven Breiter praktiziert das meines Erachtens sehr clever. Er gleicht seine mangelnde Körpergröße mit seiner quirligen Art aus und holt Strafen raus, die man in meinen Augen nicht immer pfeifen muss. Ein im positiven Sinne kleiner Drecksack und Unruhestifter, der einem als Gegenspieler andauernd auf die Nerven geht. Um so bedauerlicher, dass er sich in einem vergleichsweise unwichtigen Spiel gegen die Rothäute wegen Meckerns 10 Minuten selbst aus dem Spiel genommen hat. Fakt ist: körperliches Spiel muss man spielen wollen und können.

Nächstes Thema: die Disziplin
Mir fällt auf, dass z.B. manche Spiele in nur wenigen Minuten komplett kippen. Sich ärgern ist eine Sache, aber mit schwierigen Situationen müssen die Jungs professioneller umgehen, d.h. "Mund abputzen" und auf das nächste Bully konzentrieren. Ich bewundere immer wieder die stoische Ruhe z.B. eines Max Seyller oder Simon Barg. (Das sich gerade Max im letzten Spiel zu einer Rauferei hinreissen liess, was soll's, der kennt die Strafbank bei Löwenspielen eh nur vom Hörensagen...) Die lassen sich normalerweise auf nichts ein, drehen ab, fahren weg und wirken oft völlig gleichgültig. Dem ist mit Sicherheit nicht so, aber es gelingt ihnen, den Blick sofort wieder nach vorn zu richten. Sven Breiter z.B. muss sich besser im Griff haben. Wenn er gegen Bad Nauheim in einer Situation so gekonnt hätte, wie er wollte, wäre jetzt mit Sicherheit ein Nauheimer Spieler mit verdrahtetem Kiefer unterwegs...

Revanchefouls wie von Kasten nach Stockstich gegen Sevo werden als Teamgeist und Kameradschaft verkauft. Sehe ich nicht so, Kasten hat mit dieser Aktion seine Mannschaft für mindestens zwei Minuten geschwächt, sonst nix! Einen Mitspieler oder Torhüter schützen ist eine Sache und völlig in Ordnung, eine mutwillige Racheaktion nur eine Tätlichkeit, sonst nichts. Die Löwen haben im Schnitt 20 Strafminuten, andere Vereine haben im Schnitt nur 10 Minuten. Fünf Euro ins Phrasenschwein, deshalb ist der Satz nicht weniger wahr: "Auf der Strafbank gewinnst Du keine Spiele!" hat Boris Ackers vor kurzem treffend festgestellt und meinte damit den damaligen Gegner.

Gründe für die meiner Meinung verbesserungsbedürftige Disziplin: Unvermögen und fehlende Cleverness. Wie sich das prozentual auf die Mannschaft verteilt, weiß ich nicht, die Trainer sollten das einschätzen können und zumindest an der Cleverness arbeiten. (Vielleicht tun sie's ja sogar...)

Sind gute Freunde/Kumpels auch zwangsläufig eine gute Eishockeymannschaft? Keine Ahnung, aber das eine schließt das andere zumindest nicht aus...
Wenn die vielzitierte gute Teamchemie tatsächlich vorhanden ist, muss das meiner Meinung nach auch auf dem Eis mit entsprechender Körpersprache zu sehen sein! D.h. sich gegenseitig anfeuern, sei es durch verbale oder nonverbale Kommunikation: ein Klaps auf den Po (da muss ja nicht gleich was intimes draus werden...), "abklatschen" mit den Händen/Fäusten, gestikulieren, sich anfeuern, motivieren, was weiss ich...ich spreche den Jungs nicht ab, dass sie nicht wollen, aber es wird auch für uns Fans erkennbarer, wenn das nach aussen gezeigt wird! Dann würde meines Erachtens noch mehr bzw. öfter der Funke vom Eis auf die Fans überspringen und die Herren Ackers und Thau bräuchten weniger das Publikum zu animieren...

Übrigens hat mich genau das fasziniert, als ich vor ein paar Jahren bei einem meiner ersten Eishockeyspiele war: Der bedingungslose Einsatz!

Ich sass hinter der Spielerbank, die Lions lagen 2-3 Minuten vor Schluss relativ aussichtslos (ich glaube 1:3 oder 1:4) zurück. Die Spieler auf der Bank haben gerufen, gestikuliert, mitgefiebert, gebrannt, waren heiss auf ihren nächsten Wechsel und ich konnte sehen und auch fühlen, die geben nicht eher auf, als bis ihnen einer den Puck wegnimmt...sie haben das Spiel leider nicht mehr drehen können, aber darauf kam es nicht an: ich war angefixt!!!

Auch wenn ich die o.g. Dinge bei der jetzigen Mannschaft vermisse, fand ich die Buh-Rufe nach dem Nauheimspiel nicht angemessen. Die Leistung war gegen einen starken Gegner und verdienten Sieger mit Sicherheit keine Buh-Rufe wert! Die Nauheimer haben insgesamt über das gesamte Spiel ihr Ding durchgezogen, das gelingt uns bisher leider nur phasenweise. Wäre auch vermessen, zu verlangen, dass wir in ein paar Monaten das aufholen, was sich die Nauheimer über Jahre in der Oberliga erarbeitet haben. Wir werden das auch schaffen, mit der Infrastruktur in Frankfurt vermutlich auch schneller als die Konkurrenz aus der Landwirtschaft... Ich bin mir ziemlich sicher, dass damit einige Fans ihren Frust über das Freitagsspiel in Unna und die damit entstandene (unnötig) brenzlige Tabellensituation zum Ausdruck gebracht haben. Aber erwarten wir nicht von unseren Jungs, dass sie vergangene Spiele verarbeiten, abhaken und sich auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren? Sollten wir das als Fans nicht genauso handhaben? Ich bin sicher, die Jungs -die selbst mit Sicherheit auch enttäuscht waren bzw. sind- haben die enttäuschten Gesichter von uns gesehen, wahrgenommen, das es weniger Applaus gab und die Ränge sich schneller leerten, als in anderen solchen Situationen, obwohl sie an diesem Abend gekämpft haben wie Löwen...wenn auch manche von ihnen gekämpft haben wie nicht ganz austrainierte Löwen...

Reicht das nicht? Die Spieler, die sich das ganze Jahr den A**** aufgerissen haben, haben das nicht verdient und die Spieler, die nicht auch außerhalb der Saison ihre Hausaufgaben gemacht haben, werden mit dieser "erzieherischen Maßnahme" wahrscheinlich nicht erreicht...

So, das war's. Wurde doch länger als gedacht...Ich habe übrigens selbst nie Eishockey gespielt und bin auch als Zuschauer kein "Profi" bzw. jahrzehntelanger Fan. Vielleicht lebe ich mit den oben gemachten Äusserungen in meiner eigenen kleinen Eishockeywelt, aber:

Ich freue mich so oder so auf jedes mir mögliche Spiel der Löwen in der Eissporthalle, denn ich vertraue auf die Erkenntnisse der Verantwortlichen aus dieser (noch laufenden) Saison und darauf, dass sie die Weichen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten entsprechend stellen werden, auch wenn diese Saison nicht alles rund lief. Michael Bresagk hat mich bisher prinzipiell mit seinen Aussagen/Saisonzielen nicht enttäuscht.(mal abgesehen von dem aberkannten Spiel gegen Herford und dem genialen Kooperationsvertrag mit Bietigheim: an dieser Stelle ein Dankeschön an den Landesverband! Das Regelwerk sollte wohl ursprünglich ein "Lustiges Taschenbuch" werden) Der Aufstieg wird auch bei optimaler Planung eine schwere Kiste, wenn von insgesamt ca. 40 Oberligavereinen gerade mal einer aufsteigt...da ist bei allem Willen und trotz voller Hütte auch eine gehörige Portion Geduld gefragt...

In diesem Sinne...

...auf hoffentlich mehr spannende Partien diese Saison in der Eissporthölle, als einige von uns befürchten!

Andernfalls bin ich trotz der vielen o.g. Dinge insgesamt mit der Saison zufrieden, denn eine deutliche Weiterentwicklung des Frankfurter Eishockeys ist für mich klar zu erkennen und die wird unabhängig vom weiteren Saisonverlauf nächstes Jahr fortgesetzt...


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Emotional rescue...oder der Versuch eines gefühlten Saison-Rückblicks......Part One
von Lionsburger (gelöscht) In der Kategorie Trainingsberichte (Lionsburger) am 29.03.2011 um 00:10 Uhr(zuletzt bearbeitet: 29.03.2011 13:04)

Sonntagabend 22.03 Uhr MESZ: Der letzte störrische Ton von Tom´s Trompetensolo ist soeben verklungen, Simon´s Gitarrenriff liegt mir noch in den Ohren, der gewagte Sirtaki des Teams springt mir wieder vors geistige Auge, ich sehe mich nochmals schwingend und wiegend im ¾-Takt mit Jay-Jay´s-Tulpenwalzer, während Rüdi die Trikots der Jungs in bester Hamburger Fischmarkt-Manier an den Mann oder hier vorwiegend Frau bringt.

Habe eben so viele liebe Menschen nochmals geherzt, gedrückt und auch verabschiedet, dass selbst das aktuelle Eintracht-Training mit all seinen körpernahen Ritualen unter Motivator Daum verblassen würde. Sagte schnell „Tschüss“ zu meinem alten Freund aus seligen Herold-Zeiten, dem ewigen Jungbrunnen Himmighofen, nach dessen gefühlter 50. Saison am Zeitnehmer-Tisch, zu Coach Jaufmann, dem wir Trainingsfreaks unseren Besuch im Trainingslager im Sommer schon „androhen“, „Bye“ den engagierten Fiedlers, die so von ihren „liebenswerten und fantastischen Jungs“ schwärmen, dem Blacky, der ungewollt zum Medienstar mutierte und diese Rolle Bambi-würdig ausfüllte, den vielen anderen Jungs, die einfach nur in Superlativen zu beschreiben sind, bis hin zum smarten Pressesprecher Matthias, der sich des Öfteren meine gutgemeinten Ratschläge geduldig anhören musste.

Einen dicken Kloß im Hals hatte ich zugegebenermaßen bei Jay-Jay, einem sympathischen, lustigen und fröhlichen Zeitgenossen, der uns Trainingsgäste regelmäßig mit Pucks in Augenhöhe und einem fetten Grinsen erschreckte, um uns dann mit der Trinkflasche auch zeitgleich noch zu „erfrischen“. Unseren fliegenden Holländer befürchte ich jedoch im nächsten Jahr nicht mehr wiederzusehen, wofür einige Anzeichen im Umfeld sprechen.
Ein herber menschlicher Verlust…das Sportliche müssen Bresl und Ilja bewerten und verantworten.

Ich gehe etwas in Gedanken versunken durch die nun fast leere Eishalle, fast so wie weiland Franz Beckenbauer nach der gewonnenen WM 1990 im Römer Fußballstadion, höre leise in meiner fiktiven Kopf-Hitparade den Kanadier Bryan Adams mit „…those were the best days of my life..“, seiner persönlichen aber fiktiven Hommage an den tollen Sommer von 1969.

Habe meinen Captain noch schnell gefragt, wie er einem Fremden mit knappen Worten diese unglaubliche Spielzeit 2010 / 2011 beschreiben würde: …..“Emotionen pur“ war seine prompte Antwort und die Bitte „…schreib da´mal was drüber“ folgte im selben Atemzug.

Ich sehe nun erst verschwommen, dann konturenhaft und plötzlich immer klarer werdend die Bilder vor mir, wie es denn eigentlich so anfing im Sommer 2010…zu einer Zeit, als das Eishockey in Frankfurt gerade erst verstorben und beerdigt war:

Mitte September fahre ich an einem Sonntag nach Eppelheim, weil dort eine Mannschaft der Young Lions ein Freundschaftsspiel gegen den heimischen Regionalligisten, die Rhein-Neckar-Stars austrägt. Es ist ein wunderschöner Spätsommertag mit angenehmen Temperaturen, die an Eishockey nicht unbedingt erinnern. Auf dem Parkplatz angekommen, stelle ich meinen Wagen direkt neben einem Dutzend fußballspielender Jungs ab, die mich staunend aber freundlich grüßen. Müssten wohl “Unsere“ sein, denn der Ein oder Andere trägt abgewetzte Lions-Klamotten. Alles junge Gesichter, wohl lustige Burschen, die einen relaxten Eindruck machen, welche mein Sohnemann jetzt als “echt cool“ bewerten würde.

Immer mehr Autos mit Kennzeichen aus F, DA, HG, FB oder HU bevölkern bald den Parkplatz, sogar ein Bus mit Fans aus Frankfurt wurde gechartert. Die Spieler schauen genauso irritiert wie ich ob der „einfallenden Massen“, die wohl keiner….und da schließe ich mich heute gerne ein….hier erwartet hat.
Ich treffe alte Weggefährten wie Lionmaniac, der mit Martin und seinem Fanclub angereist ist, in der Vereinskneipe sitzen wir bald neben Bresl und Ilja, die sich lt. diversen Medien wohl für das Frankfurter Eishockey einbringen wollen, was das auch immer heißen mag.

In der saukalten schmucklosen Halle, die nur wenig an einen „Icedome“ oder gar die Komfortarenen der DEL erinnert, beginnt das Spiel der schwarzen Namenlosen gegen die blauen Unbekannten…aber dies auf einem erstaunlichen Niveau, wie wir alle schnell feststellen. Unser Spieler mit der No. 16 wird rasend schnell zum Buhmann des Publikums und laufend als „Zigeuner“ tituliert…..die Nähe Eppelheims zum SAP verseuchten Mannheim ist doch mehr als offensichtlich und färbt wohl heftigst und unsportlich ab…..

Aber „NEIN“…unglaublich, das sind unsere eigenen Fans, die den jungen Kerl so anpöbeln, ich bin entsetzt….aber nur bis zur Drittelpause, als man mir Sensibelchen die Bedeutung der Anfeuerung erklärt und mich meine Verschwörungstheorie in den Abgrund werfen lässt.

Die Jungs aus Frankfurt gewinnen das ansehnliche Spiel, für das sie von uns Schlachtenbummlern viel Beifall und aufmunternde Worte bekommen. Und alle die vor Ort waren, sind auch total begeistert und angetan von dem Dargebotenen. Aussagen wie „…das war gar nicht so schlecht für die Regionalliga“ und „…hab ich mir eigentlich viel schlimmer vorgestellt“, machen schnell die Runde.

Ich fahre mehr als zufrieden die nächtliche A 5 im nun strömenden Regen bei heftigem Aquaplaning heim,
„MEIN“ Hobby lebt, das zählt für Erste…..das muss ich aber nun auch allen Freunden schnellstens und brühwurstwarm erzählen……

(Fortsetzung folgt……)


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Right back where we started from.....bis zum Training am 23.3.2011
von Lionsburger (gelöscht) In der Kategorie Trainingsberichte (Lionsburger) am 23.03.2011 um 00:05 Uhr(zuletzt bearbeitet: 23.03.2011 22:12)

Ja, ja, ja….das Frankfurter Eishockey ist wieder fast da, wo es denn auch hingehört.

Nur eben „fast“, denn unsere Jungs haben vorerst nur die unterste Stufe des Profi-Eishockeys erklommen, aber egal: Willkommen Eishockey-Frankfurt in der Oberliga!!

Am Freitag um 21.57 Uhr stürzte das komplette Team der Löwen auf seinen Goalie zu,
um mit ihm den gerade erreichten Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse zu feiern.

Klar, für so manchen ist es „nur“ die Oberliga, über die wir uns alle so frenetisch freuten, aber trotzdem empfand das jeder Besucher wie eine Art Befreiungsschlag und dankte dem Team, dass sich und uns diesen ersten Etappen-Traum erfüllte.

Unser Tordebütant von Sonntag, der Tom Kocurek und sein Spezi von der blauen Linie,
der Heise Phil, haben mich an die wunderbare Titelmusik des Eishockey-Kultfilms „Slap Shot“ erinnert, an die Welt des Reggie Dunlop und seiner Hansons, die bei jedem ihrer Auswärtsspiele im maroden Bus on-the-highway den Song von Maxine Nightingale hören. Wahrscheinlich haben sowohl die Musik als auch der Text für die Beiden eine gänzlich andere Bedeutung und es ist eher eine Reminiszenz an den erst kürzlich gemachten Schulausflug nach Swinging London und die stressigen und zu kurzen Nächte in der Themse-Metropole.

Stressig waren wohl dann auch die folgenden Nächte nach dem erreichten Aufstieg gegen Hamm, denn schon beim Warmlaufen in Ratingen war die fehlende (An-) Spannung unseren Akteuren deutlich anzumerken, kein Wunder nach famosen 6 Monaten voller Hingabe und begeistender Leidenschaft. Leid taten mir nur – weil selbst ehemaliger Hüter zwischen den Balken – unsere beiden jungen Torhüter, die dann natürlich und erwartungsgemäß in bester Titanic-Manier hoffnungslos untergingen.

Aber auch mit Torwart 1 und 2 wäre dies unvermeidbar gewesen, angedeutete Vorwürfe in die Richtung der beiden Keeper Manuel und Tom halte ich für völlig überzogen und unfair, denn die „ärmste Sau“ auf dieser Welt ist dann eben nun mal der letzte Mann!

So bereiten wir uns heute auf die Platzierungsspiele am kommenden und finalen Wochenende vor, die Spiele um die Bronzemedaille der dann wieder in einer Schluss-Tabelle vereinten beiden Gruppen. Die Chance, sich mit einem Sieg positiv - und immerhin 3 etablierte Oberligisten hinter sich lassend - in die viel zu lange Sommerpause zu verabschieden, werden sich unsere Cracks nach bester Chernomaz-Philosophie
(„….win everytime the last fucking game of the season“) wohl nicht entgehen lassen.

Auch für unseren Coach Jaufmann werden die Neusser Spiele ein Wiedersehen mit der Vergangenheit, mit den Jungs „where he started from“. Auf der anderen Bank coacht ein ehemaliger Weggefährte und Namensvetter des sogenannten „Wolga-Express“, der Anfang der 90er Jahre ein halbes Dutzend Russland-Deutsche über Ratingen nach Eishockey–Deutschland brachte.
Die Gebrüder Fuchs sind beide noch aktiv, und während Boris mit seinen immerhin 42 Jahren
einen wichtigen Platz im Neusser Teamgefüge hat, versucht Bruder Andrej seit Jahren den Spielern des Düsseldorfer Vorortes sein Verständnis von modernem Hockey russischer Prägung nahezubringen.

Die letzten Trainingseinheiten vor der Sommerpause sind dann auch eher locker, fröhlich und unbeschwert, obwohl Andrej nochmals kleinere Konditionseinheiten einstreut. Sicher nicht um die Fitness kurzfristig zu steigern, eher ein “Wachrütteln“, dass erst am Sonntag um 19.00 Uhr die Party starten kann, auf die sich unsere Cracks schon sehr freuen. Die verletzten Spieler wie Maxe Seyller, Pascal Jessberger und Doro sind wohl bis dahin nicht rechtzeitig wieder an Bord, Robinho Radermacher schaut aus sicherem Abstand auch nur zu, während unser “Neuer“ aus Dortmund nun auch im Löwen-Outfit mit trainieren darf und seinen guten Eindruck der ersten Wochen auf uns Zaungäste weiter vertiefen kann. Andere wie Pat Senftleben sind noch im Prüfungsstress, hoffe sein Englisch wird sich bis Sonntag – trotz meiner so ungemein „hilfreichen“ Eingriffe - nicht wirklich verschlechtert haben.

So wollen sich ALLE vom Goalie bis Left Wing am Sonntag von uns mit einem tollen Spiel verabschieden, dem eine rauschende Partynacht in der Eishalle folgen soll. Sie haben es mehr als verdient, dass jeder Einzelne noch einmal gebührend gefeiert wird, als „Dankeschön“ für 6 wundervolle, spannende Monate und unvergessene Momente.

Auch wir Trainingskiebitze schließen uns da an und sagen von der Strafbank aus „Tschüss“ bis zum 27. August 2011, wenn dann auf frischem Eis und endlich zurück in der Halle, das Team der Löwen die Vorbereitung zur Mission 2011-2012 startet und uns ihre Version des „The Boys are back in town“-Songs live-on-stage präsentieren werden!


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