DEB stellt Vorschlag zur Neustrukturierung der Altersklassen im Nachwuchs vor
Am vergangenen Freitag fand in der Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen ein Informations- und Meinungsaustausch zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. und seinen Nachwuchsvereinen statt. Vertreter von 24 Vereinen, darunter zahlreiche Trainer und Teamleiter, sowie von zwei Landeseissportverbänden waren der Einladung von DEB-Nachwuchsobmann Guntram Lüdemann nach Frankfurt gefolgt, um gemeinsam über den Vorschlag des DEB zur Änderung der Altersklassen im Nachwuchsbereich ab der Saison 2010/2011 zu diskutieren. Zusammen mit der DEL, der ESBG und den Landeseissportverbänden plant der Deutsche Eishockey-Bund eine Neustrukturierung der Altersklassen im Nachwuchs mit dem Ziel, die Ausbildung der Nachwuchsspieler um ein Jahr zu verlängern und so die Integration und den Übergang in den professionellen Spielbetrieb der DEL bzw. der 2. Bundesliga zu erleichtern. Präsentiert wurde das Konzept von den beiden DEB-Bundestrainern Ernst Höfner und Klaus Merk.
Ernst Höfner: „Die Sitzung mit den Vereinen war sehr konstruktiv und erfolgreich. Die Umstrukturierung der Altersklassen im Nachwuchsbereich wurde von allen lange und intensiv diskutiert. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Struktur im Deutschen Eishockey mit den Bereichen Jugend und Junioren sowie dem Bereich Leistungssport DNL erhalten bleiben soll. Neu wäre die Ausweitung der Altersstruktur um ein Jahr nach oben. Das soll im Detail jetzt weiter besprochen und ausgearbeitet werden.“
Eine erste Abstimmung unter den Vereinen und den beiden Landeseissportverbänden zur Neustrukturierung ergab eine Zustimmung von 100%, unter den abgegebenen Stimmen war eine Enthaltung. Das Konzept wird nun weiter verfeinert und kann bei der Vollversammlung im Sommer 2010 oder einer außergewöhnlichen Vollversammlung, die einberufen werden muss, in die Satzung des DEB mit aufgenommen werden.