Zitat BILD: Heißt das, Sie werden gar nicht vors Schiedsgericht gehen?
Schneider: Auch das muss ich mir noch überlegen. Ich denke, die Entscheidung fällt am Montag. Wenn keiner hilft, hat es keinen Sinn. Um dort zu bestehen, brauchen wir neue Argumente.
Womit sich das Thema OL dann wohl auch erledigt hätte!
Zitat BILD: Haben Sie genug getan, welche zu finden?
Schneider: Wir haben vier Monate lang mit Hochdruck gearbeitet. Wir haben alle großen Wirtschafts-Unternehmen angesprochen. Die einzigen, die reagiert haben, waren mittelständische Unternehmen. Wir haben aber keinen neuen Sponsor mit 100000 Euro oder mehr gefunden. Das macht mich verdammt traurig.
Na sowas, auch die Lichtgestalt Kühnhackl hat es nicht auf die Reihe bekommen, obwohl das doch angeblich eines seiner Hauptaufgabengebiete ist/war.
Zitat von Messier#11Na sowas, auch die Lichtgestalt Kühnhackl hat es nicht auf die Reihe bekommen, obwohl das doch angeblich eines seiner Hauptaufgabengebiete ist/war.
Klitzekleine Korrektur: Nicht die Lichtgestalt an sich sollte es auf die Reihe bringen, sondern sein Name im Verbund zum Namen Frankfurt Lions sollte als "Dooropener" fungieren - kleiner aber feiner Unterschied
Viele Grüße Frank "Deutscher Kulturbeauftragter" (Danke Horst K.)
Das Beste ist wer nie verlor, im Kampf des Lebens den Humor (Bankinschrift irgendwo im Allgäu)
Zitat von Messier#11Na sowas, auch die Lichtgestalt Kühnhackl hat es nicht auf die Reihe bekommen, obwohl das doch angeblich eines seiner Hauptaufgabengebiete ist/war.
Klitzekleine Korrektur: Nicht die Lichtgestalt an sich sollte es auf die Reihe bringen, sondern sein Name im Verbund zum Namen Frankfurt Lions sollte als "Dooropener" fungieren - kleiner aber feiner Unterschied
Super, schon wieder ist die BILD ganz nah an S.S. (Haus- & Hofzeitung oder wie?)
Erst sagt er: "keine Halle, keine Sponsoren", dann ist die Halle wiederrum nicht "allein" dran Schuld, sondern es will sich keiner aus der Wirtschaft engagieren... ja was denn nun? Sie haben also "4 Monate mit Hochdruck" gearbeitet um Sponsoren zu finden, was bitte haben sie die ganze Zeit vorher getan? Das sieht nicht wirklich danach aus, als ob er wirklich "kämpfen" will: "Schneider: Ich weiß es nicht. Ich bin erst mal von Kopf bis Fuß enttäuscht. Vielleicht ist es auch der richtige Weg, den Deckel zuzumachen."
Diesen Eindruck hatte ich seit der "Offenbarung" schon von ihm... Gude Nacht wünsch!
Leider auch diesmal keine weiterbringenden Aussagen von Schneider. Die "600.000 € Frage" wird nicht thematisiert.
Auch wenn ich dieses Interview nicht als Maßstab nehmen will, aber durch Schneider´s Aussagen entsteht immer mehr der Eindruck, dass er längst abgeschlossen hat und nun die Öffentlichkeit Schritt für Schritt drauf "vorbereiten" will.
Zitat von Messier#11Na sowas, auch die Lichtgestalt Kühnhackl hat es nicht auf die Reihe bekommen, obwohl das doch angeblich eines seiner Hauptaufgabengebiete ist/war.
Klitzekleine Korrektur: Nicht die Lichtgestalt an sich sollte es auf die Reihe bringen, sondern sein Name im Verbund zum Namen Frankfurt Lions sollte als "Dooropener" fungieren - kleiner aber feiner Unterschied
Zitat von Messier#11Leider auch diesmal keine weiterbringenden Aussagen von Schneider. Die "600.000 € Frage" wird nicht thematisiert.
Auch wenn ich dieses Interview nicht als Maßstab nehmen will, aber durch Schneider´s Aussagen entsteht immer mehr der Eindruck, dass er längst abgeschlossen hat und nun die Öffentlichkeit Schritt für Schritt drauf "vorbereiten" will.
Das sehe ich auch so und habe auch den Eindruck das es schon längst beschlossen ist den Deckel zuzumachen. Wir werden nach bekannter Manier Stück für Stück darauf vorbereitet und für Dumm verkauft.
Zitat ... Buchstäblich in letzter Minute kam am Mittwoch vergangener Woche eine Einigung zustande. Noch am gleichen Tag wurden die Lizenzunterlagen fristgerecht eingereicht. Und jetzt wird es kurios: Die DEL zweifelte nicht die Budgetplanung für die kommende Saison an - sondern forderte 600.000 Euro in bar wegen Überschuldungsgefahr durch Altschulden. Das war zu viel für Schneider, der in den vergangenen 18 Monaten ohnehin schon Altverbindlichkeiten von rund 3,2 Millionen beglichen hatte und nun sogar mit weiteren Gesellschaftern für die kommende Saison für 1,8 Millionen Euro bürgen wollte.
Das Überschuldungsargument der DEL ist abstrus, weil die halbe Liga Schulden vor sich her schiebt. So schleppen die Berliner Eisbären ein Minus von 35 Millionen mit sich herum, für das allerdings Milliardär Anschutz gerade steht. Juristisch ist die Argumentation gar absurd. Denn die DEL legt strengere Regeln an als das Insolvenzrecht. Laut Paragraf 19 des 2008 neu gefassten Insolvenzrechts liegt trotz bestehender Verbindlichkeiten „eine so genannte Überschuldung nicht vor, wenn eine positive Fortgangsprognose besteht“, sagt Rechtsanwalt Algari. Deshalb wurde auch er von der DEL-Entscheidung überrascht. ...
Zitat Unklar für die Öffentlichkeit ist weiter, wie die Lions die noch Anfang der Woche übrige 1,5 Millionen-Budget-Lücke geschlossen haben – nur inoffiziell ist unter anderem von einem neuen Premium-Sponsor die Rede: „Bevor wir die Lizenz nicht definitiv haben, wollen wir uns zum internen Prozess des Rettungspaketes nicht äußern. Erst wenn die Lizenz sicher ist, werden wir die berechtigten Fragen beantworten“, so Scholze.
Schon interessant die Aussage von Scholze, irgendwer hat die Lücke geschlossen, aber Schneider beklagt, dass niemand bereit wäre mehr wie 100.000 Euro zu investieren. Die Lions sind aktuell nicht in der Lage zwei aufeinanderfolgende Informationen zu liefern die sich nicht widersprechen.
Es ist schon tragisch, aber die Hoffnung ruht jetzt auf der DEL, das mit deren Begründung zumindest etwas Wahreheit ans Licht kommt.