Ohne Worte! Es bleibt nur ein letzter Dank und eine Verneigung an alle, die über viele Jahre Verantwortung für unsere Lionsfamilie übernommen haben.
Besonderen Dank an Helmut Krivan und Günther Herold, Mannix Wolf und Trevor Ehrhardt, Charlie Simmer, Robert Reichel, Len Barrie, auch Walther Langela und Gisela Thomas und natürlich Gerd Schröder und S.Schneider, sowie dutzende Andere. Es war über nun fast 30 Jahre eine Ehre eurer Gast zu sein! Ein schwerer Tag für Menschen, die vor 30 Zuschauern ihr erstes Spiel des Frankurter Eishockeys noch Openair am Waldstadion verfolgt haben. Unfassbar.............
Mir blutet einfach nur das Herz. Ich habe als Jugendlicher das Trikot der Eintracht und später vom ESC die Löwen getragen. Ich fühle mich einfach nur leer, denn gerade ist in mir was gestorben. Auch ich werde als Zuschauer bei einem Neustart in Liga 4 mit dabei sein, dennoch wird es für mich nie mehr so sein wie es mal war. Bitter, die Hoffnung sirbt halt immer zuletzt.
Aus aktuellem Anlass: Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht. Gandhi
Ich weiß weil ich es rechtslage sehr gut einschätzen kann.(von Berufs wegen) Sollte jemand persöhnlich Probleme haben sein Geld zurück zu gekommmen, bei Bedarf bitte PN an mach
Es ist nun halt doch so gekommen, wie es seit dem ersten Aufkeimen der finanziellen Probleme der Lions schon befürchtet worden ist. Das Kapitel DEL und das Kapitel Lions haben sich nun wohl endgültig erledigt.
Ein herzliches DANKE SCHÖN an alle Personen und Institutionen, die daran ihren wohl eher nicht unerheblichen Anteil hatten. 1. Herrn S.Schneider - Nehmen Sie Ihr Geld und tauchen Sie wieder ab aus den Schlagzeilen und als "Retter der Frankfurt Lions". Ruhen Sie sich auf Ihren Lorbeeren aus, es bleit ein riesiger Scherbenhaufen (aber bekanntlich hat das letzte Hemd keine Taschen). 2. Die Super-Sportstadt Frankfurt. Da hat man in den ganzen Wochen wieder einmal live erlebt, was Sportstadt wirklich heisst, nämlich Fussball-Stadt. Für den Fussball, hier die Eintracht und den FSV wird alles menschlich mögliche getan und sogar Bürgschaften für die neuen Tribünen und die neuen Stadien übernommen und für die Lions ist dann halt nichts mehr übrig. Was will man auch anderes erwarten bei einer solchen "Randsportart" wie eben das Eishockey.
Die dummen sind - wieder einmal - die Fans. Die Fans, die jede Woche zu den Spielen der früheren Eintracht Frankfurt Eishockey und der jetzigen Frankfurt Lions gepilgert sind, sich am Wochenanfang schon auf das Eishockey am Wochenende gefreut haben und die diesen schönen, kurzweiligen und hochspannenden Sport gelebt und geliebt haben. Diese Fans bleiben wieder auf der Strecke und können nun nur noch abwarten, ob es einen dritten Neuanfang gibt und in welcher Liga dieser stattfinden wird.
Nur gespannt sein darf man darauf, wie sich der neu zu gründende Verein dann dieses Mal nennen wird. Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist ja der Name "Frankfurt Lions" tot und kann oder darf nicht mehr verwendet werden.
In diesem Sinne sage ich Tschüß an all die anderen, mit denen man sich jedes Wochenende in seinem Block getroffen hat, mit denen man gelitten und gefeiert hat. Wer weiß ob und wann wir uns in der Eissporthalle am Ratsweg noch einmal wiedersehen.