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Dieses Thema hat 49 Antworten
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Mäcks Offline

König der Löwen

Beiträge: 5.162

01.10.2012 23:15
#16 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Zitat von Koppsi im Beitrag #15
ich sitz generell ned bei nem Spiel. muß mich bewegen, um mich hauen, hüpfen. wo is der Unterschied zum B-Block?

Da stehen teilweise ohnehin nur Alkoholiker!
Sorry, dass ich spammen musste!


quinney Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 3.037

01.10.2012 23:17
#17 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

weil du im block b noch nie schwulenfeindliches gehört hast wie du sagst. im block o bekommst du das spätestens ab dem zweiten licher einer person pausenlos zu hören wie "scheiss schwul" doch alles ist - gerade wenns unten auf dem eis nicht läuft.


Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

Sebastian Kneipp


Koppsi
Beiträge:

01.10.2012 23:18
#18 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Aha, und in anderen Blocks stehn die AA?
gute Nacht


quinney Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 3.037

01.10.2012 23:29
#19 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

nur weil du noch nix schwulenfeindliches gehört oder gesehen hast, heisst das nicht, dass es dies in der eissporthalle nicht gibt. es gibt solche äusserungen sehr wohl und aus meiner sicht bestärkt "ahoi ahoi" solche idioten in ihrer meinung und genau das ist der punkt der mich nervt.


Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.

Sebastian Kneipp


Nauheim1990 Offline

Baby Löwe

Beiträge: 32

01.10.2012 23:50
#20 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Okay. Wir machen einen Test!

Beim nächsten Heimspiel der Löwen gegen die Mücken:......das Spiel ist soooooo spannend.....schnarch....Moskitos übertragen doch die Schlafkrankheit - oder?

Ich hoffe es ist euch einigermaßen egal ob ihr 15:0 oder 18:1 gewinnt.....

Deswegen machen wir was anderes zur Unterhaltung: der eine nimmt mal den anderen (dürfen beides heteros sein!!) und küsst sich und kuschelt etwas miteinander! Mal sehen was dann passiert! Laut Koppsie dürfte nix passieren.

(Kleiner, fieser, Nauheimergeheimplan: Ich sorge dafür dass es eine Stadionkeilerei bei euch gibt: Spielabbruch! Essen bekommt die Punkte bei Stand von 0:55 und Nauheim wieder vor FFM...haha. Sind wir Bauern klug? Oh ja!)

Sorry, hab Sinn für Humor. Also weiter:

Koppsi: Ich versteh dich ja irgendwie, aber du sagst/schreibst Dinge die dir eigentlich was sagen sollten:

1. Du reagierst total grass wenn sowas kommt. Warum ist deine Reaktion Gewalt? Wars so gefährlich oder haste dich nur bedroht gefühlt und wolltest die Atombombe werfen? Wenn ja: siehst: nix ist in Butter!

2. Du schreibst "es kommt darauf an wie du dich verhältst". Stimmt, teilweise. Wenn du jmd anbaggerst der es nicht will, dann macht das ein Problem. Stimmt aber auch wieder nicht: wenn einer Homos klatschen will und dich als solchen sieht, zu Recht oder zu Unrecht, dann kannste machen was du willst.

3. Das finde ich eigentlich dass schlimmste: "Wenn ich mit ner Federboa in Löwenfarbe durch die ESH schweb, muß ich mich über nix wundern." Also ich find Jungs mit Federboa nicht wirklich toll. Aber das ist mein Problem. Dein Problem ist: du hast das VERDAMMTE RECHT mit einer Federboa durch die Hallen zu schweben ohne angegriffen zu werden. Dies siehst du nicht! Es ist dein RECHT in Ruhe gelassen zu werden, egal wie du rumläufst!! Und das forderst du noch nicht mal ein! Buh! Feigling..:.-)

Ich out mich auch mal: ich hab auch schon mal mit jemand rumgemacht, der kein Mädel war. Viele haben dass schon. Das ist heute normal. Ich finds okay und steh dazu. Auch wenn ich aus eurer Sicht nur ein Bauer bin! Bin ich schwul? Glaub nett! Geh ich korrekt mit meinen Kumpels um? Immer! Und wenn das mal bedeutet sich gegenseitig gute Gefühle zu machen: prima! Am Ende mag ich Menschen, mit Brust, mit Sch.... egal, hauptsache die sind korrekt!

Was dich vielleicht wundert: ich mag die meisten Homos von ihrer Art nicht, die ich kenne. Sind nett viele. Warum? Find irgendwie das die sich immer nur über Sex definieren und ihnen andere Leute, außer es geht um Sex egal sind. Ich definiere mich über wie ich drauf bin und da ist Sex nicht die #1,#2,#3 oder #4. Auch wenn Sex wichtg ist, so wie essen. ABER: ich werde IMMER das Recht von dir verteidigen mit einer Federboa in Nauheimer Farben (Frankfurter? Mhhh? Nachdenk!? Vielleicht dann doch nicht? Doch! Solange es nicht Kassel ist...:-)) durch das CK Stadium in Bad Nauheim zu laufen ohne dass dich jemand anmacht. Kapiert?


Nauheim1990 Offline

Baby Löwe

Beiträge: 32

02.10.2012 00:48
#21 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

bin wieder daheim.

wollt noch was sagen: hab nochmal nachgedacht über was ich geschrieben hab und gegoogelt. Jetzt mach ich mich mal zum Feind von allen Schwulen und Heteros!

Habe das hier gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Kinsey-Report

Man weiss also schon seit 70 Jahren oder so dass fast alle Bi sind. Da sind homos anders und "echte Männer" auch. Beide sitzen irgendwie beide auf Bäumen. Das erklärt mir dann was. Wenn das stimmt was Kinsey schreibt, dann sind die meisten Leute nur auf Mädels fixiert, weil es angesagt ist und nicht weil sie wirklich drauf stehen. Glaub ich bin bi dann, wie fast alle. Warum lebt es sonst niemand aus? Weil im TV was anderes erzählt wird?


Rastaman Offline

König der Löwen


Beiträge: 6.142

02.10.2012 08:48
#22 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Nachdem die Kirche Jahr(hunderte) lang behauptet hat Hetero sei das Mass aller Dinge weil es in der Bibel steht, behauptest Du jetzt "Bi" ist das Mass aller Dinge weils bei Kinsey (bzw. in Wikipedia) steht. Wie wärs mit ein bisschen Toleranz? Du bist Bi? Schön für Dich - geniess es! Warum akzeptierst Du aber nicht, dass andere vielleicht wirklich nur schwul oder nur hetero sind? Lieber versuchst Du sie lächerlich zu machen - sowohl über die Wortwahl "Homos" und "echte Männer" als auch über das "sitzen auf Bäumen" Bild.

Du machst Dich nicht zum "Feind aller Schwulen und Heteros" - Du machst Dich höchstens selbst lächerlich mit solchen Aussagen.


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Gala Offline

Midlife Löwe


Beiträge: 919

02.10.2012 09:26
#23 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

@Nauheim1990:
Eine gewisse Bi-Sexualität liegt bei jedem vor, auch wenn es sich niemand eingestehen will.
Klar ich schau mir auch gerne Frauen an ;)
Trotzdem mag ich Männer mehr ;)
Das ist dann wie mit Kuchen:

Stell dir vor, du hast ein Stück Schoki-Torte und ein Stück Obstboden.
Da entscheidest du dann nach persönlicher Vorliebe, welches du lieber isst, oder ob du beide verspeißt.

Vll essen auch einige Schokotorte, weil die anderen sagen, dass SchokiTorte besser ist, obwohl sie lieber Obstboden hätten.
Dann ist es aber ihr "Problem", dass sie nicht zu ihrem Obstbodenhunger stehen.

Wir leben in einer Welt, wo schwul/lesbisch sein genauso normal ist, wie Kuchen essen.
Man muss nur zu seinen Vorlieben stehen und wenn es dann doch noch einige Idioten gibt, die das nicht tolerieren können, muss man ja nicht unbedingt Kontakt mit denen haben.

JM2C


Nauheim1990 Offline

Baby Löwe

Beiträge: 32

02.10.2012 11:20
#24 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

@rastaman. schwer dir richtig zu antworten und dabei ehrlich und richtig zu bleiben. ich versuche es:

1. aus meiner sicht MUSS jeder das recht haben seine partner/in frei zu wählen. also jeder hat das recht hetero/bi/schwul zu sein, da bin ich voll bei dir. also du voll hetero = okay.

Ich lasse mir von meiner Freundin ja auch nicht alles erzählen...:-)

2. Ok. Toleranz. a. Muss man manchmal etwas provozieren...NAUHEIM!!!!!!....ups....und b. ist Toleranz aus der Mehrheitsposition zu verlangen etwas seltsam.

3. Folge mal dem Gedanken: WENN Kinsey recht hat, dann leben 90-95% der Menschen ein Lüge. Bleiben am Rande 5% schwule und auf der anderen Seite 5% heteros. Ist das nidht gruselig? Ich sag ja nett du must irgendwas tun!! Ich sag da nur da stimmt was nett allgemein. wahrscheinlich passen sich die meisten, also die 90%, nur an weil eben überall hetero sein als normal gezeigt wird. ich glaub auch nett dass es den meisten ü erhaupt bewußt ist. schalt mal die glotze an. da gibt es mann/frau und dann noch den quotenhomo. fortschritt? bisschen. bis, also die 90%, Fehlanzeige.


@gala: "stell dir vor, du hast ein Stück Schoki-Torte und ein Stück Obstboden.
Da entscheidest du dann nach persönlicher Vorliebe, welches du lieber isst, oder ob du beide verspeißt."

Ganz genau!! Aber die meisten richten sich nach der 24h Werbung auf allen Kanälen: Schoki ist besser als Obst!

"Wir leben in einer Welt, wo schwul/lesbisch sein genauso normal ist, wie Kuchen essen."

Nee leider noch nicht. Im Sport erst recht nicht. Und wo ist da das thema bi? Wenn ich einen kumpel hätte den ich mag, dann werde ich von allen sofort eingeordnet: für alle bin ich schwul. wenn ich eine freundin habe, dann bin ich automatisch normal. stimmen die 90%, dann ist diese einordnerei blödsinn.

je länge ich drüber nachdenkt desto beschissener find ich alles.


Rastaman Offline

König der Löwen


Beiträge: 6.142

02.10.2012 12:00
#25 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Zitat von Nauheim1990 im Beitrag #24

2. Ok. Toleranz. a. Muss man manchmal etwas provozieren...NAUHEIM!!!!!!....ups....und b. ist Toleranz aus der Mehrheitsposition zu verlangen etwas seltsam.

a) Wenn Du im Spieltagsthread meinst provozieren zu müssen, ist das eine Sache. Ich finde dieses Thema hier eigentlich zu wichtig, um es durch Provokationen der Lächerlichkeit preiszugeben. Ich habe großen Respekt vor Koppsis und Daktaris outing hier und finde es ausgesprochen gut, dass das Thema hier eine Plattform findet. Aber wenn es durch Provokationen oder Witzeleien an Ernsthaftigkeit verliert ist der Sache ein Bärendienst erwiesen.
b) aha ... war mir neu, das Toleranz und Respekt nur für Minderheiten gelten sollen. Aus meiner Sicht sind das Verhaltenskonstrukte, die auf Gegenseitigkeit basieren. - Aber anyway: Nach Deiner Ausführung sind Heteros und Schwule ja eh mit je 5% in der Minderheit. So what???

Zitat von Nauheim1990 im Beitrag #24
3. Folge mal dem Gedanken: WENN Kinsey recht hat, dann leben 90-95% der Menschen ein Lüge. Bleiben am Rande 5% schwule und auf der anderen Seite 5% heteros. Ist das nidht gruselig? [...]je länge ich drüber nachdenkt desto beschissener find ich alles.


Tja - wenn Kinsey Recht hat ... an diesem Punkt Zweifle ich schon. Ich kenne seine Studie nicht und habe auch keine Zeit und Lust, mich detailiert damit zu befassen. Ich bin mir meiner eigenen Sexualität sicher und benötige keine Studie, die mir sagt, ob ich damit innerhalb oder ausserhalb irgendwelcher Normen, Mehrheiten oder sonstwas liege. Die Pauschalbehauptung 90% der Menschen sind Bi halte ich so für sehr bedenklich. Als erstes müsste man mal Kinseys Prämissen und Definitionen kennen. Was heisst "Bi" in seiner Studie? Von "hat irgendwann im Leben schon mal gleichgeschlechtliche Erfahrungen gemacht" zu "ist generelll bisexuell interessiert" etc. ist das ein weites Feld. Aber wie gesagt - eigentlich ist mir die Studie wurscht. Ich wehre mich nur gegen Deine Abfälligen Bemerkungen. Und selbst wenn Kinsey in dem Sinn zu interpretieren wäre, wie Du es tust, weiss ich nicht, was daran "gruselig" oder "beschissen" sein soll.
Wenn 90% der Menschen Bi sind - schön, na und?
Wenn 90% der Menschen Bi sind und es vor sich selbst und allen anderen verleugnen und damit glücklich sind - schön, na und?
Ich habe bei der Mehrheit der Menschen, mit denen ich zu tun habe nicht den Eindruck, dass sie unter ihrer sexuellen Orientierung leiden oder sie anzweifeln. Also sehe ich da auch kein Problem - ganz unabhängig davon was irgendwelche Studien sagen.


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quinney Offline

Oldie Löwe


Beiträge: 3.037

02.10.2012 12:17
#26 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Zitat von Gala im Beitrag #23
Wir leben in einer Welt, wo schwul/lesbisch sein genauso normal ist, wie Kuchen essen.
Man muss nur zu seinen Vorlieben stehen und wenn es dann doch noch einige Idioten gibt, die das nicht tolerieren können, muss man ja nicht unbedingt Kontakt mit denen haben.

JM2C




da muss ich dir leider widersprechen. wir sind noch ganz schön weit entfernt entfernt davon, dass schwul/lesbisch sein genauso normal ist wie kuchen essen. nauheim1990 hat einige schöne beispiele aufgeführt die längst akzeptiert werden. vielleicht ist es der mehrheit egal was in den eigenen 4-wänden passiert, aber lass mal 2 schwule hand in hand über die dippemess gehen.

auch mit den idioten die das nicht tolerieren können machst du es dir relativ einfach. was ist denn, wenn du solche idioten als arbeitskollegen hast? soll ich deshalb den job wechseln? wer garantiert mir, dass es beim neuen job nicht ähnlich ist? nein, so einfach wie du es gerne hättest ist es bei weitem noch nicht, wenngleich sich die situation mittlerweile verbessert hat, aber so wie kuchen essen ist es längst nicht.


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Sebastian Kneipp


Nauheim1990 Offline

Baby Löwe

Beiträge: 32

02.10.2012 13:05
#27 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

@Rasta:

Komm doch mal runter! Schreib doch nicht Leuten vor wann sie Witze machen dürfen! Ich muss manchmal Witze machen wenn Sachen zu ernst werden - versuchs mal!

Und schön wenn du dir deiner "eigenen Sexualität" sicher bist. Aber das du die 24 stunden dauerberieselung auf allen kanälen mit dem stets gleichen rollenmuster nicht als mögliche quelle der ausrichtung der leute siehst, finde ich schon bedenklich.

<close des Themas bi>

Bleiben wir bei einfacherem oder eindeutigerem:

Du sagst " war mir neu Toleranz und Respekt nur für Minderheiten gelten sollen. Aus meiner Sicht sind das Verhaltenskonstrukte, die auf Gegenseitigkeit basieren. "

Typisches Denkmuster. Leider komplett falsch. Das meine ich "mit auf den Bäumen sitzen" im Sinne von Ignorant sein, nebenbei. Grund: eine Minderheit braucht "Toleranz und Respekt" zum eigenen Schutz - die Mehrheit nicht, weil sie ja die Mehrheit ist und automatisch immer das Sagen hat.

ich finde es deswegen bissi komisch wenn man sich als Heteromann als Opfer darstellt und gleiche Rechte, "Toleranz und Respekt" haben will. Die hat man bereits, hallo! ,aufwachen!

Hat was von einem Streifenhörnchen dass einer Mannschaft alle Tore einseitig verweigert und dann sich darüber beschwert wie sehr es darunter leidet, dass die benachteiligte Mannschaft abkotzt.

>>>An alle

Habt ihr eine Idee was man konkret machen kann? Mal das Management anhauen zum Thema? Könnt in FFM wahrscheinlich viel leichter sein.


St.Mai
Beiträge:

02.10.2012 13:17
#28 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Also ich bin eigentlich ganz froh drum, dass Homosexualität nicht genauso normal ist wie Kuchen essen.

Und obwohl ich diese Einstellung habe, ham mein homosexueller 1.Mitarbeiter und Ich en super Verhältnis und dies nicht nur bezogen auf die Arbeit. Ich toleriere Homosexuelle obwohl ich der Meinung bin, dass dies nicht ganz normal ist. Auch so gehts. Jeder darf auch über mich denken, dass ich mit meiner "altmodischen" Einstellung unnormal bin, das nehme ich auch hin, würde mich aber niemals hinstellen und mich öffentlich drüber beschweren. Jeder darf auch denken, dass mein mittlerweile durchaus offensichtliches Übergewicht von 10-15kg unnormal ist und darf über dicke herziehen etc.

Es ist schlichtweg eine Frage des selbstbewusstseins, ob sich ein Dicker von "dicke Kinder von Landau", ob sich ein Schwuler von "ín Mannheim gibts nur schwule Säu" oder ob sich Badenser von "Scheiß Badenser" angesprochen fühlt. Auch die Minderheit der Rübenbauern in Nauheim müsste dann entsprechenden Minderheitenschutz genießen.

Man kann auch irgendwie alles regulieren wollen und auf jede Minderheit eingehen wollen, ich sehe einfach nicht, wo sich ein emanzipierter und selbstbewusster schwuler Frankfurter von dem Song "in Monnem gibts nur schwule Säu" beleidigt oder angesprochen fühlt. Ich war mit dem oben besagten Kollegen mehrmals im Stadion und da wurde dieses Lied auch 1-2mal gesungen. Hab ihn aufgrund der Diskussion hier mal drauf angesprochen, ob er sich damals irgendwie beleidigt gefühlt hat. Antwort war klar und deutlich "Von sowas? Wirklich net, aber es gibt halt auch bei uns leute, die sich über alles und jedes beschweren, genauso wie bei emanzen, chauvinisten etc."

Klar ist das nur ein Beispiel, aber ich bleibe dabei, wenn jemand damit net fertig wird, dann muss er ebenso zuhause bleiben, wie der Papa, der seinen Kindern diese Kraftausdrücke wie "scheiße" "arsch" etc im Stadion nicht antun will.


Nauheim1990 Offline

Baby Löwe

Beiträge: 32

02.10.2012 15:15
#29 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

@St.Mai: Sehe ich nicht so. Müssen wir auch nicht bereden. Aber Fakt ist, dass man bei euch oder uns dafür nicht nur beleidigt wird, dass find ich schon schlimmm man bekommt locker eins auf die Fresse! Vielleicht kann man da eine gemeinsame Linie mal ziehen - und das auch mal klar über die Fanclubs und die Geschäftsleitungen sagen: sowas geht nicht. Punkt. Denk des siehste auch so!


Rastaman Offline

König der Löwen


Beiträge: 6.142

02.10.2012 15:19
#30 RE: Homophobie als Fankultur? Zitat · antworten

Zitat von Nauheim1990 im Beitrag #29
Aber Fakt ist, dass man bei euch [...]dafür nicht nur beleidigt wird, dass find ich schon schlimmm man bekommt locker eins auf die Fresse!

Gibts dafür irgendwelche Belege? Ob es bei "Euch" vorkommt, weiss ich nicht. Bei "uns" habe ich noch nie davon gehört, dass es einen solchen Vorfall gegeben hätte. Wenn Du behauptest, es sei "Fakt" solltest Du ja solche Vorfälle benennen können. Wenn nicht solltest Du aufhören dich hier künstlich in eine Opferrolle zu stellen. Wenn Du in Nauheim ein Problem hast, klär das mit dem Nauheimer Management. Sollte es in Frankfurt zu irgendwelchen schwulen-(oder bi-) feindlichen Übergriffen kommen, bin ich sicher, dass man sich darum kümmert.


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