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Schwede
Beiträge:

03.09.2013 16:05
#136 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

1. Wortwahl

Ich bin ein großer Freund der Diskussionen und auch hart in der Sache zu sein.
Tabus sollte es grundsätzlich nicht geben, denn auch unangenehme und heiße Themen sollten unter normal denkenden Menschen möglich sein zu diskutieren.
Eine Grenze ist aber dann überschritten, wenn es zu sehr ins Persönliche geht, sprich Leute diffamiert, beleidigt oder entwürdigt werden. Menschen als "Geschmeiss" zu bezeichnen mag man mal abends beim Bier tun können, wenn man in vertrauter Gruppe ist und jeder weiß worum genau es geht und wie es gemeint ist. In einem öffentlichen Forum so einen Satz zu formulieren ist schlichtweg inakzeptablel. Die eigene Argumentation wird zudem dadruch geschwächt, da User an dieser Stelle zurecht auf Durchzug stellen.


2. Kultur, Patriotismus, Diskriminierung und co.

Ich denke man muss beide Seiten sehen - wie immer im Leben.
Deutschland ist grundsätzlich ein weltoffenes und gastfreundliches Land. Das bestätigen nicht nur Umfragen, sondern das zeigen auch die Zahlen von Migration. Die Menschen würden nicht zahlreich zu uns kommen, wenn die Zustände hier derart prekär wären, wie oftmals von einigen Menschen behauptet wird. Sowohl neue Arbeitnehmer als auch Asylsuchende finden Platz in Deutschland und haben viele Möglichkeiten hier ein neues Leben zu beginnen. Ausnahmen wie in Hellersdorf und co. bestätigen die Regel und bleiben die Ausnahme.
Etwas für Neuankömmlinge oder auch bereits seit einiger Zeit in Deutschland lebenden Menschen zu tun ist eine schöne Sache. Wenn wir wollen, dass Menschen Teil dieser unserer Gesellschaft werden, so heißt es zu Beginn ein wenig in Vorleistung zu treten - in unserem eigenen Interesse.
Demnach ist es auch - bis zu einem gewissen Maß - vollkommen in Ordnung, wenn auf Bräuche, Lebensweisen und Interessen dieser Menschen Rücksicht genommen wird.
Auf der anderen Seite sehe ich, dass über die Interessen und Empfindungen der angestammten deutschen Bevölkerung oftmals hinweg gegangen wird und diese sich nicht ernst genommen fühlen. Oftmals wird gesagt, man müsse sich in die Lage der Menschen in Heimen versetzen oder in die Lage von Türken in Berlin etc, um zu verstehen wie diese sich fühlen und was ihre Ängste und Bedenken sind. Analog dazu sollte und muss auch die Frage erlaubt sein, wie Deutsche sich fühlen, wenn sich ihr gewohntes Lebensumfeld in kurzer Zeit deutlich ändert, indem ein Asylantenheim vor ihrer Haustür eröffnet wird, eine Moschee in unmittelbarer Nachbarschaft gebaut wird oder Roma den ganzen Tag vorm Fenster Klarinette spielen, Leute zum Spenden animieren, ihren Müll dort abladen etc.
Wenn sich Politiker aus Angst davor, in eine falsche Ecke gestellt zu werden, nicht um diese Bedenken und mögliche Probleme kümmern, so tragen sie zur Radikalisierung der betroffenen deutschen Bevölkerung bei, da diese sich nicht ernst genommen und vertreten fühlt. Man kann am Beispiel von Duisburg sehen, wie auch sehr liberale und tendenziell linke Bevölkerungsteile sich zusammen schließen und lautstark gegen die Ansiedlung von Roma in ihrer Nachbarschaft protestieren, da die Planung und Ausführung seitens der Politik aus dem Ruder geraten ist. Es prallen schlicht zwei Welten aufeinander und diesen Fakt gilt es zu akzeptieren, damit die Situation für alle Beteiligten verbessert werden kann. Niemandem ist geholfen, es einfach so laufen zu lassen, wie es in der deutschen Politik oftmals üblich ist. Ein anderes Beispiel in Duisburg ist der Stadtteil Marxloh. Nicht nur in rechten Foren, sondern im öffentlichen Fernsehen und etablierten Zeitungen wurde darüber berichtet. Ein Stadtteil, in dem die deutsche Sprache zur Ausnahme geworden ist und das öffentliche Leben primär durch islamische Feiertage und Bräuche bestimmt ist. Die Polizei verrichtet nachweislich nur noch das nötigste und Scharia-Gerichte haben weitestgehend die bundesweit gültigen Gesetze verdrängt. Hier ist eine lupenreine Parallelgesellschaft etabliert, für deren Auflösung es bereits zu spät ist. Dennoch bestrieten Politiker diesen Fakt vehement, da sie ihr eigenes Scheitern der Integrationspolitik nicht zugeben können und wollen. Wenn also in Berlin eine ausländerfeindliche Stimmung herrschen soll, so herrscht in Marxloh vice versa eine deutschenfeindliche Stimmung. Was besser oder schlimmer ist, möchte ich gar nicht sagen. Ich bin mir jedoch sicher, dass ein öffentliches Totschweigen dieser Umstände seitens Politik und Medien zur Radikalisierung der Bevölkerung beiträgt, da sie das Gefühl haben, nirgends Gehör für ihre Anliegen zu erhalten. Insofern muss ich die etablierten Parteien als feige bezeichnen, da sie sich niemals trauen, dieses Fass aufzumachen. Dabei wäre es für Deutsche und Migranten wichtig und förderlich, wenn dieses Thema offener diskutiert werden würde. Auch ein Bundespräsident Gauck, der in seiner Weihnachtsansprache „Jagd auf Ausländer“ in Deutschland bedauert und von Gewalt gegen Migranten in U-Bahnen berichtet, erweist der Republik einen Bärendienst. Zum Einen ist es schlichtweg vollkommen einseitig und entspricht auch weder meinen persönlichen Erfahrungen noch denen meiner Verwandten und Freunde; zum Anderen fühlen sich dadurch immer mehr Deutsche zu Unrecht beschuldigt, wodurch deren Politikverdrossenheit steigt und sie eine Ablehnende Haltung zu unserer Demokratie entwickeln.
Zuletzt noch ein Punkt, den ich sehr interessant finde: Viele Ausländer in Deutschland bemängeln, dass Deutschland immer mehr seiner Werte und Prinzipien aufweicht und aus vorauseilendem Gehorsam oder aus Angst als nationalistisch zu gelten den Migranten zu viele Zugeständnisse macht. Denn viele Migranten wollen sich genau diesem Deutschland zugehörig fühlen, wissen aber gar nicht wie sie sich integrieren sollen, da es kaum noch etwas gibt, was als Stabilitätsanker gelten kann. Ich glaube es täte Deutschland insgesamt gut, wenn wir unsere traditionellen Werte, Gesetze und Prinzipien inklusive Patriotismus mehr pflegen und stärken würden und nicht ständig aus Angst etwas falsches sagen zu können unserer Gefühle und Ängste runter schlucken (z.B. Kopftuchverbot an Schulen - so wie es selbt in der Türkei lange war bzw. ist, Stärkung der Rechte von Frauen anstatt die Unterdrückung als Teil der Kultur anzusehen usw.) Ansonsten hinterlassen wir einen luftleeren Raum, in dem sowohl Deutsche als auch Migranten orientierungslos umherirren und nach neuen Lebensweisen und Ansichten suchen – leider oftmals in die falsche Richtung, da wir keine vorgeben.


St.Mai
Beiträge:

03.09.2013 18:18
#137 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Sorry Schwede, aber Menschen als Geschmeiss zu titulieren geht auch net in ner gemütlichen Runde bei nem Bier mit Freunden. Soviel Erziehung sollte jeder genossen haben. Und wenn Leute wissen worum es geht und wie es gemeint ist und solche Aussagen tolerieren, dann sind Sie eben genauso rassistisch, wie derjenige, der das so in der Runde äussert. Sicherlich gibt es in dieser Runde der hirnlosen für eine solche Äusserung Applaus und Schulterklopfen, ändert aber nichts an der Abartigkeit dieser Meinung.

Insofern gibt es hier auch nichts zu relativieren.


Schwede
Beiträge:

03.09.2013 18:56
#138 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Zitat von St.Mai im Beitrag #137
Sorry Schwede, aber Menschen als Geschmeiss zu titulieren geht auch net in ner gemütlichen Runde bei nem Bier mit Freunden. Soviel Erziehung sollte jeder genossen haben. Und wenn Leute wissen worum es geht und wie es gemeint ist und solche Aussagen tolerieren, dann sind Sie eben genauso rassistisch, wie derjenige, der das so in der Runde äussert. Sicherlich gibt es in dieser Runde der hirnlosen für eine solche Äusserung Applaus und Schulterklopfen, ändert aber nichts an der Abartigkeit dieser Meinung.

Insofern gibt es hier auch nichts zu relativieren.


Ebenfalls sorry, aber ich kann und will Leuten nicht vorschreiben, was sie in privater Runde zueinander sagen dürfen und was nicht.
Und ich möchte auch in keiner Gesellschaft leben, in der man im privaten Rahmen jederzeit auf seine Wortwahl achten muss. Das könntest du nämlich nur durch innoffizielle Mitarbeiter, Spione oder Wanzen verhindern. Dazu: Nein Danke!

Im privaten Rahmen können Leute gerne auch mich als Geschmeiss oder sonstiges bezeichnen. Ich habe damit weder ein Problem noch kann oder will ich das verhindern.
Daher habe ich bewusst gesagt, dass es zum einen aus sozialer Sicht völlig inakzeptabel ist, solch Äußerungen öffentlich oder in einem Forum zu tätigen und dass es zum anderen strategisch Unsinn ist, da die eigene Argumentation dadurch massiv abgewertet wird, dass die Leser spätestens ab dem Punkt dieser Äußerung zurecht eine Abwehrhaltung einnehmen.


St.Mai
Beiträge:

03.09.2013 20:40
#139 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Ich habe halt prinzipiell ein Problem damit, wenn jemand eine Menschengruppe als "Geschmeiss" bezeichnet. Sicherlich kann ich es keinem verbieten, wenn Sie sich in dieser Art über Bevölkerungsgruppen unterhalten. Genau solche Ausdrucksweisen sind nämlich das was man gemeinhin als Rassismus bezeichnet. Da will ich auch keine Spione oder sonstwas für, Leute die diese Einstellung völlig undifferenziert gegenüber ethnischen Gruppen haben, sind für mich einfach ein absolutes No-Go und eine Gefahr für jede Gesellschaft. Vor solchen Leuten muss man sich in eben in Acht nehmen. Und der populistische Spruch "Da müsst nur mal wieder ein Führer her, der diese Leute anführt" wird genau bei solchen Leuten leider zur reellen Gefahr. Denn diese Menschen stellen sich aufgrund ihrer Herkunft über andere. Das muss nicht mal auf die Thematik Ausländer/Deutscher abzielen, dass kann genausogut eine klassenspezifisches Problem sein.

Übrigens zu deinem 2. Teil vorhin: Du wirfst da einiges Durcheinander...
Asylbewerber, deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund, Muslime, Bau von religiösen Einrichtungen, unkontrollierte Zuwanderung aus dem Ostblock, etc.
Damit machst du es dir ein wenig zu einfach, denn alle Probleme haben ganz unterschiedliche Ursachen. Und im Gegensatz zu deinen Ausführungen habe ich nicht das Gefühl, dass diese Probleme totgeschwiegen werden. Das Thema Integration ist seit Jahren Thema und es wurden auch verschiedene Maßnahmen ergriffen. Über Sinn und Zweck dieser Maßnahmen kann man sicherlich diskutieren. Deine Aussage impliziert ja den Vorwurf, dass Politiker sich des Themas erst garnicht annehmen, da Sie fürchten in die rechte Ecke gestellt zu werden. Sehe ich ehrlich gesagt nicht.


alaska Offline

Mitbürger mit agrarkulturellem Hintergrund

Beiträge: 2.164

03.09.2013 23:17
#140 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Ein Facebookkontakt, der in Polen lebt, hat etwas sehr richtiges zu der Problematik geschrieben. Ich zitiere ihn einmal

Zitat
Ich verbringe viel Zeit im Ausland . Wenn ich aus meinem Wohnzimmer schaue, dann sehe ich Auschwitz. Und ich "kenne" viele Polen die Ausländerfeindlich und rassistisch sind. Nicht unbedingt gegen Deutsche. Aber Muslime,Juden oder Asiaten sowie Schwarze haben es hier nicht einfach. Und das, obwohl Auschwitz für jeden täglich sichtbar ist. Was ich mit meinem oberen Beitrag sagen wollte, ist das JEDER dafür verantwortlich ist, sich einer Kultur zu öffnen. Ein Ahmed der sich nicht mit Deutschen trifft, nur im türkischen Fussallclub spielt, und zu Deutschen unfreundlich ist, wird selten von einem Deutschen etwas positives über sich hören.Ich kann einen Ausländer oder überhaupt Menschen nur kennenlernen, wenn er es auch zulässt.Die Geschichte hat uns gezeigt, das Fortschritt immer dann zustande kam, wenn sich Ideen und Güter verschiedener Kulturen vermischt haben.



DAMIT kann ich absolut konform gehen. Und deshalb sehe ich z.B. auch diese Fußballclubs der "Gastarbeiter" eher skeptisch und habe dies auch im Kreis hier schon diskutiert.


Dieser Beitrag ist aus recycelten Buchstaben ehemaliger Mails und Forenartikel aus ESBG-, Löwen- und Huskiesforum zusammengesetzt und daher zu 100 % digital nur schwer abbaubar. Bei riesigen Nebenwirkungen essen Sie die Forumsbeilage und tragen Sie Ihren Admin zum Apotheker.


Leben heißt ja rückwärts gelesen Nebel. Vielleicht liegt es daran, das wir manchmal den Durchblick verlieren.....


Schwede
Beiträge:

03.09.2013 23:24
#141 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

St. Mai:
Grundsätzlich sind wir doch beieinander.
Ich hege keinerlei Sympathien zu radikalen Ansichten und unterstütze keine menschanverachtenden oder beleidigenden Meinungen.
Ich bin lediglich gegen Denkverbote oder voreilige Schlüsse - auch wenn es gegen meine eigene Haltung gehen mag, so bin ich in erster Linie immer erst ein Liberaler und kann Verbote nur als letztes Mittel akzeptieren.

Auch bei dem anderen Punkt sind wir einer Meinung. Das habe ich aber auch von Beginn dieser ganzen Diksussion an so gesagt, dass Menschen, die andere Gruppen als minderwertig ansehen und bereit sind mit Gewalt gegen diese vorzugehen ein no-go sind und in der Gesellschaft geächtet werden müssen.
Ich wehre mich lediglich dagegen, dass dies oftmals in Politik und Öffentlichkeit auf rechte Gruppen beschränkt wird. Denn unterm Radar der Moralwächter fliegend haben sich gefährliche Gruppen in Deutschland etabliert, die ein ebenso großes Gefahrenpotenzial bergen wie NPD und co - als treffendes Beispiel seien hier die Salafisten angeführt. Diese haben ihren Führer in Form eines radikal ausgelegten Buches, gepaart mit Überlegenheitsgefühl, bezeichnen Homosexuelle, Juden, Ungläubige usw als Minderwertig, rufen regelmäßig zum GLaubenskrieg auf, treten in Youtube-Videos und Fußgängerzonen aggressiv auf, wollen die freiheitliche Grundordnung unverhohlen beseitigen und haben nicht nur in Köln und Solingen eindrucksvoll bewiesen, dass sie vor schlimmster Gewalt gegen Andersdenkende und Polizisten nicht zurück schrecken. Dennoch haben wir bei NPD-Demos tausende Gegendemonstranten, bei Auftritten von Pierre Vogel (Salafist) in der Franfurter City gab es nur eine Handvoll Gegendemonstranten - diese interessanterweise nahezu ausschließlich aus weltlichen Muslimen bestehend. Da muss ich mir schon die Frage stellen: Worum geht es den Bürgern und insbesondere den Gegendemonstranten eigentlich? Wollen Sie wirklich "nur" die Freiheit verteidigen und gegen intolerante, gewaltbereite, menschenverachtende Gruppen demonstrieren? Falls ja, warum können die Salafisten nahezu unbehelligt überall auftreten und ihre Thesen verbreiten?
Ich habe den Eindruck, dass durch diese sehr einseitige Fixierung auf die rechte Gefahr (wobei ich Salafisten eindeutig auch als "rechts" einordne) viele Freiräume an anderer Stelle entstehen, die gerne von anderen radikalen Kräften genutzt werden. Es geht sogar so weit, dass viele Deutsche aus Angst, als ausländerefeindlich zu gelten, nichts gegen Salafisten und co öffentlich äussern wollen (Ja, ich weiß dass Pierre Vogel ein Deutscher ist ;-))

Um hier den Bogen zu spannen:
Ich habe bewusst in meinem vorherigen Posting verschiedene Gruppen aufgeführt, die untereinander keine direkte Verbindung aufweisen.
Dennoch fühlen sich weite Teile der Bevölkerung oftmals übergangen und erkennen nicht, dass ihre SOrgen ernst genommen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Errichtung von Gebetshäusern, Ansiedelung von Rotationseuropäern (PC für Sinti und Roma) oder eine zunehmende Parallelgesellschaft in Stadtvierteln handelt. Ich finde, dass immer alle Seiten angehört und ernst genommen werden müssen. Die Politik konnte jedenfalls eine zunehmende Ghettoisierung nicht verhindern und der Plan "alles wird sich schon irgendwie vermischen" ist nicht aufgegangen. Ich sehe dieses Thema keinesfalls in der Öffentlichkeit, zumindest nicht so wie ich es mir in aller Offenheit wünschen würde. Die Prinzipien FÖrdern und Fordern sehe ich in einem großen Missverhältnis und glaube, dass das die schlechte Stimmung in vielen Bevölkerungsteilen schürt.
Und wo fängt Rassismus an? Muss der Bürger alles ausbaden, was die Politik in den Sand gesetzt hat? Beispiel: Meine Nichte kam letztes Jahr in die Schule. Zur Auswahl standen drei Grundschulen, von denen die nächstgelegene einen ANteil von rund 50% Migranten-Kindern aufweist, die meisten davon mit türkischen Wurzeln. Eltern etwas älterer Kinder berichteten meiner Schwester davon, dass die Kindr auf dieser Schule nicht voran kommen, da zu viele Kinder große Probleme mit dr deutschen Sprache haben und die Lehrerinnen viel Zeit aufwenden muss um den Stoff überhaupt verständlich zu machen. Die anderen Kinder sind unterfordert und bleiben auf der Strecke. Das Ende vom Lied: Meine Schwester fährt ihre Tochter nun 3 km zur weiter entfernten Grundschule, auf der keine türkischen Kindr sind und die den Ruf hat, deutlich mehr Stoff vermitteln zu können. Ist das nun Rassismus oder ist genau das die Konsequenz einer in weiten Teilen gescheiterten Integrationspolitik, bei der wir als Gesellschaft zu feige waren, allen Migranten verbindliche Regeln für das Erlernen der Deutschen Sprache aufzuerlegen? Übrigens wäre das eindeutig im Interesse der betroffenen Migranten-Kinder, die letztlich die Opfer dieser Kuschelpolitik sind.


Richie Offline

Midlife Löwe


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04.09.2013 07:02
#142 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

@Alaska,
bitte, hier die Info über das Migrationshintergrund:
http://www.bild.de/politik/inland/heinz-...42808.bild.html

Ich wohne in Berlin, bei Nachrichten aus Neukölln ist immer Migrationshintergrund dabei


http://www.flickr.com/photos/richie_1967/sets/


alaska Offline

Mitbürger mit agrarkulturellem Hintergrund

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04.09.2013 10:57
#143 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Zitat von Richie im Beitrag #142
@Alaska,
bitte, hier die Info über das Migrationshintergrund:
http://www.bild.de/politik/inland/heinz-...42808.bild.html

Ich wohne in Berlin, bei Nachrichten aus Neukölln ist immer Migrationshintergrund dabei


Einen Link der BILD mag ich gar nicht anklicken, der ist so seriös wie die Berichterstattung zum Kreuzberg-Thema der BZ.
Aber ich kann dir ein anderes Beispiel benennen:
http://www.mittelhessen.de/lokales/regio...rid,171584.html

Ein 31-jähriger Herborner würgte seine Ehefrau. Die Diskussionsteilnehmer unterhalb des Berichtes sind sich sicher, dass "alle Herborner nun mal so sind"
Das hat für mich die gleiche Aussagekraft wie deine obige Aussage.


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Richie Offline

Midlife Löwe


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04.09.2013 11:50
#144 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Na dann warte ich jetzt auf ein Gegenbericht von Dir aus Heilbronn, oder ist der Tagesspiegel auch nicht OK?:

Messerangriff vom Juni offenbar aufgeklärt
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluech...rt/8736572.html


http://www.flickr.com/photos/richie_1967/sets/


Richie Offline

Midlife Löwe


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04.09.2013 11:54
#145 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

und auch hier, siehe Täterbeschreibung, und ich weiß die B.Z.:
Strecker-Tod: Der letzte Akt vom First

http://www.bz-berlin.de/tatorte/gericht/...cle1731068.html


http://www.flickr.com/photos/richie_1967/sets/


alaska Offline

Mitbürger mit agrarkulturellem Hintergrund

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04.09.2013 11:57
#146 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Wollen wir nun gegenseitig Links posten mit Straftaten ausländischer Mitbürger/innländischer Mitbürger im Wechsel? Moment...ich such mal bei google nach NSU...sicher mehr als nur ein Auto....und was bringts?


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Richie Offline

Midlife Löwe


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04.09.2013 12:07
#147 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Da kamst mit der These das in heibronn alle würger sind, und was hat NSU damit zu tun?
Und was bringt diese ganze Diskussion hier?
Einen habe ich noch:
Schwerverletzter nach Kopfschuss auf Krankenhaus-Gelände

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polize...de/8737508.html


http://www.flickr.com/photos/richie_1967/sets/


alaska Offline

Mitbürger mit agrarkulturellem Hintergrund

Beiträge: 2.164

04.09.2013 12:12
#148 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Zitat von Richie im Beitrag #147
Da kamst mit der These das in heibronn alle würger sind, und was hat NSU damit zu tun?
Und was bringt diese ganze Diskussion hier?
Einen habe ich noch:
Schwerverletzter nach Kopfschuss auf Krankenhaus-Gelände

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polize...de/8737508.html


Nein, verdreh mal nicht und wenn wir diskutieren, solltest du aufmerksam lesen-ich habe nirgends ein Wort von Heilbronn geschrieben.
DU kamst mit der Aussage, wenn in Neukölln eine Straftat begangen wird, hat sie IMMER mit Migranten zu tun. Thats the true.


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Richie Offline

Midlife Löwe


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04.09.2013 12:55
#149 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

Stimmt, sorry habe das mit Heilbronn wirklich falsch gelesen


http://www.flickr.com/photos/richie_1967/sets/


Schwede
Beiträge:

04.09.2013 13:04
#150 RE: Radikale in der Eishockey-Szene Zitat · antworten

ok, ich klinke mich an der Stelle aus der Diskussion aus.

Zum laufenden Thema aber sei von mir gesagt, dass ich die öffentliche Berichterstattung oftmals als verwirrend empfinde - teilweise habe ich das Gefühl, dass wissentich Dinge verschwiegen werden.

Das beste Beispiel aus meiner Sicht: "Wachsender Antisemismus in Deutschland!"
In den Artikeln wird dann beschrieben, dass sich Straftaten gegen jüdische Bürger gehäuft haben und laut Umfragen immer mehr in Deutschland lebende Menschen ein negatives Bild und Vorurteile gegen Juden haben.
Danach äußern sich dann noch Michel Friedmann und co empört über diese Entwicklung und Deutsche Politiker überschlagen sich mit Beileidsbekundungen und fordern sofort Maßnahmen, Aufklärung, Schutz usw.
Otto Normalverbraucher und Oma Lehmann lesen diesen Artikel und denken sich "Oh Gott, ist es schon wieder so weit? Haben die Deutschen denn gar nichts gelernt?"
Verschwiegen wird aber, dass der Anstieg des Antisemitismus aus radikalen Ansichten unter Muslimen getrieben ist. In diesem Kulturkreis werden oftmals völlig unverblümt Juden mit üblen Beleidigungen belegt und selbst das Wort "Jude" wird als Schimpfwort gebraucht. Nun könnte man meinen, dass es ja völlig egal sei aus welcher Ecke denn der neue bzw. ansteigende Antisemitismue herrühre, denn man müsse so oder so etwas dagegen tun. Genau das erschwert aber die Aufklärung, denn man müsste bei nur begrenzten Ressourcen gezielt dagegen vorgehen und nicht flächendeckend, wenn es einen Effekt haben soll.
Die Medien tragen hier eine große Mitschuld und sollten den Mut haben, unangenehme Wahtrheiten auch aufzudecken damit Zustände zum Positiven verändert werden können. In Nordirland wird auch von "Katholiken" und "Protestanten" gesprochen, warum sollte es also diskriminierend sein den Antisemitismus in muslimischen Kreisen zu Thematisieren. Mit Antisemitismus in Deutschland kennt sich spätestens seit der Schule jeder bestens aus und ich denke die Fakten sollten jedem bekannt sein. Und wir haben zum Glück daraus gelernt. Umso schäbiger finde ich die verallgemeinerten Aussagen in den Medien, da sie ein Zerrbild der Wirklichkeit generieren.


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